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Reiseblog - Mit dem Wohnmobil durch Europa

Wiedermal Italien mit neuem Wohnmobil

Es geht mal wieder nach Italien mit dem Wohnmobil. Italien ist man mal schnell hingefahren und wenn der Brenner hinter einem liegt wird das Wetter abrupt schöner.

Zuerst mal muss ich mich fast entschuldigen, es war lange Zeit ruhig hier. Was zu einem großen Teil an den lieben Zull´s lag, die einen Campingplatz in Ellertshausen haben und zum anderen, dass ich mir ein neues Wohnmobil ausgebaut habe. Aber zu beiden Themen werde ich noch extra schreiben.

Erste große Fahrt mit neuem Wohnmobil

Anfang Januar ging es los nach Italien. Das Wetter in Deutschland ist mir dann doch sehr auf die Nerven gegangen und ich habe die Flucht vor dem Regen begonnen. Auch freute ich mich auf die erste große Fahrt mit dem Pumuckl. Ja das Wohnmobil wurde Pumuckl getauft.

Passt perfekt, es ist ein roter LKW und die roten Haare vom Pumuckl passen genau.

Die Fahrt bis Italien habe ich recht schnell hinter mich gebracht. Nur Autobahn, dann über den Brenner und weiter bis das Wetter besser wurde. Eine Zwischenübernachtung in Bad Aibling an der Therme. Der Platz ist sogar schön für einen Stellplatz. Der Strom war inklusive, da ich zwar nun bestens aufgestellt bin mit Strom und Solar, musste ich trotzdem die Batterien noch mal voll machen. Klar im Januar in Deutschland kommt nicht allzu viel Sonne runter.

Kurz vor Kalabrien

Bis kurz vor Neapel bin ich mit ein paar Übernachtungen durchgefahren. Da das Wetter in Kalabrien angenehme 20 Grad versprochen hat. Dort habe ich auch einen kostenlosen Stellplatz in einer Stadt gefunden. Nebenan gleich eine Hundewiese und ein schönes Städtchen. Da ich bis dahin jeden Tag gefahren bin, wollte ich mal 2 Nächte bleiben. Die Hunde brauchten auch mal eine Pause und das Wetter war schon super.

Die Stadt habe ich mir angeschaut und auch gleich mal in den Eurospin, mein Lieblingssupermarkt in Italien. Da der Pumuckl nun etwas größer ist als das alte Wohnmobil, schaue ich nun immer auf Maps wie die Parkplätze ausschauen. Da der Supermarkt aber eh nicht weit weg war, fuhr ich mit dem E-Scooter hin.

Einige Leckereien gekauft, wie Tomaten, die übrigens wie Tomaten schmecken und nicht wie Wasser, natürlich noch den guten Büffel Mozzarella. Dann wieder schnell in den Pumuckl, da ich ein Haufen Eis gekauft habe. Nun kann ich ja ordentlich einfrieren, da es einen großen Haushaltskühlschrank mit Gefrierschrank im Wohnmobil gibt.

Da ich den Scooter mit der App gesperrt hatte, nicht das er einen anderen Besitzer findet. Wollte ich diesen entsperren. Mist leider habe ich das Passwort vergessen. Habe den Scooter schon lange nicht mehr gesperrt. War ja klar das es mir nicht mehr einfällt. So ein Mist, Eis im Rucksack und 22 Grad. Und über 2km zum laufen.

Nachdem ich etwas gelaufen bin versuchte ich noch paar mal die PIN einzugeben. Und siehe da ich habe sie noch gewusst und konnte den Rest fahren.

Nun aber ab zum Strand

Als ich endlich die Grenze zu Kalabrien überschritten hatte, suchte ich mir einen Platz am Strand. Da es keine Saison war, war natürlich alles leer. Ich fand einen super Platz direkt an einer Strandbar. Es war der Parkplatz der Bar. Da aber niemand hier war un auch die Einheimischen gesagt haben das es kein Problem ist hier zu stehen, blieb ich hier. Die ersten 2 Tage komplett allein, wenn ich die Tür aufgemacht habe sah ich das Meer und den Strand. Den Strand hatte ich fast für mich alleine, es war ein riesiges Touristengebiet. Aber eben ohne Touristen.

Hier konnte ich einiges abarbeiten und lange Spaziergänge am Meer machen mit den Hunden. Ausser ein paar Leuten die mit ihren Hunden unterwegs waren und ein paar Angler war ich alleine dort. Einfach herrlich. Hier konnte ich auch endlich mal für ein paar Stunden die Markise rausmachen, damit diese trocknet. Hatte sie in Deutschland als Regenschutz benutzt, aber natürlich keine Chance gehabt sie wieder zu trockenen.

Am Abend habe ich mit den Hunden noch einen schönen Spaziergang gemacht und mir den Sonnenuntergang angeschaut. Es ist einfach schön wenn die Sonne im Meer versinkt, ein Farbenspiel woran man sich einfach nicht satt sehen kann. Dann noch eine leckere Pasta gemacht und den Abend bei einem schönen Glas Rotwein ausklingen lassen.

Ja wer kommt denn da – neue Nachbarn auf dem Parkplatz

So wie jeden Morgen nach dem Kaffee, ging es mit den Hunden an den Strand. Dann arbeiten bis die Sonne angenehm hoch steht. Nur heute war es anders. Ein Van kam vorbei mir Heilbronner Nummernschild. Da ist mir eingefallen, dass ich diesen auf dem Platz vorher auch gesehen habe.

Es sah erst so aus als wenn sie nur wenden wollten und wegfahren. Da bin ich mal hingelaufen und sagte das ich nur manchmal beise, und sie sich gerne dazu stellen können. Gesagt getan. Da wusste ich ich nicht das wir uns super verstehen werden. Der Anfang war erst etwas anders. Sie hatten 2 Katzen dabei. Da war ich nicht sicher ob das mit Piri klappen würde. Colin würde zwar auch jagen, aber mit seinen 14 Jahren hat er keine Chance eine zu kriegen. Aber Piri war sehr lange auf der Strasse und wenn sie jagt will sie es auch essen.

Naja, wir haben uns geeinigt das ich die Hunde an die lange Leine mache wenn die Katzen rauskommen. So haben wir eine super Lösung für alle Fellnasen gefunden.

Mal die Gegend erkunden in Kalabrien

Da wir immer noch am selben Platz sind un oder Strand langsam langweilig wird 😉 Nein Spass, der Strand und das Meer kann wohl nie langweilig werden. Sind wir mal auf Erkundungstour gegangen. Nach einem Gespräch mit einem Anwohner, der und geraten hat mal die Tempelanlage zu besuchen.

Also auf geht´s. Es war ein angenehmer Spaziergang durch die Sonne im Januar. Die Anlage war wirklich schön, aber ein Eintritt von 15€ fanden wir nicht gerechtfertigt. Somit haben wir es uns von aussen angeschaut. Die Gebäude waren noch sehr gut erhalten und wirklich beeindruckend.

Am Abend haben wir wieder lecker gekocht und beschloßen am nächsten Tag weiter zu einem Platz direkt am Strand zu fahren.

Einer der schönsten Plätze der Reise in Italien

Der Platz war eigentlich schnell erreicht. Eigentlich…..

Aber mein Navi hatte sich wohl gedacht, ach komm schau dir die Gegend einfach mal an. So fuhren wir einen Umweg von über einer Stunde, einmal rein in die Bergdörfer und dann wieder raus. Im Grunde hätten wir einfach auf der Autobahn bleiben können. Aber nun ja man will ja was vom Land sehen.

Angekommen am Platz wurde mir klar das ich hier schon mal war, es war zwar schon 3 Jahre her, aber der Platz kam mir sehr bekannt vor. Nur das wir diesmal ein Stück weiter rein gefahren sind und somit direkt auf dem Strand stehen konnten.

Den ersten Abend war es sehr windig und wir haben nicht lange draussen sitzen können. Am nächsten Tag habe ich dann den Pumuckl in den Wind gestellt, so haben wir recht windstill feiern können. Mit Dimi und Pia macht es wirklich Spaß. Es ist ein so entspanntes zusammensein. An die Katzen haben sich die Hunde mittlerweile gewöhnt.

Gleich um die Ecke war sowas wie ein Abladeplatz für Holz und Hecken. So das wir immer genug zum verfeuern hatten. Abends kam ein Mann der nach einer Taschenlampe gefragt hat, er wollte Kalamarie angeln gehen. Nach einem Schwätzchen stellte sich heraus das er der Chef der Carabinieri in dieser Region war. Er bestätigte uns das es kein Problem ist hier zu bleiben.

So haben wir an diesem Abend gefeiert. Vielleicht ein bisschen zu viel, der nächste Morgen startete zumindest für Domi und mich sehr langsam. Aber es war super schön, direkt am Meer mit Feuer und guter Musik, bei angenehmen Temperaturen im Februar zu feiern.

An diesem Platz sind wir über eine Woche geblieben. Haben leckere italienische Leckereien gekocht und es uns gut gehen lassen. Wir konnten hier lange Strandspaziergänge machen und die Seele baumeln lassen. Natürlich habe ich auch einiges gearbeitet, die Reisen müssen ja finanziert werden.

Nachmittag war immer Kartenspielzeit. Habe gleich mal 2 neue Spiele gelernt. Ich bin sehr froh das ich Pia und Dominik kennenlernen konnte. Auch wenn die 2 noch recht jung sind haben wir super Gespräche gehabt. Selten das man so entspannte Leute trifft mit denen man gerne immer mehr Zeit verbringen möchte.

Das abendliche Feuer durfte auch nicht fehlen, nachdem wir wieder einiges an Holz gesammelt hatten. Da die 2 dann nach Sizilien wollten haben wir ausgemacht noch Tropea zusammen anzuschauen. Ich hatte zwar mal geschaut ob ich auch auf die Fähre komme, aber hier war nichts zu finden was die Höhe meines Autos erlaubt hätte. Und zurück zu einem anderen Fährhafen wollte ich dann nicht mehr. Nach einem Abend am Feuer und bei einer etwas ungewöhnlichen Vorspeise (Schnecken) ging es dann morgens, oder sagen wir mal Mittags weiter nach Tropea.

