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Reiseblog - Mit dem Wohnmobil durch Europa

Atlasgebirge mit dem Wohnmobil

Es geht weiter durch das Atlasgebirge, wir suchten einen Campingplatz der etwas abseits war, zuerst landeten wir in einem Flussbett wo uns geraten wurde zu drehen. Dann zeigte uns ein netter Marokkaner den Weg. Leider hatte der Platz keinen Strom, wegen dem defekten Kühlschrank. So sind wir auf den etwas zentral gelegenen Platz gefahren.

Hier haben wir einfach mal Pause gemacht, Susanne ist natürlich mitgenommen wegen der Lilly. Nach 2 Tagen sind wir dann weiter gefahren. Die Fahrt durchs Atlasgebirge ist wirklich spannend. Überall gibt es was zu sehen. Auf einem Bild seht ihr das Auto Saurons 😂 Aber in hell. Ansonsten merkt man wirklich das es Richtung Wüste geht.

Camping im Hinterhof

Da man hier echt langsam vorankommt haben wir uns in der Daresschlucht einen Campingplatz gesucht, dieser war genau gegenüber der Affenfelsen, die heißen nicht so weil dort Affen rumspringen, sondern weil manche Felsen Ähnlichkeit mit Affen haben.

Dort angekommen haben wir uns erstmal was zu essen gemacht und die Aussicht genossen. Am nächsten Tag hatten wir einen kleinen Führer, ein Junge vom Dorf ist mit uns mitgelaufen und hat uns den Weg gezeigt. Der kleine war echt cool. Ist mit Filzpantoffeln die Wanderung mitgelaufen. Natürlich hat er dann was bekommen.

Nachmittags waren wir zurück und der kleine war noch bei uns, seine Freundin kam noch dazu und haben noch ein paar Süßigkeiten bekommen. Wir Liesen den Abend dann ausklingen. Ich hielt noch ein Schwätzchen mit dem Platzbetreiber, muss ja mein englisch weiter lernen. Der Platz war super, die Sanitäreinrichtung war gewöhnungsbedürftig aber sauber. Alles in allem ein super Platz.

Laufen wäre schneller gewesen

Es ging nun weiter rein ins Gebirge, die Strasse hörte nach einigen Kilometern einfach auf. Dann ging es weiter über bessere Wanderwege bis hoch auf knapp 3000 Meter. Hier wird es nun kalt aber super schön. Also wenn das Navi schon über 3,5 Stunden für 106 km anzeigt weiß man das die Strassen etwas schlechter werden könnten, und so war aus.

Wir fuhren mit dem Wohnmobil über Schotterwege und Felsen durch das Atlasgebirge. Es war traumhaft schön. Ab und an mal anhalten um das ganze zu genießend mal einen Happen essen. Hier braucht man Stärkung. Die Wege waren genauso breit wie das Wohnmobil was recht lustig war über Brücken oder wenn was entgegen kommt.

Aber hier sind die Leute total entspannt beim fahren. Überhaupt sind die Leute hier sehr freundlich und nett. Wir hatten uns einen Campingplatz angesucht und hier bleiben wir heute. Sind herzlich empfangen worden. Eigentlich ist es ein Restaurant, wo im Hof hinten ein Platz ist wo man stehen kann, aber es gibt Strom. Wir sind dann auch gleich gefragt worden ob wir hier essen wollen. Natürlich machen wir das. Was es gibt werden wir sehen, er hat nur gefragt ob wir Vegetarier sind.

Aber die Wege hier hoch waren wirklich krass. Ein Spanier hat gefragt ob wir wirklich weiter fahren wollen mit den Wohnmobilen, aber es ging problemlos. Man sollte aber schon ein bisschen Bodenabstand haben, hier gibt es einige Löcher und Felsen über die man drüber muss. Aber so was von sehenswert.

Übernachten auf 3000 Metern Höhe

Die Fahrt war recht anstrengend und wir suchten uns einen Stellplatz. Besser gesagt ein Platz an einem Restaurant. Der Chef dort war super nett, wir haben gleich zu gesagt abends dort zu essen. Auch konnte ich meine undichte Gasflasche dort tauschen. Bei -8 Grad in der Nacht sollte die Heizung gehen. Wobei wenn die Flasche draussen steht wird das auch nichts, da Button bei diesen Temperaturen nicht gasförmig wird.

Wir sind dann abends dort essen gegangen, es gab wie immer 3 Gänge. Vorspeise war eine Kichererbsensuppe und eine Linsensuppe. Als Hauptgang gab es natürlich Tajine mit Hackbällchen und mit Eier überbacken. Hinterher ein Joghurt. Man darf nicht vergessen das wir mitten im Atlasgebirge sind und dort nicht einfach ein Supermarkt ist. Es war auf jedenfall saulecker.

Die Fahrt dorthin wurde von ein paar Kindern negativ überschattet. Hier betteln die Kinder penetrant und wenn man nichts gibt wird schon mal ein Stein geworfen. Mir haben sie einen Kratzer ins Wohnmobil gemacht weil ich nicht angehalten habe und was gegeben habe. Nicht falsch verstehen ich gebe hier gerne und viel, aber wenn nur gebettelt wird dann reicht es mir auch. Aber alles halb so wild, sollte aber auch mal erwähnt werden.

Fahren durch atemberaubende Landschaft

Am nächsten Tag ging es weiter nach Golmina, dort wollten wir hin. Die Fahrt war zum Glück auf einigermaßen guten Strassen, also besser als ein Wanderweg. Wir fuhren gute 3 Stunden und haben dabei viel gesehen und auch eine Pause gemacht um die Hunde mal Gassi zu führen.

Es gibt hier Strassen da hängen die Felsen drüber und man ist manchmal nicht schlüßig ob es passt, aber da andere hier auch fahren wird das schon passen. Wir haben einen Strohlaster gesehen der schlimmer aussah als der Turm von Pisa, dass überholen war mit ein bisschen Nervenkitzel verbunden.

Dann angekommen in Golmina haben wir uns erstmal auf dem Campingplatz eingemietet. Der Chef hier ist super nett und wie immer sind wir herzlich empfangen worden. Hier bekam ich auch gleich Ersatzbirnen für das kaputte Bremslicht. Nun bin ich wieder verkehrstauglich.

Golmina ein Stadt im Atlasgebirge

In Golmina gibt es eine Stadt in der Stadt. So zu sagen die alte Altstadt. Hier sind alle Häuser miteinander verbaut und nur Gassen. Die Stadt ist in 3 Ringe aufgeteilt, in der Mitte das Vieh und drumherum nur Häuser. Aussen istdann ein Palmengarten. Ein Flussbett läuft noch daran vorbei was kein Wasser hatte. Wir haben uns einen Führer gesucht der uns die Stadt zeigt, er sagte das in der Regenzeit der Fluß bis hoch geht.

Wir sind mit ihm eine gute Stunde durch die Altstadt gelaufen. Als wir durch waren wollte er kein Geld dafür haben weil er sowas gerne macht. Natürlich haben wir ihm was gegeben. Aber wieder einmal mehr, wie nett die Leute hier sind.

In Golmina haben wir noch einen Kaffee getrunken und sehr leckere Fladen bekommen. Einmal mit Honig und noch 2 mit einer herzhaften Füllung. Abends gab es dann selbstgemachte Tajin mit Fleisch und verschiedenen Gemüse.

Auf dem Weg in die Sahara mit dem Wohnmobil

Gute 3 Stunden Fahrt waren es bis zur Sahara. Auf dem Weg dorthin machten wir noch an einem alten Wassertunnel halt. Hier wurde uns erklärt wie früher Wasser in der Sahara gefunden wurde. Da wurden Tunnel sehr tief gegraben um an das Grundwasser zu kommen. Da aber der Herr 15€ Eintritt für die Tunnel wollte haben wir diese ausgelassen.

Angekommen in der Sahara suchten wir uns einen Platz und richteten uns erstmal ein. Wir machten noch einen Spaziergang doch es wurde dann auch schon etwas spät. Doch Barfuß durch die Sahara laufen das musste noch sein. Auch die Hunde haben hier ihren Spass. In Marokko sind alle recht entspannt und man braucht keine Leine für die Hunde, natürlich sollten die Hunde schon lieb sein.