Tropea – einer der schönsten Städte in Kalabrien

Auf nach Tropea, wir sind recht entspannt gefahren. Die Strassen der unten lassen eigentlich auch nichts anderes zu. Vorher ging es noch Ver und Entsorgen. Auch noch einen Eurospin haben wir aufgesucht.

Dann hieß es Platz finden in Tropea. Da ich die Strassen dort schon kannte, war ich mir nicht sicher ob es mit dem Pumuckl bis zu dem Platz klappt wo ich rausgesucht hatte. Der Parkplatz ist am Fuß der Stadt. Zuerst hat mich das Navi mal in die Irre geführt, ich stände vor einer Brücke mit 2,80cm Höhe. Also wieder rumdrehen.

Dann ein paar kleine Gassen runter und dort war ein großer Parkplatz. Pia und Domi sind vorgefahren auf den Parkplatz. Ich hatte etwas weiter hinten geparkt und bin mal vorgelaufen. Das war wohl auch besser, denn die Italiener dachten sich, die Strasse ist noch nicht eng genug, also machen wir mal eine Baustelle rein.

So haben wir ausgemacht das wir vorne bleiben, auch da ging dann direkt eine Treppe hoch in die Stadt. Der Parkplatz war sogar günstiger als der vorne am Meer. Dort hätte die Stunde 3€ gekostet, früher war dieser Platz umsonst in der Nebensaison. Der Platz wo ich stand kostete nur 1€ die Stunde.

Da uns aber noch gesagt wurde da um die Ecke ein Platz ist der umsonst ist, parkten wir kurzer Hand nochmal um. So konnte man das gesparte Geld gleich in einen leckeren Rotwein investieren.

Wir sind dann hoch nach Tropea gelaufen, es sind ungefähr tausende Stufen hoch in die Stadt. Aber es lohnt sich jedesmal. Tropea ist wirklich schön. Vor allem in der Nebensaison, da hier sonst wirklich viele Menschen sind. Da ich mit 2 Hunden unterwegs bin mag ich die Städte eher wenn nicht so viel los ist. Gut diesmal hatte ich Hundeführer dabei und konnte immer mal eine Fellnase abgeben.

Tropea hat viele kleine Gassen und bietet einen wirklich schönen Ausblick, auf der einen Seite zum Meer und der anderen auf die Berge. Wir schauten die Stadt ganz gemütlich an und sind dann wieder runter zu den Wohnmobilen gegangenen.

Da wir uns in Tropea trennen müssen, da Pia und Dominik nach Sizilien wollen, sind wir Abends nochmal hoch in die Stadt. Also nochmal alle Stufen rauf nach Tropea. Aber die Stadt lohnt sich auch am Abend, alles schön beleuchtet. Wir haben eine kleine Pizzeria gefunden in der wir super lecker gegessen haben. Einen guten Rotwein aus Tropea dazu und der Abend war perfekt. Da mit Dominik die App Too good to go gezeigt hat, haben wir das hier gleich mal ausprobiert. Hier kann man Lebensmittel retten und bekommt für kleines Geld in der Läden die mitmachen Überrauschungstüten. Schaut euch die App mal an, ist wirklich zu empfehlen. So hatten wir gleich noch was süßes zum Dessert und Croissants für das Frühstück.

Am Morgen haben wir auf der Steinmauer gefrühstückt und der Abschied rückte immer näher. Es war wirklich ein trauriger Moment, da wir uns sehr lieb gewonnen hatten. Ich wusste das ich die 2 vermissen werden, nach der langen gemeinsamen und vor allem schönen Zeit.

Es kam noch ein Mann vorbei der uns Fisch und Wein angeboten hat, so haben wir noch Doraden frisch aus dem Meer und leckeren lokalen Rotwein mitgenommen. Dann verabschiedeten wir uns und machten uns in verschiedene Richtungen auf. Für mich ging es nach Apulien weiter, aber dazu dann mehr im nächsten Beitrag.

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Noch in Spanien

Nach ein paar schönen Tagen in Spanien am See, habe ich mich von Moni und Marek verabschiedet. Raus mit dem Wohnmobil, da am Montag Regen gemeldet war und der Boden wie beschrieben nicht mein Vertrauen geweckt hat. So ging es weiter nach Sevilla, dort ist ein kostenloser Stellplatz am Rande der Stadt.

Vorher habe ich noch eingekauft und getankt. Da ich hier nun einen großen Onlineshop live stellen werde wollte ich nicht irgendwo im Nirgendwo stehen. Am See war auch der Internet Empfang nicht so gut. Und so hat es mich mal wieder nah an die Zivilisation getrieben.

Stellplatz in Spanien

In der Nähe von Sevilla habe ich einen kostenlosen Stellplatz gefunden, diesen werde ich beziehen. Hier war das Internet gut und ich konnte meine Sachen abarbeiten. Zu viel mehr bin ich diese Woche auch nicht gekommen. Da auch noch die Bank wo ich mein Geschäftskonto habe Pleite geht und ich mir auf die schnelle ein neues Konto suchen muss. Zum Glück funktioniert das heutzutage, sogar im rückständigen Deutschland, ohne persönlich vor Ort zu sein.

Das Wetter spielte auch mit, es regnete recht viel und war bewölkt, so kann man in Ruhe arbeiten. Da ich ja 2 Hunde habe musste ich trotz allem mal raus. Die Gegend ist wunderschön und man kann entspannt laufen gehen. Die Spanier sind sehr entspannt und freundlich.

Es gibt hier sehr viele kostenlose Stellplätze wo man auch Wasser bekommt und entsorgen kann. Ja hier hat man gemerkt das Wenn die Wohnmobilsten kommen auch Geld in die Kassen kommt. Denn man geht essen und einkaufen, das macht schon was aus in manch kleinem Dorf.

Ab auf den Campingplatz

Da die meiste Arbeit erledigt war wollte ich wieder in die Natur und bin 2 Plätze angefahren. Beide waren ok aber da wollte ich nicht bleiben. Der eine war direkt an einer Strasse, dort konnte man auch nicht mit den Hunden laufen, der andere war direkt an einem Wanderweg. Da wollte ich nicht stehen weil über das Wochenende wohl einige Wanderer vorbei kommen würden. Nein nicht die weißen Wanderer…..

Wie gesagt die Spanier sind sehr freundlich, aber trotzdem will ich das nicht übertreiben. Da es schon etwas spät wurde und ich keine Lust mehr hatte zu fahren bin ich auf einem Campingplatz in der Nähe gefahren. Der Empfang war freundlich, eine Österreicherin arbeitet hier, so war die Verständigung sehr einfach. Da ich schon kurz vor Portugal bin werde ich hier erstmal bleiben und alles wieder in Schuss bringen. Bekomme ja Besuch nächste Woche.

Hier sind sehr schöne Wanderwege und ich habe mit den Hunden dämm mal eine 8km Runde gemacht. Diese war recht steil und ausser Piri waren Abends alle kaputt. Das Wetter ist jetzt auch wieder perfekt, schön zum draussen frühstücken.

Da ich noch eine Nacht verlängert habe konnte ich nochmal in die andere Richtung laufen. Da ich mir in Marokko den Fuß umgeknickt habe war ich etwas gehandicapt. Aber eigentlich auf dem Weg der Besserung. Nun bin ich erneut mit dem Fuß umgeknickt und diesmal etwas schlimmer. So habe ich mich erstmal in die Sonne gelegt und alles gekühlt. Eis auf den Fuß und kalten Bier in den Tom.

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Entspannt durch Spanien mit dem Wohnmobil

Mein Wohnmobil habe ich in Spanien erstmal wieder ins grüne verfrachtet. Ich hatte einiges abzuarbeiten und suchte mir einen ruhigen Platz im Grünen. Es ging über Feldwege an einen See. Der Platz war super, denn es ging dort nicht weiter. Es war ein Riesen Anwesen von Spaniern die aber super nett waren und immer gewinkt haben als sie vorbei kamen.

Dort war eine Riesen. rücke für Fußgänger entlang an einem Wanderweg. So konnte ich auch mit den Hunden schön laufen und wir machten täglich unsere 8-10 km. Schön war das der Platz weit hinter der Brücke war, da es ein beliebter Wanderweg ist, so viele wie unterwegs waren. Aber es war auch Feiertag in Spanien.

Dort war ich 4 Tage und habe einiges arbeiten können und die Natur genoßen. Da aber dann meine Vorräte zur Neige gingen, aber ich auch unbedingt das marokkanische Wasser raushaben wollte ging es dann weiter.

Kostenloser Stellplatz in ‎⁨Benalup-Casas Viejas⁩

Hier habe ich erstmal alles Wasser abgelassen auch aus dem Boiler, so das ich mal wieder frech war. Der Platz ist echt super hier an einem Bergdorf. Oder Stadt, keine Ahnung. Nachmittag bin ich dann mal in den Supermarkt. Die Spanier sind recht entspannt und so schlenderte ich mal durch und nahm paar Leckereien mit.

Meine Wetter APP hat eine Kältewarnung für meinen Standort ausgegeben, ja es sollte nachts ja 4-8 Grad geben. Kann man mal machen. Ansonsten ist das Wetter hier sehr angenehm. Der Wind ist manchmal etwas kühl aber es lässt sich aushalten.

Auf dem Platz kam eine junge Spanierin vorbei und fragte ob ich was brauchte, ihr Vater war im Auto und sie versorgen die Camper mit allen was man braucht. Ich habe 1 kg Oliven und 3 kg Orangen genommen. Für 5€ kann man da nicht meckern. Als ich ihr 50 Cent für den Service gegeben habe wollte sie es nicht nehmen. Aber ich bestand darauf, dann kam sie nochmal und hat den Hunden Leckerli gebracht. Ja Spanien hat schon seine guten Seiten.

Auch hier kann man gut mit den Hunden laufen. Mal schauen wie lange ich hier bleibe. Mein Gas ist noch ausreichend und Strom brauche ich nicht bei dieser Sonne hier. Sogar mein Kühlschrank läuft den ganzen Tag auf Strom.

ich konnte auch fas gut arbeiten, Piri wollte unbedingt Aufmerksamkeit und krabbelt dann gerne hoch um auf sich aufmerksam zu machen. Auch eine schöne Wanderung konnten wir hier machen, vorbei an Pferdehöfen und Olivenfeldern.

Wieder freistehen mit dem Wohnmobil

Es ging dann doch weiter, da ich aus der Stadt raus wollte. Habe einen Platz gefunden an einem großen See. Hier stehen einige Wohnmobile und viele Spanier mit Autos, Zelten und Angler. Völlig entspannt hier und geduldet. Die Polizei fährt jeden Tag vorbei und schaut nach dem rechten und grüßt nett.

Hier habe ich Marek und Moni kennengelernt. Ein Paar die auch im Wohnmobil leben und hier quasi Nachbarn sind. Da habe ich mich mal vorgestellt und gefragt ob wir abends grillen wollen. Gut sie sind Vegetarier, aber trotzdem sehr nett. Spass beiseite, wir hatten einen super Abend der feucht fröhlich wurde und wir saßen dann doch bis 2.30 Uhr draussen.

Der Platz hier ist wirklich schön. Das Wetter ist heute etwas bewölkt aber bei 20 Grad kann man da mal drüber wegschauen. Geplant ist bis Montag hier zu bleiben, aber der Wetterbericht sagt starken Regen voraus. Da der Boden hier wohl nicht unbedingt gut ist bei Regen, bin ich noch nicht sicher wie lange ich direkt am See stehen bleibe.

Wochenende am See

Marek und Moni waren super nett und wir haben am nächsten Abend wieder zusammen gekocht und den Tag verbracht. Die Spanier sind auch in großer Zahl erschienen und haben eine Party gefeiert. Ja muss auch mal sein. Wir sind einige Kilometer mit den Hunden gelaufen und haben den Alkohol abtrainiert.

Die zwei leben auch im Wohnmobil und reisen durch die Welt, schön wenn man wieder mal gleichgesinnte trifft. Sehr schöne Gespräche gehabt und man lernt ja immer was dazu. Hier war es dann auch an der Zeit Den Gutschein zu verschenken den ich von Eva und Olli vom Ellertshäuser See habe. Denn hier freue ich mich wenn ich die 2 wieder sehe.

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Vom Mittelmeer zum Atlantik in Marokko

Die Mittelmeer Küste in Marokko ist schon recht westlich. So richtig hat es mir hier nicht gefallen. Die Campingplätze waren auch überall mit Verbotsschildern ausgestattet. Ach war relativ wenig los, da sich alle Camper am Atlantik aufhalten. Wir haben einen schönen Campingplatz gefunden, die Anfahrt war wirklich krass denn es ging eine Schotterpiste (nein keine Strasse) hoch, es war sehr steil und man durfte keinesfalls anhalten, nicht mal in der Haarnadelkurven.

Der Platz war einfach, hatte aber eine tolle Aussicht. Wir waren direkt über dem Meer auf den Klippen. Dort konnte man auch super wandern gehen, direkt dahinter waren die Berge. Auf dem Weg haben wir noch Fisch gekauft und diesen dort gemacht. Der Platz war in ‎⁨Bni Boufrah⁩, ⁨Marokko⁩.

Bekannte Strecken zum Atlantik

Die Strassen in Marokko sind Bekannterweise nicht der Hit. Es gibt gut ausgebaute und hier wird auch ständig gearbeitet. Aber irgendwie schaffen sie es nicht die Strassen ordentlich zu bauen. Aber das gehört auch dazu wenn man keine Autobahn fährt.

Es ging für uns weiter nach Fes da wir dort die benötigte Plakette für Frankreich ausdrucken wollten. Ja in Frankreich braucht man eine Umweltplakette, diese ist seit Januar 2023 vorgeschrieben, habe ich auch nicht gewusst aber man kann diese über die Webseite und auch nur online beantragen. Diese bekommt man dann zugeschickt. Vorher kann man die Rechnung, auf dieser ist die Plakette auch aufgedruckt benutzen. Sie kostet nur 4,11€ inkl Porto. Die Strafen hier sind zwischen 50-480€. Wenn man ohne diese in eine Umweltzone fährt.

Ja auch wenn man nur Autobahn fährt, kommt man durch Umweltzonen. Dort gibt es nun Kameras die dies kontrollieren. Also denkt dran wenn ihr durch Frankreich fahrt.

So waren wir in Fes auf dem Campingplatz, vorher noch einkaufen im Carrefour, ein französischer Supermarkt. Hier gibt es auch in einem kleinen Laden Alkohol und ich habe mir mal wieder paar Bier geholt. Das marokkanische Bier ist garnicht so schlecht.

Nach Fes ging es weiter nach Sidi Ali, dort waren wir auch schon am Anfang. Deshalb habe ich hier auch nicht allzu viele Bilder gemacht. Die Plätze dienten nur der Zwischenstationen. Dort konnte man schön laufen und der Platz ist super entspannt. Danach sind wir zum Atlantik gefahren.

Atlantikküste in mit Lagune

Dort gab es ein Dorf mit vielen Campingplätzen die es nicht mehr gab. Ja die Stadt war nicht allzu groß aber lauf Buch was Susanne dabei hat wären dort 2 Campingplätze gewesen. Leider gab es diese nicht mehr. In der App gab es 2 Plätze, ein privater Platz und ein Stellplatz. Der Stellplatz war einfach ein Parkplatz an der Strasse, nicht mein Ding. So sind wir zu dem privaten gefahren.

Die Strasse dorthin war sehr eng und wurde gerade gemacht. In der Mitte war immer ein Stein auf einem Gullydeckel gelegen. So das man geradeso vorbei kam. Die Einfahrt zu Platz war noch enger aber rückwärts rein ging dann gerade so. Der Platz war einfach und gleich vorweg, sau teuer. Das war schon unverschämt mit 15€ die Nacht für einen Platz mit Dusche. Es gab weder Der noch Entsorgung. Aber die Familie war nett und es gab sowieso nichts anderes dort.

Wir sind dann mit ihm zur Lagune gelaufen und er hat uns was erzählt von dort. Er war fan von Reihern und anderen Vögeln. Wollte jetzt nicht schreiben Fan von Vögeln, ihr versteht. An der Lagune musste ich mich dann mal extrem aufregen. Dort hat ein Marokkaner seine Hunde verprügelt und getreten. Sowas kann ich überhaupt nicht ab und bin mal gepflegt ausgeflippt. Aber denke nicht das es was gebracht hat. Tiere sind in Marokko einfach nichts wert.

Ansonsten war der Platz ok. Ich bin mit den Hunden dann eine große Runde gelaufen. Wollte nur um eine Plantage rum durch den Wald. Die Wanderung war dann 12 km weil die Plantage irgendwie kein Ende fand. Aber so wurden wir alle mal ordentlich bewegt. Der Müll der hier überall rumliegt ist schon echt krass. Sowas hab ich noch nicht gesehen, der ganze Wald war eine Müllkippe.

Wieder angekommen am Platz war ich dann etwas ko, die Frau dort hat mir dann eine Linsensuppe mit Fladenbrot gebracht. War echt lecker. Abends haben wir uns dann eine Tajin gemacht. Eigentlich wollte der Chef dort Brotrinden, aber hier klappt das dann doch nicht so. Es wird viel erzählt aber meistens kommt dann nichts davon. Wir waren aber noch versorgt und das war kein Problem.

Enttäuschung in Larache

Auf dem Weg Richtung Fähre wollten wir in Larache etwas bleiben. Ich musste was abarbeiten und dort wollten wir in den Supermarkt und ach die Stadt anschauen. Auf dem Weg haben wir die Wohnmobile waschen lassen. Es hat nur 4€ gekostet was ok war. Ordentlich sauber wurde es nicht und das Dach wurde überhaupt nicht gemacht. Wobei ich wohl sich nicht wollte das er da oben rum spaziert und über die Solaranlage läuft. Aber alles in allem war der Dreck mal wieder weg. Solar habe ich dann selber sauber gemacht.

Bei Susanne gab es öfter mal Probleme mit dem Anlasser, so sind wir in eine Fiat Werkstatt gefahren. Dort waren die Leute super nett und haben auch gleich nachgeschaut. Nebenan war eine Eisdiele und wir sind ein Eis essen gegangen. Es dauerte dann doch einige Stunden aber der Fehler wurde gefunden und behoben. Für 20€ kann man da nicht meckern. Dann ging es noch einkaufen und auf den Platz.

Dort angekommen wurden wir mehr als unfreundlich eingewiesen. Mussten uns auf einen zugewiesenen Platz stellen und durften nicht auf die Wiese. Dann habe ich meine Wäsche gemacht. Habe mir eine Tonne hier besorgt und während der Fahrt wird die Wäsche schön durchgerüttelt. dann nur noch ausspülen. Gut es reicht um was auszuwaschen, werde mich wohl doch um was vernünftiges kümmern. Aber anderes Thema.

Als ich dort meine Tonne mit 10 Liter Wasser füllen wollte kam ein älterer Herr und wollte 30Dh (3€) für das Wasser. Also Duschen und Wohnmobil füllen ist dabei. Aber wenn man Wasser holen will soll man bezahlen. Das steht so auch in den durchweg schlechten Bewertungen des Platzes. Nach einer Diskussion sagte er er will den Chef holen. Sollte er nur. Aber es kam dann keiner. Auch wurde einfach von ihm ein Stecker von einem Camper rausgezogen damit wir Strom hätten. Dann schnell abkassiert und weg. Natürlich kam dann der Camper un regte sich auf weil er kein Strom mehr hatte.

Wir haben uns dann irgendwie geeinigt. Aber der Platz dort ist abartig schlecht. Kann nur jedem abraten dort halt zu machen. Hier wird man richtig abgezockt. Aber Abends kamen sie dann und wollen Bier erbetteln. Nein danke. So sind wir am morgen gleich wieder weitergefahren. Der Platz war auch extrem dreckig.