Ab durch die Sahara

Nach dem Kaffee und Frühstück bin ich mit den Hunden los gewandert. Hier gibt es eine Düne oder viel mehr Berg der recht hoch ist. Leider kann man das alles auf den Bildern nicht immer schön zeigen. Aber da wollte ich rauf. Aber es ist wirklich anstrengend wenn man bei jeden Schritt den man macht wieder 1/3 des Weges nach unten rutscht.

Aber wir sind hoch gekommen, zumindest die meisten. Colin hat sich auf halben Weg hingelegt, was mir sehr recht war. Aber dann kam er doch noch hoch, super was er noch alles mitmacht. Auch sind wir von 2 wilden Hunden begleitet worden die sich gut ins Rudel eingelebt haben. Die Aussicht von oben war atemberaubend. Über der Sahara zu stehen echt WAHNSINN. Hier werden wir auch etwas bleiben, dass Wetter ist super, tagsüber schön warm, nachts wird es allerdings schon recht frisch.

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Die Wasserfälle von Ouzoud bis nach Marrakesh

Ja Marokko ist nicht nur Wüste. Wir sind bisher durch sehr viel grüne Flächen gefahren, was aber wohl auch damit zusammen hängt das es gerade Winter ist. Von den Wasserfällen nach Marrakesh.

Wir sind nun im Zebra Camp in Ouzoud, hier wollen wir uns die Wasserfälle anschauen und eine schöne Wanderung darum machen. Nach dem wir hier angekommen waren, zu zweite, da die anderen schon voraus gefahren sind, haben wir erstmal den Platz bezogen und uns um das Essen gekümmert. Nach unserem Einkaufsmarathon hatten wir ja einiges an Bord.

So gab es am Abend dann Scampis und Lamm aus dem Tajin. Aber Lamm oder Hammel, man weiß nicht genau was es war, war diesmal kein Glücksgriff. Mir hat das Fleisch diesmal garnicht geschmeckt. Aber dafür gab es ja noch Scampis. Am nächsten Tag gab es dann die Reste und noch eine Postion Kalamari. Diesmal ist mir die Tajin nicht so gelungen. Aber ich kann ja noch etwas üben, habe mir hier eine eigene gekauft.

Die Wasserfälle von Ouzoud

Da wir nur noch zu zweit sind aber dafür einen Hund mehr haben sind wir dann mal zu den Wasserfällen gegangen. Der Hund vom Campingplatz hier hat sich bei uns niedergelassen und läuft immer und überall mit hin. Ein echt lieber Kerl.

Die Wasserfälle waren sehr beeindruckend. Dafür das wir in Marokko sind echt viel Wasser. Unten sind dann lauter Stände und Flöße, mit denen kann man hin und her schippern. Da wir nun mit 4 Hunden unterwegs sind haben wir das gelassen. Wir sind auf der einen Seite runter gelaufen, hier muss man etwas schauen das der Weg richtig ist. Nach einem kurzen Fehlversuch hatten wir es dann geschafft.

Oben sind noch einige Affen die werden gefüttert und sind recht zahm, Hunden gegenüber nicht so zahm. Wer Hunde dabei hat sollte etwas Abstand halten. Die Affen sind dort überall in den Bäumen. Sehr beeindruckend.

Dort gibt es überall Stände und Restaurants wo man Tajin bekommt. Wir haben einen frischen Grapefruitsaft getrunken der direkt ausgepresst wurde. Nachdem alle Fotos gemacht waren sind wir auf der anderen Seite hochgelaufen. Hier geht es unzählige Treppen hinauf. Danach waren alle fertig, sogar Piri hatte sich mal kurz hingelegt.

Entspannen und Kochen

Da sich die 4er Gruppe hier getrennt hat, sind Susanne und ich noch 2 Tage länger hier im Camp. Wir waren noch auf dem Markt und haben Gemüse, Obst und Fleisch gekauft. So konnten wir abends ein leckeres Essen zaubern und mal entspannen.