Letzter Platz am Atlantik in Marokko

Laut Bewertungen haben wir nun einen chaotischen Platz. Aber keine Spur davon, es ist richtig schön hier. Direkt über der Strasse fängt der Strand an. Gut das Wetter ist die letzten Tage nicht so sonnig aber trotzdem warm. Der Platz hier ist super ordentlich und sauber. Es wird viel gebaut und hergerichtet für die Saison. Was etwas störend ist, aber dafür wird halt was gemacht hier.

Der Stand ist ewig lang und läd zum spazieren ein. So mache ich mit den Hunden schöne Strandspaziergang. Hier habe ich dann auch mal die Solaranlage geputzt, wie ihr gesehen habt was das dringend nötig. Hier ist noch ein Camper, Joachim, der ist echt cool. Dachte schon ich bin er coolste hier, aber er ist auch top.

Er lebt auch im Camper und hat sich aus Deutschland abgemeldet und naja alles erzähl ich hier nicht. Wir haben schöne Zeit verbracht und waren Abends essen hier im Restaurant. Echt lecker und günstig. Jeder 9€ für eine Platte Fleisch mit Salat und Brot und Saucen. Da kann man nicht meckern. Hier bleiben wir nun bis es zur Fähre geht und wenn mich Europa wieder rein lässt geht es dann dort weiter.

Am letzten Abend haben wir dann noch eine Fischplatte gegessen, diesmal ist Susanne mitgekommen. Die Platte war super lecker und reichlich. Wir haben diese auch an der Theke ausgesucht und dann wurde es frisch gemacht. Perfekt. Dann noch schnell Nummern mit Joachim getauscht und es ging nach Tanger.

Letzte Nacht in Marokko

In Tanger waren wir noch einkaufen und sind dann zu dem einzigsten Campingplatz gefahren. Der Berg war so steil das ich nicht hochgekommen bin. Mitten drin haben die Reifen durchgedreht und es ging nicht weiter. Zufällig kam ein Bauarbeiter vorbei mit einer Baumaschine und da hab ich mich kurzerhand angehängt und er hat mich hoch gezogen. Da war sind dann wieder die Gastfreundlichkeit. Er wollte nicht mal ein Trinkgeld nehmen.

Susanne ist dann mit dem Platzwart außenrum gefahren. Da sie auch nicht hoch gekommen ist. Der Platz war an einem Hotel und ein besserer Parkplatz. Aber perfekt vor der Fähre. Dort noch ein Plausch mit 2 Campern gehabt die gerade angekommen sind.

Wir haben uns dann noch die Medina von Tanger angeschaut und die Marokko Reise ausklingen lassen. Abschließend zu Marokko möchte ich noch sagen, es war wirklich superschön. Was allerdings sehr negativ ist, es sind ständig Bettler um einen herum. Die Kinder sind unverschämt und schmeißen mit Steinen wenn man nichts gibt. So habe ich nun auch 2 Dallen im Wohnmobil. Das ständige anbetteln um Bier, Wein, Geld und eigentlich alles was man dabei hat ist einfach unschön. Wir hatten viele Sachen mitgenommen zum verschenken. Aber statt mal danke zu sagen wollten die meisten immer mehr.

Aber es gab auch sehr viele schöne Begegnungen mit Marokkanern die einfach nur nett waren. Angst hatte ich nie in Marokko und fühle mich immer sicher und wohl. Nun geht es weiter nach Spanien.

Die Fähre war zum Abschluss nochmal richtig chaotisch. Die Kontrolle war, naja sagen wir mal die wussten wohl alle nicht genau was sie tun sollten. Ich hatte dann irgendwann mal 5 Leute im und am Wohnmobil. aber alles in Ordnung und ich konnte durch. Die Einweisung zur Fähre war irgendwie komisch. Es wurde von 2 Strassen aus beladen, also mit LKW und Autos. Wir haben die Einfahrt erst nicht gefunden. Wenn man jemanden gefragt hat wusste der nicht was man wollte. Aber wir haben die richtige Fähre erwischt.

Dann war der erste Abend in Spanien wieder auf dem Parkplatz in Algeciras, dort haben wir eingekauft und waren noch etwas shoppen. Auch mal wieder ein Bier und Rum gekauft. Am Morgen haben wir uns verabschiedet und sind weiter gefahren. Es war sehr schön mit Susanne und auch toll das man das Land nicht alleine bereisen musste.

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Mittelmeerküste von Marokko

Ja Marokko hat auch eine Mittelmeerküste. Diese wollten wir uns anschauen und sind gen Norden gefahren. Auch komme ich nun wieder in den Bereich von Astra und ich kann wieder Fernseen schauen. Nicht das es so wichtig ist, aber der Super Bowl steht vor der Tür und ich konnte die ganze Zeit schon kein Football schauen.

Über Guercif, dort waren wir auf einem sehr schönen Campingplatz sind wir an die Mittelmeerküste von Marokko gefahren. Der Campingplatz hatte eine Waschmaschine und man konnte schön laufen. Dort habe ich auch einiges weg gearbeitet. Lecker gekocht haben wir natürlich auch.

Saidia – sehr touristisch hier in Marokko

Wir sind nach Saidia gefahren, dort sind es nur ein paar Meter bis nach Algerien. So nun kann ich auch sagen ich war mal in Algerien. Zwar nur 1 Meter und nur kurz, weil die Schilder, Militärzone, wollte ich nicht unbedingt missachten.

Der Platz war ok dort, es gab für alles Verbotsschilder, waren wohl im Angebot. Aber da wir alleine waren hat es niemanden interessiert. Da ich diese Woche viel um die Ohren hatte gibt es nicht mal viele Bilder.

Der Spaziergang am Meer war trotzdem super. Es hat gestürmt aber es war warm. Das Wasser war auch angenehm aber baden war ich dann doch nicht. Zum Glück ist gerade keine Saison es ist dort sehr touristisch. Es sieht alles sehr westlich aus und irgendwie hat man nicht mehr das Gefühl in Marokko zu sein. Was sehr schade ist. Ein Schwätzchen am Strand hat ergeben das dort viele Hotels sind und wenn Saison ist dann schaut es dort ähnlich aus wie in Rimini.

Gutes Essen haben wir immer und überall. Hier gab es wiedermal ein super leckeres Flanksteak vom Volker aus dem Saarland. Da war ich vor dem Trip und habe mich mit gutem Fleisch, Wurst und Schicken eingedeckt. Hier weiß man das die Rinder gut behandelt werden und das schmeckt man auch. Auch wurde hier der letzte Gulasch mit Serviettenkloß von der Mama gemacht.

Das Wasser auf dem Campingplatz dort roch total modrig, wohl weil viel Schwefel drin war. Somit habe ich auch dort kein Wasser getankt, aber das reicht bis zum nächsten. Die letzte Nacht hat es sehr gestürmt, zum Glück war eine Mauer und Bäume zwischen Meer und uns, dort hat es gut geblasen.

Entlang der Küste am Mittelmeer

Wir sind weiter gefahren und nun auf einem Stellplatz direkt an der Küste. Ok es ist oben auf den Klippen und man muss ein gutes Stück laufen zum Meer. Sehr schroff hier, erinnert mich leicht an die Steilküsten in Norwegen. Der Chef hier ist super nett, er hat in Deutschland studiert und spricht sehr gut deutsch.

Es ist sein Privatgrund und er hat uns erzählt das ein Freund hier war und im geraten hat ein Stellplatz zu machen. Dieser Freund hat den Platz dann einfach bei P4N eingetragen und Zack kamen die Leute. Aber ich kann den Platz auch uneingeschränkt empfehlen, sehr nett, gut gelegen und wirklich entspannt.

Man bekommt alles war man möchte, es gibt auch Brot hier und wenn man was braucht wird es besorgt. Abends haben wir bei ihm gegessen, eine Tajin mit Lamm und Gemüse. Wie immer sehr lecker. Auch eine größere Wanderung habe ich mit den Hunden gemacht und einmal aussen rum zum Meer gelaufen, ja etwas Bewegung bei dem ganzen Essen tut auch mal gut.

Etwas entspannen und wandern

Es ist Samstag der Tag vorm dem Super Bowl, nur um es mal zu erwähnen. Denn heute war nicht viel los ausser essen, wandern und entspannen. Ok ein bisschen arbeiten noch. Also muss ich doch was schreiben damit ich die Bilder auch zeigen kann.

Heute einmal in die andere Richtung gelaufen und es ging durch kleine Schluchten in einem Flussbett zum Meer. Die See war rau denn es ist immer noch etwas windig. Viele Wolken heute aber es sind 18 Grad, was nicht so schlecht ist. So 2 Absätze müssen reichen, jetzt kommen die Bilder.

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Marokko – Weiter Richtung Norden

Nachdem wir die Sahara in Marokko wieder verlassen haben, und dort noch ein Abendessen im Restaurant genossen hatten, sind wir weiter Richtung Norden gefahren. Ich muss meine Bremsen hier reparieren lassen, die Beläge waren runter. Bei Susanne geht der Kühlschrank nicht mehr richtig, so hatten wir paar Sachen zu erledigen.

Campingplatz mit Service

Wir wollten eigentlich zu einem Freund von Susanne fahren und dort schauen ob wir alles repariert bekommen. Aber wir hatten ihn nicht erreicht, so sind wir hier auf einen Campingplatz gefahren und sind herzlich empfangen worden. Wie immer in Marokko. Es gab erstmal Tee und natürlich wurde uns der Laden gezeigt. Paar Sachen hab ich gefunden. Auf dem Weg dorthin haben wir noch eine Windrose am Straßenrand gesehen. Wirklich hoch die Dinger, zum Glück zu klein fr das Wohnmobil.

Dann waren wir hier abends gesessen und es war sehr schön. Da wir den Freund von Susanne immer noch nicht erreicht hatten habe ich den Chef hier gefragt wegen Bremsen. Wir hatten auch gesagt das wir ein Berber Abend machen und ein BBQ. So sind wir in die Stadt gefahren und haben dort alles erledigt. Es war super einen Einheimischen dabei zu haben der gut deutsch spricht.

Bevor wir in die Stadt sind hat uns Mohamed noch die Gegend gezeigt. hier ist eine alte Ruine wo früher das Dorf war, jedoch war das noch eine Zeit mit Regen und das Dorf ist dann immer wenn der Fluß da war, also bei Regen, abgeschnitten von der Aussenwelt. Denn das Dorf liegt auf einem Plateau und ist vom Wasser umschloßen. So haben irgendwann die Bewohner gesagt wir ziehen um und sind auf die andere Seite gezogen. Also das Dorf, und was übrig war ist die Ruine.

Zuerst sind wir in die Werkstatt gefahren und dort wurde nachgeschaut. Die Teile waren nicht da und wurden bestellt. Er würde dann auf den Campingplatz kommen und dort die Bremsen machen. Service in Marokko. So haben wir dann noch alles für das BBQ besorgt und es ging zurück. Abends gab es dann BBQ am Lagerfeuer und die Trommler sind gekommen. Ein super Abend. Die Susanne hat dann noch ihr Akkordeon raus geholt und mit gespielt.

Bremsen neu machen auf dem Campingplatz

Wie versprochen kam der KFZler auf den Campingplatz, in Marokko läuft das alles noch etwas anders. Aber hat alles funktioniert und ich habe neue Bremsbeläge bekommen. Hat nicht lange gedauert und der Preis war völlig in Ordnung. Homeservice hat man ja nicht alle Tage bei sowas.

Der Tag war dann recht ruhig mit Gassi gehen, arbeiten und Tee trinken. Der Techniker für den Kühlschrank von Susanne war auch da, aber leider konnten sie den Kühlschrank nicht reparieren, so geht er weiterhin nur mit Strom. Strom ist hier auch so eine Sache, wir hatten schon Schwankungen vom 150 – 220 Volt. Bei zu wenig geht der Kühlschrank auch nicht mehr. So hat sie den Strom über meinen Wechselrichter genommen und und ich habe mich dann an der Strom angeschloßen.

So kann ich wenigsten mit einem Heizlüfter heizen in der Nacht. Es wird hier doch recht frisch nachts. Das Gas was es hier gibt ist Button und wird nicht mehr gasförmig wenn es zu kalt wird. Dann geht auch die Heizung nicht. Ich kann die Flasche nicht reinstellen, da ich im Gasfach einen Gastank habe. Aber in Marokko gibt es kein Autogas somit würde ich die ganze Zeit nicht hinkommen. Auch bei 4€ pro Flasche kann man das hier schon nehmen.

Berberpizza und zum Tierarzt in Marokko

Am nächsten Tag waren wir eingeladen zu einer Berberpizza, kannte ich nicht nicht aber es war sehr lecker. Es ist Pizzateig der auch oben drauf kommt. Darin war Ei, Zwiebeln, Fleisch, Knoblauch und noch Gewürze. Super lecker und reichlich.

Wir waren abends noch zusammen mit anderen Campern, da wurde erzählt das es bei der Einreise nach Spanien zu Problemen kommen kann wenn man den Tollwut Titer der Hunde nicht im Pass eingetragen hat. War klar bei mir fehlte es. Ich habe das Zertifikat aber der Arzt hat es nicht nun den Pass eingetragen.

So bin ich mit Hamid zum Tierarzt gefahren und dort wurde der Chip kontrolliert und er hat es nachgetragen im Pass. Ich möchte ja nicht mit den Hunden Probleme bekommen. Die Bekannte von den anderen Campern hatte große Probleme bekommen, der Hunde wurde erstmal abgenommen und kam in einen Station bis es geklärt war. Das kann ich meinen beiden nicht zumuten, Colin ist da sehr anfällig wenn ich nicht da bin und Piri war lange auf der Strasse und hat viele schlimme Sachen erlebt.

Nach dem alles erledigt war haben wir auch wieder die Hühner gesattelt und sind weiter gezogen. Noch Wasserfüllen und bei allen verabschieden. Es waren ja jeden Abend einige Leute da. Nun geht es weiter zu einem Bekannten von Susanne, Said, wir müssen ca 60 km weiter.

Zeit mit Einheimischen

Angekommen bei Said an seinem Restaurant. Dort haben wir erstmal eine Tajin bekommen und ich konnte mit den Hunden laufen. Es ist hier sagenhaft, man braucht nicht mal eine Leine mitnehmen. Natürlich sollten die Hunde schon hören und lieb sein. Hinter dem Restaurant gibt es eine warme Quelle und schöne Wege zum laufen.

Nachdem ich mit den Hunden unterwegs war haben wir noch Tee getrunken und den Tag genossen. Am frühen Abend sind wir dann zu Said gefahren, dort waren wir bei der Familie im Haus und haben Abendessen bekommen und Tee getrunken. Hier habe ich keine Fotos gemacht da ich es als unhöflich gesehen hätte wenn ich dort einfach fotografiere. Geschlafen haben wir direkt im Berberdorf, was keine Probleme gibt da wir ja eingeladen sind.

Auf dem Weg dorthin haben wir noch 2 Stops gemacht und haben sein Dort von oben angeschaut. Es liegt direkt an einer Oase, er sagt das hier damals der Film “Der Legionär” gedreht wurde, viele aus dem Dorf haben mitgespielt als Sklaven. Die Aussicht war sehr beeindruckend.

BBQ mal anders

Wir waren mit Said unterwegs oder viel mehr Susanne, da bei ihr ein Ölwechsel gemacht werden musste. Für 50€ inklusive 1 Liter Öl to Go kann man sich nicht beschweren.

Auf dem Rückweg haben sie Fleisch zum grillen mitgebracht und wir sind auf sein Feld gegangen und haben dort ein marokkanisches BBQ nach Berberart gemacht. Es gab Orangen, Bananen und Hühnchen vom Grill auf Palmenblättern. War ein schönes Erlebnis.

Abends haben wir dann noch am Feuer gesessen und sind dann zu einem Freund von Said gegangen und wurden dort noch mit Olivenöl und Fladenbrot verköstigt. Auch haben wir jeder Olivenöl bekommen, da sein Freund das selber macht. Alles Bio.

Am Sonntag hieß es dann Verabschiedung und ein größeres Stück fahren. Aber die Strassen waren in Ordnung und wir sind gut durchgekommen.

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Atlasgebirge mit dem Wohnmobil

Es geht weiter durch das Atlasgebirge, wir suchten einen Campingplatz der etwas abseits war, zuerst landeten wir in einem Flussbett wo uns geraten wurde zu drehen. Dann zeigte uns ein netter Marokkaner den Weg. Leider hatte der Platz keinen Strom, wegen dem defekten Kühlschrank. So sind wir auf den etwas zentral gelegenen Platz gefahren.

Hier haben wir einfach mal Pause gemacht, Susanne ist natürlich mitgenommen wegen der Lilly. Nach 2 Tagen sind wir dann weiter gefahren. Die Fahrt durchs Atlasgebirge ist wirklich spannend. Überall gibt es was zu sehen. Auf einem Bild seht ihr das Auto Saurons 😂 Aber in hell. Ansonsten merkt man wirklich das es Richtung Wüste geht.

Camping im Hinterhof

Da man hier echt langsam vorankommt haben wir uns in der Daresschlucht einen Campingplatz gesucht, dieser war genau gegenüber der Affenfelsen, die heißen nicht so weil dort Affen rumspringen, sondern weil manche Felsen Ähnlichkeit mit Affen haben.

Dort angekommen haben wir uns erstmal was zu essen gemacht und die Aussicht genossen. Am nächsten Tag hatten wir einen kleinen Führer, ein Junge vom Dorf ist mit uns mitgelaufen und hat uns den Weg gezeigt. Der kleine war echt cool. Ist mit Filzpantoffeln die Wanderung mitgelaufen. Natürlich hat er dann was bekommen.

Nachmittags waren wir zurück und der kleine war noch bei uns, seine Freundin kam noch dazu und haben noch ein paar Süßigkeiten bekommen. Wir Liesen den Abend dann ausklingen. Ich hielt noch ein Schwätzchen mit dem Platzbetreiber, muss ja mein englisch weiter lernen. Der Platz war super, die Sanitäreinrichtung war gewöhnungsbedürftig aber sauber. Alles in allem ein super Platz.

Laufen wäre schneller gewesen

Es ging nun weiter rein ins Gebirge, die Strasse hörte nach einigen Kilometern einfach auf. Dann ging es weiter über bessere Wanderwege bis hoch auf knapp 3000 Meter. Hier wird es nun kalt aber super schön. Also wenn das Navi schon über 3,5 Stunden für 106 km anzeigt weiß man das die Strassen etwas schlechter werden könnten, und so war aus.

Wir fuhren mit dem Wohnmobil über Schotterwege und Felsen durch das Atlasgebirge. Es war traumhaft schön. Ab und an mal anhalten um das ganze zu genießend mal einen Happen essen. Hier braucht man Stärkung. Die Wege waren genauso breit wie das Wohnmobil was recht lustig war über Brücken oder wenn was entgegen kommt.

Aber hier sind die Leute total entspannt beim fahren. Überhaupt sind die Leute hier sehr freundlich und nett. Wir hatten uns einen Campingplatz angesucht und hier bleiben wir heute. Sind herzlich empfangen worden. Eigentlich ist es ein Restaurant, wo im Hof hinten ein Platz ist wo man stehen kann, aber es gibt Strom. Wir sind dann auch gleich gefragt worden ob wir hier essen wollen. Natürlich machen wir das. Was es gibt werden wir sehen, er hat nur gefragt ob wir Vegetarier sind.

Aber die Wege hier hoch waren wirklich krass. Ein Spanier hat gefragt ob wir wirklich weiter fahren wollen mit den Wohnmobilen, aber es ging problemlos. Man sollte aber schon ein bisschen Bodenabstand haben, hier gibt es einige Löcher und Felsen über die man drüber muss. Aber so was von sehenswert.

Übernachten auf 3000 Metern Höhe

Die Fahrt war recht anstrengend und wir suchten uns einen Stellplatz. Besser gesagt ein Platz an einem Restaurant. Der Chef dort war super nett, wir haben gleich zu gesagt abends dort zu essen. Auch konnte ich meine undichte Gasflasche dort tauschen. Bei -8 Grad in der Nacht sollte die Heizung gehen. Wobei wenn die Flasche draussen steht wird das auch nichts, da Button bei diesen Temperaturen nicht gasförmig wird.

Wir sind dann abends dort essen gegangen, es gab wie immer 3 Gänge. Vorspeise war eine Kichererbsensuppe und eine Linsensuppe. Als Hauptgang gab es natürlich Tajine mit Hackbällchen und mit Eier überbacken. Hinterher ein Joghurt. Man darf nicht vergessen das wir mitten im Atlasgebirge sind und dort nicht einfach ein Supermarkt ist. Es war auf jedenfall saulecker.

Die Fahrt dorthin wurde von ein paar Kindern negativ überschattet. Hier betteln die Kinder penetrant und wenn man nichts gibt wird schon mal ein Stein geworfen. Mir haben sie einen Kratzer ins Wohnmobil gemacht weil ich nicht angehalten habe und was gegeben habe. Nicht falsch verstehen ich gebe hier gerne und viel, aber wenn nur gebettelt wird dann reicht es mir auch. Aber alles halb so wild, sollte aber auch mal erwähnt werden.

Fahren durch atemberaubende Landschaft

Am nächsten Tag ging es weiter nach Golmina, dort wollten wir hin. Die Fahrt war zum Glück auf einigermaßen guten Strassen, also besser als ein Wanderweg. Wir fuhren gute 3 Stunden und haben dabei viel gesehen und auch eine Pause gemacht um die Hunde mal Gassi zu führen.

Es gibt hier Strassen da hängen die Felsen drüber und man ist manchmal nicht schlüßig ob es passt, aber da andere hier auch fahren wird das schon passen. Wir haben einen Strohlaster gesehen der schlimmer aussah als der Turm von Pisa, dass überholen war mit ein bisschen Nervenkitzel verbunden.

Dann angekommen in Golmina haben wir uns erstmal auf dem Campingplatz eingemietet. Der Chef hier ist super nett und wie immer sind wir herzlich empfangen worden. Hier bekam ich auch gleich Ersatzbirnen für das kaputte Bremslicht. Nun bin ich wieder verkehrstauglich.

Golmina ein Stadt im Atlasgebirge

In Golmina gibt es eine Stadt in der Stadt. So zu sagen die alte Altstadt. Hier sind alle Häuser miteinander verbaut und nur Gassen. Die Stadt ist in 3 Ringe aufgeteilt, in der Mitte das Vieh und drumherum nur Häuser. Aussen istdann ein Palmengarten. Ein Flussbett läuft noch daran vorbei was kein Wasser hatte. Wir haben uns einen Führer gesucht der uns die Stadt zeigt, er sagte das in der Regenzeit der Fluß bis hoch geht.

Wir sind mit ihm eine gute Stunde durch die Altstadt gelaufen. Als wir durch waren wollte er kein Geld dafür haben weil er sowas gerne macht. Natürlich haben wir ihm was gegeben. Aber wieder einmal mehr, wie nett die Leute hier sind.

In Golmina haben wir noch einen Kaffee getrunken und sehr leckere Fladen bekommen. Einmal mit Honig und noch 2 mit einer herzhaften Füllung. Abends gab es dann selbstgemachte Tajin mit Fleisch und verschiedenen Gemüse.

Auf dem Weg in die Sahara mit dem Wohnmobil

Gute 3 Stunden Fahrt waren es bis zur Sahara. Auf dem Weg dorthin machten wir noch an einem alten Wassertunnel halt. Hier wurde uns erklärt wie früher Wasser in der Sahara gefunden wurde. Da wurden Tunnel sehr tief gegraben um an das Grundwasser zu kommen. Da aber der Herr 15€ Eintritt für die Tunnel wollte haben wir diese ausgelassen.

Angekommen in der Sahara suchten wir uns einen Platz und richteten uns erstmal ein. Wir machten noch einen Spaziergang doch es wurde dann auch schon etwas spät. Doch Barfuß durch die Sahara laufen das musste noch sein. Auch die Hunde haben hier ihren Spass. In Marokko sind alle recht entspannt und man braucht keine Leine für die Hunde, natürlich sollten die Hunde schon lieb sein.

Ab durch die Sahara

Nach dem Kaffee und Frühstück bin ich mit den Hunden los gewandert. Hier gibt es eine Düne oder viel mehr Berg der recht hoch ist. Leider kann man das alles auf den Bildern nicht immer schön zeigen. Aber da wollte ich rauf. Aber es ist wirklich anstrengend wenn man bei jeden Schritt den man macht wieder 1/3 des Weges nach unten rutscht.

Aber wir sind hoch gekommen, zumindest die meisten. Colin hat sich auf halben Weg hingelegt, was mir sehr recht war. Aber dann kam er doch noch hoch, super was er noch alles mitmacht. Auch sind wir von 2 wilden Hunden begleitet worden die sich gut ins Rudel eingelebt haben. Die Aussicht von oben war atemberaubend. Über der Sahara zu stehen echt WAHNSINN. Hier werden wir auch etwas bleiben, dass Wetter ist super, tagsüber schön warm, nachts wird es allerdings schon recht frisch.

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Die Wasserfälle von Ouzoud bis nach Marrakesh

Ja Marokko ist nicht nur Wüste. Wir sind bisher durch sehr viel grüne Flächen gefahren, was aber wohl auch damit zusammen hängt das es gerade Winter ist. Von den Wasserfällen nach Marrakesh.

Wir sind nun im Zebra Camp in Ouzoud, hier wollen wir uns die Wasserfälle anschauen und eine schöne Wanderung darum machen. Nach dem wir hier angekommen waren, zu zweite, da die anderen schon voraus gefahren sind, haben wir erstmal den Platz bezogen und uns um das Essen gekümmert. Nach unserem Einkaufsmarathon hatten wir ja einiges an Bord.

So gab es am Abend dann Scampis und Lamm aus dem Tajin. Aber Lamm oder Hammel, man weiß nicht genau was es war, war diesmal kein Glücksgriff. Mir hat das Fleisch diesmal garnicht geschmeckt. Aber dafür gab es ja noch Scampis. Am nächsten Tag gab es dann die Reste und noch eine Postion Kalamari. Diesmal ist mir die Tajin nicht so gelungen. Aber ich kann ja noch etwas üben, habe mir hier eine eigene gekauft.

Die Wasserfälle von Ouzoud

Da wir nur noch zu zweit sind aber dafür einen Hund mehr haben sind wir dann mal zu den Wasserfällen gegangen. Der Hund vom Campingplatz hier hat sich bei uns niedergelassen und läuft immer und überall mit hin. Ein echt lieber Kerl.

Die Wasserfälle waren sehr beeindruckend. Dafür das wir in Marokko sind echt viel Wasser. Unten sind dann lauter Stände und Flöße, mit denen kann man hin und her schippern. Da wir nun mit 4 Hunden unterwegs sind haben wir das gelassen. Wir sind auf der einen Seite runter gelaufen, hier muss man etwas schauen das der Weg richtig ist. Nach einem kurzen Fehlversuch hatten wir es dann geschafft.

Oben sind noch einige Affen die werden gefüttert und sind recht zahm, Hunden gegenüber nicht so zahm. Wer Hunde dabei hat sollte etwas Abstand halten. Die Affen sind dort überall in den Bäumen. Sehr beeindruckend.

Dort gibt es überall Stände und Restaurants wo man Tajin bekommt. Wir haben einen frischen Grapefruitsaft getrunken der direkt ausgepresst wurde. Nachdem alle Fotos gemacht waren sind wir auf der anderen Seite hochgelaufen. Hier geht es unzählige Treppen hinauf. Danach waren alle fertig, sogar Piri hatte sich mal kurz hingelegt.

Entspannen und Kochen

Da sich die 4er Gruppe hier getrennt hat, sind Susanne und ich noch 2 Tage länger hier im Camp. Wir waren noch auf dem Markt und haben Gemüse, Obst und Fleisch gekauft. So konnten wir abends ein leckeres Essen zaubern und mal entspannen.

Auf nach Marrakesh mit dem Wohnmobil

Wir sind mal etwas früher los gekommen und haben uns auf den Weg nach Marrakesh gemacht. Die Fahrt dorthin war wie immer sehenswert. Hier fahren LKW´s rum wo man sich nicht sicher ist ob die noch lange machen. Aber hier läuft alles etwas anders.

Angekommen in Marrakesh sind wir auf einen Parkplatz gefahren, dieser ist als Stellplatz ausgeschrieben. Im hinteren Teil des Platzes sind Stellplätze mit Strom, wer es braucht. Der Wohnmobil Stellplatz ist sehr zentral, mal läuft keine 5 Minuten zur Medina von Marrakesh.

Die Stadt selber pulsiert vor Leben, so viel Gewusel habe ich noch nicht erlebt. Wir sind Nachmittag in die Stadt rein und ich habe die Hunde mitgenommen, da diese noch nicht wirklich Auslauf hatten. Aber Marrakesh ist keine Stadt für Hunde. So habe ich Sie nach einer großen Runde ins Wohnmobil und bin nochmal alleine in das Getümmel, Susanne ist auch im Wohnmobil geblieben.

Der große Platz ist voll von Ständen und Leuten, die Gassen, überall Gassen mit Geschäften und Gewürzen. So habe ich mein Gewürzregal wieder aufgefüllt und paar Sachen mitgenommen die man so braucht, wie Fleisch, Gemüse usw. Die Stadt ist wirklich faszinierend und groß. Ich habe mich auch etwas verlaufen und ar auf einmal in einen Wohnviertel. Hier sitzen die Leute draussen und essen in den Gassen. Eine völlig andere Welt.

Marrakesh bei Nacht

Da Marrakesh nachts nocheinmal gab anders ist, sind wir nach Einbruch der Dunkelheit nochmal in die die Stadt. Nun war der Markt voller Gaukler, die Stände waren komplett anders. Es gibt nun sehr viele Essensstände wo man allerlei Sachen bekommt. Vom gebackenen Schafskopf bis zu frischen Schnecken. Hier habe ich mich noch bei einem Süßigkeiten Stand eingedeckt und wurde zum Best Friend.

Überall gibt es was zu sehen. Die Lautstärke ist auch hörenswert. Überall Musik und Geplapper. Man erkennt es kaum wieder wenn man kurz vorher hier war im hellem. So sind wir noch einiges abgelaufen und staunten über viele Sachen. Also wer in Marrakesh ist muss unbedingt das ganze nochmal bei Nacht anschauen, Es heißt ja nicht umsonst 1000 und eine Nacht, und nicht 1000 Tage und so.

Über das Atlasgebirge nach Ouarzazate

Nach Marrakesh sind wir weiter über das Atlasgebirge gefahren. Ich habe mir noch eine neue Gasflasche mitgenommen. Welche natürlich undicht ist und ständig nach Gas riecht. Zum Glück bleibt diese ja draussen, ich kann die Gasflasche hier in Marokko über den Aussenanschluß anschliessen da ich einen Gastank habe und die Flasche nicht reinpasst.

In Marrakesh ist das selbe Gewusel auf den Strassen gewesen wie bei der reinfahrt. So haben wir uns verloren und ich habe mein Navi angemacht. Das führte mich dann auf den großen Platz und in die Gassen wo ich schon gelaufen bin. Bis ein Passant mich anhielt und sagt ich solle besser umdrehen, die Gassen würde sehr niedrig werden. Also bin ich um Marrakesh drumherum gefahren. Ja der Verkehr hier ist schon was interessantes.

Die Fahrt über das Gebirge war Wahnsinn. So viele Berge und eine Aussicht. Da wir noch länger im Gebirge bleiben kommt hier wohl noch mehr. Denn diesmal sind wir relativ schnell durchgefahren da wir zu einem Tierarzt mussten.

Der kleinen Lilly von Susanne geht es mittlerweile sehr schlecht und wir haben in Ouarzazate einen Tierarzt gesucht. Dort gab es nochmals Medikamente was aber nichts half. So sind wir am Tag darauf nochmal hin und haben Lilly einschläfern lassen. Ist natürlich ein richtig blöder Moment. Nun sind wir mal hier auf dem Campingplatz der nicht besonders schön ist.

Es gibt noch einen Campingplatz hier mit sehr abenteuerlicher Anfahrt, diesen wollten wir nehmen aber es gab keinen Strom. Da bei Susanne der Kühlschrank kaputt gegangen ist und dieser nur noch mit Strom läuft. Also es bleibt spannend wie es weitergeht.

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Von Meknes nach Fes und weiter durch Marokko

Diesmal hatten wir 2 Städte in der Woche. Meknes und Fes, beide Städte sind sehr sehenswert. Dann ging es über Land zum Zebra Camp.

Meknes mit dem Bus

Nach der römischen Ausgrabungsstelle sind wir direkt auf einen Campingplatz gefahren. Diese war nur 6 km entfernt. Das einchecken lief wie überall ohne Probleme. Dort kam gleich ein Verkäufer der sich um alles kümmerte. Er hat Mützen und Jacken verkauft, die Name der Kleidung weiß ich nicht mehr. Aber ich habe mir eine gekauft. Früh hat er jeden Tag Minztee gebracht und sich um alle gekümmert. Auch kam jeden früh ein Auto mit Fladenbrot. Sonst war in der Umgebung nichts. Aber schön mit den Hunden laufen konnte man. Dort waren einige verarmte Häuser und ein Verschlag für Hühner, wo man aber nicht genau sagen konnte ob da auch ein Mensch lebt. Die Armut hier ist schon erschreckend.

Wir sind dann früh mit dem öffentlichen Bus nach Meknes gefahren, für 50 Cent war die Fahrt sehr günstig. Es sind ca 18 km bis in die Stadt. Die Städte in Marokko sind alle recht ähnlich, viele Gassen und Häuser. Wir sind auf den großen Platz gegangen, leider ist hier eine Baustelle und die Stände waren somit etwas verteilt. Hier war normalerweise der Gemüsemarkt.

Nach einer ausgiebigen Erkundung der Gassen, sind wir in die Markthalle. Dort gab es alles was das Herz begehrt. Gewürze und Fleisch, Gemüse und viele Oliven. Die Oliven hier schmecken sehr gut, sind aber etwas bitterer als gewohnt. In der Markthalle war eine Fleischstrasse, wann. man das so nennen kann. Dort lagen ein paar Kuhköpfe rum, wurde wohl grad geschlachtet. Frischer als an solchen Ständen kann man wohl kaum einkaufen. Ich versuche hier immer an den Ständen meine Sachen zu holen. In einer kleinen Gasse haben wir uns sowas wie einen Döner geholt. Super lecker.

Nachdem nun einige Stunden in Meknes vorbei waren wollten wir wieder zurück auf den Campingplatz. Bus wollten wir nicht, somit versuchten wir ein Taxi zu bekommen. In Marokko werden Taxis immer voll gemacht, also da steigen immer welche dazu. Nachdem wir uns etwas schlecht verständigen konnten, half ein Passant. Wir waren an einem falschen Taxi gestanden, es gibt Taxis welche nur in der Stadt fahren dürfen, wenn man raus will muss man sich ein Grand Taxi holen.

Dies kam dann auch recht flott, da dies 7 Sitze hat muss man für 7 Leute zahlen. Was aber ok war, der Pries war 20 € für alle 3. So kamen wir gut am Campingplatz an.

Ein bisschen Entspannen vor Fes

Susanne hat eine Erkältung erwischt, so hat sich die 4er Gruppe vorerst mal getrennt und Susanne und ich blieben mal einen Tag länger auf dem Platz. So konnte ich ein paar Sachen abarbeiten und auch mal etwas entspannen. Ich bin mit den Hunden unterwegs gewesen und abends haben wir lecker gekocht.

Dann ging es schon nach Fes

Wir fuhren dann weiter nach Fes, dort auf einen Campingplatz. Nachdem wir uns eingerichtet hatten sind wir in den Park nebenan gegangen. Mal eine Runde mit den Hunden laufen. Die kommen ja immer zu kurz wenn viel gefahren wird. Hier trafen wir einen Führer für Fes, dieser hat Susanne gleich erkannt. So hatten wir gleich einen Führer und auch ein Taxi zum fairen Preis. So konnte das Abenteuer Fes am nächsten Tag beginnen.

Früh ging es dann los, wir waren insgesamt zu 4. und das hat genau gepasst. Es waren noch 2 Schweizer dabei und wir eroberten Fes. Die Medina von Fes ist sehr beeindruckend. Wir waren am Königspalast und dann ging es direkt in die Medina. Eigentlich war ein super schöner tag, aber hier merkte man nichts davon, alle Gassen sind überdacht oder überbaut. Der Führer hat uns super geführt, er sprach perfekt deutsch und so haben wir vieles gesehen was so nicht möglich wäre. Wir sind Gassen rein gelaufen die ich normalerweise gemieden hätte.

Ein Highlight war die Gerberei, hier bekommt man etwas Minze, nicht zum Tee kochen. Sondern für die Nase, so das man den Geruch der Gerberei etwas überdecken kann. Wobei es garnicht so schlimm war. Denke im Sommer wird das anders sein. Hier wurde uns dann erklärt wie das Leder gemacht wird, alles natürlich. Von Taubenmist bis zum Amoniakbad wurde alles erklärt. Sehr interessant. Sich wollte dort keiner Trinkgeld haben, die Leute sind sehr hilfsbereit und nett.

Dort haben wir dann auch sehr gut gegessen und noch eine Weberei und eine Keramikfabrik angeschaut. Bevor die Tour vorbei war sind wir noch auf den Markt um paar Sachen zu besorgen und waren noch auf einer alten Festung, wo man mal über die Dächer von Fes geschaut hat. Eine riesen Stadt mit Millionen an Satschüßeln. Nach dem anstrengenden Tag haben wir abends nicht mehr viel gemacht. Es ging früh ins Bett.

Kleiner Stopp in der Wildnis

Leider ging es Susanne etwas schlechter und sie wollte sich mal hinlegen. Da die 2 anderen nicht warten wollten haben Susanne und ich uns ein nettes Plätzchen in der Wildnis gesucht und sie konnte sich mal hinlegen. Ich bin mit den Hunden eine große Runde gelaufen und habe die Gegend erkundet.

Hier war alles voller Steine, eine schöne Steinwüste, sehr warm für Januar 😎 Aber es war schön zu laufen. Überall waren Häuser wo Schafe und Kühe weiden und viele Hunde überall. Auch auf dem Weg haben wir eine Hundemutter gesehen die überfahren wurde und die Welpen saßen Nebendran. Aber überall kann man nun auch nicht helfen, ich habe schon 2 Streuner um die ich mich kümmere. Trotzdem traurig was man hier so manchmal sieht. Auch das überall Müll rumliegt ist nicht sehr schön. Aber vielleicht wird das in den nächsten Jahren auch noch etwas besser.

Eine Nacht am Restaurant

Der Weg war weit bis zum Zebra Camp, so suchten wir eine Zwischenübernachtung. Die fanden wir an einem Restaurant, auf dem Weg wurden wir von der Polizei angehalten und wir wurden gefragt wo wir übernachten wollen. Da es an dem See dort nicht sicher war. Sie zeigten uns einen Platz und wir fuhren dorthin. Es war ein Restaurant wo wir für 2,50€ Übernachten durften und so sind wir auch gleich essen gegangen. Das Essen war super lecker.

Überlandfahrt in Marokko

Da den 2 Damen früh alles zu lange dauert sind sie schon weiter gefahren. Susanne und ich sind noch mit den Hunden gelaufen und dann ging es auch weiter. Erst über gute Strassen dann über eine alte Strasse. Aber die Aussicht war echt super.

Unterwegs waren wir auch mal in einem Supermarkt. Ich wollte mal Wein kaufen, angeblich gibt es den in jedem Supermarkt. Aber das stimmt nicht. Wer Wein und Bier oder was auch immer haben möchte bekommt das nur im Carrefour Supermarkt. Aber auch nicht im normalen, sondern es sind dort Nebendran immer kleine Läden wo es nur Alkohol gibt. Marokko ist ein muslimisches Land wo normalerweise kein Alkohol getrunken wird.

Nach unserem Einkaufsmarathon sind wir über idyllische Bergstrassen gefahren und haben noch bei einigen Bauern angehalten. Es gab Honig und Orangen, sowie Bananen und Mandarinen, alles frisch vom Baum. Das Obst hier ist super lecker. Nach gut 4 Stunden Fahrt sind wir dann im Zebra Camp angekommen. Wie es hier weiter geht seht ihr dann im nächsten Bericht.

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Ab nach Marokko it dem Wohnmobil

Nach Marokko geht die Reise. Nach Weihnachten machte ich mich schleunigst auf nach Marokko. Dem Wetter entfliehen und neue Eindrücke sammeln.

Weihnachten in Deutschland

An Weihnachten war ich in Thüringen bei den Eltern. Vorher noch bei den Zull´s auf dem Campingplatz Ellertshausen. Hier ging noch mein Kühlschrank kaputt. Ein Reparaturversuch bei dem Wohnmobilhändler Dietz ist auch Mangel an Arbeitswillen des Mitarbeiters gescheitert. In Suhl wurde mir dann problemlos vom Heunsch geholfen.

Nach Weihnachten, dem Fest der Fresserei ging es dann endlich los. Ein Stopp im Saarland machte ich noch bei Freunden die ich in Schweden kennengelernt hatte, dort gab es noch gutes Flanksteak vom Rind und ein Rinderschinken der so lecker ist. Nach einer Nacht im Regen ging es dann weiter Richtung Sonne.

Durch Frankreich mit dem Wohnmobil nach Spanien

In Frankreich machte ich nur einen Stopp in einem kleinen Bergdorf. Da ich nicht an der Autobahn übernachten wollte und auch die Hunde Auslauf brauchen. Das Dorf war recht beschaulich aber ich hielt mich nicht allzu lange auf.

Am nächsten Tag ging es schon weiter der Sonne entgegen und ich war in Spanien. Die Fahrt durch Frankreich habe ich mit Maut absolviert. Was wohl recht teuer werden wird. Auch musste ich ja die beliebten Angel Morts Aufkleber an das Wohnmobil machen.

Aber dann in Spanien habe ich einen super Platz gefunden zum Freistehen. Abends kam dann noch ein Spanier mit Sohn und Hund. Alles entspannt und die Hunde konnten noch ein wenig toben. Am Morgen ging es dann nach einer größeren Gassirunde weiter.

Silvester in Spanien mit dem Wohnmobil

An Silvester wollte ich mir einen schönen Platz suchen. Fündig wurde ich dann auch an der Küste. Die erste Nacht, also Silvester habe ich etwas abseits gestanden weil alles recht voll war. Dort war eine Motocrossstrecke und ein Riesen Areal wo man stehen konnte. So habe ich Silvester ein guten Rotwein aus Italien getrunken mir was leckeres zu essen gemacht und dann den Abend Football geschaut.

Hier wurde nicht geknallt und keine Raketen geschossen, was natürlich super für die Hunde war. Am Morgen habe ich mir dann einen Platz direkt am Meer gesucht und stand dann in erster Reihe. Meine Nachbarn waren Markus und Christina, beide mit einem Landrover unterwegs. Sie haben einen kleinen Hund und so sind wir ins Gespräch gekommen.

Wirklich nette Leute, so haben wir abends zusammen gegessen und die überflüssigen Alkoholvorräte vernichtet. Hier gab es dann das erste Flanksteak von Volker, schön auf offenem Feuer gegrillt. Natürlich noch Nummern getauscht und in angetrunkenen Zustand wurde ich noch ins Münsterland eingeladen. Aber ich darf auch nüchtern noch kommen. Nach dem feuchtfröhlichen Abend ging es dann weiter zu dem Mädels.

Party auf dem Supermarktparkplatz

Dann kam die letzte Etappe, wir trafen uns in der Nähe der Fähre, dort gibt es noch alles einzukaufen was man will. Wir bezogen einen Platz und bauten eine Wagenburg, so konnten wir einigermaßen ungestört im inneren sitzen. Da für mich hier gute 2600km hinter mir lagen, wollte ich erstmal 2 Nächte bleiben bevor es dann weiter geht.

So haben wir ordentlich gespeist und getrunken. Wir haben im Supermarkt Scampi geholt, die großen, für gerade mal 8,50€ das Kg. Da haben wir gleich mal 2 kg in die Pfanne gehauen. Hier konnten wir noch alle Vorräte auffüllen, ich habe noch einiges an Käse mitgenommen, da es in Marokko recht wenig davon gibt.

Am nächsten Tag sind wir dann zu Charles gefahren, dort gibt es die Tickets für die Fähre. Dies haben wir gleich früh um 8 Uhr gebucht. So ging es Abend dann etwas früher schlafen und am morgen gleich auf die Fähre.

Ankommen in Marokko mit dem Wohnmobil

Die Überfahrt dauert knapp 2 Stunden, auf dem Schiff macht man schon seine Formalitäten, man bekommt das Visum und die Passkontrolle ist dort. Dann runter von der Fähre und Willkommen in Nordafrika. Hier wird dann das ganze Wohnmobil geröntgt und mit Hunden kontrolliert. Es sind 3 Stationen bevor man in Marokko angekommen ist. Aber alles problemlos erledigt.

Nach einen kurzen Stopp an der Strasse um mal Marokko auf sich wirken zu lassen, ging es weiter zu einem Campingplatz. Bei dem Stopp wollten wir ein Fladenbrot kaufen, hatten aber nur einen 100 DH Schein was 10 € sind. Hier konnte man uns nicht rausgeben, das Brot hat gerade 10 Cent gekostet. So wurde uns ein Brot geschenkt.

Angekommen auf dem Campingplatz haben wir noch 4 Plätze ergattert, es hatte sich eine Gruppe von über 15 Campern angemeldet. Wir haben dort schön gekocht und den Abend ausklingen lassen.

Am nächsten Tag sind wir in die brauche Stadt von Marokko gelaufen, diese liegt gleich am Fuße des Berges wo der Wohnmobil Platz war. De Stadt ‎⁨Chefchaouen⁩ ist wirklich schön. Ein buntes Treiben überall. Die Leute sind super nett und zuvorkommend. Sehr gastfreundlich und aufgeschloßen, so zumindest der Eindruck bisher. Wir machten einen Stadtbummel mit den Hunden und kauften ein paar Sachen ein. Dann ging es wieder zurück zum Platz. Hier haben wir dann typisch marokkanisch gekocht mit Sachen vom Markt und abends noch das Schweinebein angeschnitten aus Spanien. Verhungern tun wir wohl nicht.

Auf nach ‎⁨Ouazzane⁩

Nach 2 Nächten auf dem Campingplatz sind wir dann nach ‎⁨Ouazzane⁩ gefahren, dort haben wir einen zufällig aufgegabelten Führer gehabt. Er hat uns durch die Stadt geführt und wir haben einiges probiert und gesehen. Dann waren wir in einem Imbiss und haben marokkanisch gegessen, was sehr lecker ist, haben dort Oliven öl gekauft und ich habe mir noch eine Teekanne für die marokkanische Minze mitgenommen. Der Tee hier schmeckt phantastisch.

Es waren wieder viele Eindrücke und ein buntes Treiben. Wir gaben dem Führer dann ein paar der alten Klamotten die wir dabei hatten und er freute sich riesig. Dort konnten wir an einigen Ständen probieren und viele Leckereien sehen. Nach der Stadt wollten wir mal einen Freistehplatz mit dem Wohnmobil ausprobieren.

Schlafen unter Polizeischutz

Nach dem Stadtbummel ging es dann zu dem Platz im Grünen. Die Strassen dorthin waren sehr abenteuerlich aber befahrbar. Man musste aufpassen bei einigen Stellen da dort die Schlaglöcher tiefer waren als das Auto. Aber war kein Problem. Nach holpriger Fahrt sind wir dann am Platz angekommen, aber er war nicht befahrbar. So sind wir dann unten am Feldweg stehen geblieben.

Es kam dann auch gleich ein Soldat und hat die Pässe kontrolliert. Wir haben dann den Tag beendet es wurde langsam dunkel und der Platz war nicht der Burner. Nachts kam dann noch die Polizei und hat Pässe kontrolliert, es war aber alles in Ordnung. Da die Polizei in Marokko angewiesen ist die Touristen zu schützen, haben die 2 netten Polizisten sich in eine Decke eingemummelt und haben im Auto die ganze Nacht bei uns gestanden und aufgepasst das nichts passiert. War ein Erlebnis was man wohl nicht so schnell vergisst. Wir mussten dann über eine Brücke fahren die gerade mal 5 cm breiter war als das Wohnmobil, aber es hat alles geklappt und wir sind ohne Probleme weiter gekommen.

Die römische Ausgrabungsstelle Volubilis

Das nächste Ziel war die Ausgrabungsstelle in Volubilis, hier gibt es viele Mosaike auf dem Boden und römische Bauwerke, also das was davon übrig ist. Aber sehr beeindruckend was da früher alles gebaut wurde. Hier sind wir knapp 2 Stunden durchgelaufen, ja das solle man einplanen. Nun aber erstmal einen Burger in Eigenproduktion im Sonnenuntergang.

Danach sind wir nur noch 6 km zum nächsten Campingplatz gefahren, die Plätze hier sind wirklich schön und sehr günstig. Im Schnitt so 5 € die Übernachtung. Hier bleiben wir erstmal paar Tage. Wollen kochen und Meknes anschauen. Aber dazu dann mehr in der kommenden Woche.