Auf nach Marrakesh mit dem Wohnmobil

Wir sind mal etwas früher los gekommen und haben uns auf den Weg nach Marrakesh gemacht. Die Fahrt dorthin war wie immer sehenswert. Hier fahren LKW´s rum wo man sich nicht sicher ist ob die noch lange machen. Aber hier läuft alles etwas anders.

Angekommen in Marrakesh sind wir auf einen Parkplatz gefahren, dieser ist als Stellplatz ausgeschrieben. Im hinteren Teil des Platzes sind Stellplätze mit Strom, wer es braucht. Der Wohnmobil Stellplatz ist sehr zentral, mal läuft keine 5 Minuten zur Medina von Marrakesh.

Die Stadt selber pulsiert vor Leben, so viel Gewusel habe ich noch nicht erlebt. Wir sind Nachmittag in die Stadt rein und ich habe die Hunde mitgenommen, da diese noch nicht wirklich Auslauf hatten. Aber Marrakesh ist keine Stadt für Hunde. So habe ich Sie nach einer großen Runde ins Wohnmobil und bin nochmal alleine in das Getümmel, Susanne ist auch im Wohnmobil geblieben.

Der große Platz ist voll von Ständen und Leuten, die Gassen, überall Gassen mit Geschäften und Gewürzen. So habe ich mein Gewürzregal wieder aufgefüllt und paar Sachen mitgenommen die man so braucht, wie Fleisch, Gemüse usw. Die Stadt ist wirklich faszinierend und groß. Ich habe mich auch etwas verlaufen und ar auf einmal in einen Wohnviertel. Hier sitzen die Leute draussen und essen in den Gassen. Eine völlig andere Welt.

Marrakesh bei Nacht

Da Marrakesh nachts nocheinmal gab anders ist, sind wir nach Einbruch der Dunkelheit nochmal in die die Stadt. Nun war der Markt voller Gaukler, die Stände waren komplett anders. Es gibt nun sehr viele Essensstände wo man allerlei Sachen bekommt. Vom gebackenen Schafskopf bis zu frischen Schnecken. Hier habe ich mich noch bei einem Süßigkeiten Stand eingedeckt und wurde zum Best Friend.

Überall gibt es was zu sehen. Die Lautstärke ist auch hörenswert. Überall Musik und Geplapper. Man erkennt es kaum wieder wenn man kurz vorher hier war im hellem. So sind wir noch einiges abgelaufen und staunten über viele Sachen. Also wer in Marrakesh ist muss unbedingt das ganze nochmal bei Nacht anschauen, Es heißt ja nicht umsonst 1000 und eine Nacht, und nicht 1000 Tage und so.

Über das Atlasgebirge nach Ouarzazate

Nach Marrakesh sind wir weiter über das Atlasgebirge gefahren. Ich habe mir noch eine neue Gasflasche mitgenommen. Welche natürlich undicht ist und ständig nach Gas riecht. Zum Glück bleibt diese ja draussen, ich kann die Gasflasche hier in Marokko über den Aussenanschluß anschliessen da ich einen Gastank habe und die Flasche nicht reinpasst.

In Marrakesh ist das selbe Gewusel auf den Strassen gewesen wie bei der reinfahrt. So haben wir uns verloren und ich habe mein Navi angemacht. Das führte mich dann auf den großen Platz und in die Gassen wo ich schon gelaufen bin. Bis ein Passant mich anhielt und sagt ich solle besser umdrehen, die Gassen würde sehr niedrig werden. Also bin ich um Marrakesh drumherum gefahren. Ja der Verkehr hier ist schon was interessantes.

Die Fahrt über das Gebirge war Wahnsinn. So viele Berge und eine Aussicht. Da wir noch länger im Gebirge bleiben kommt hier wohl noch mehr. Denn diesmal sind wir relativ schnell durchgefahren da wir zu einem Tierarzt mussten.

Der kleinen Lilly von Susanne geht es mittlerweile sehr schlecht und wir haben in Ouarzazate einen Tierarzt gesucht. Dort gab es nochmals Medikamente was aber nichts half. So sind wir am Tag darauf nochmal hin und haben Lilly einschläfern lassen. Ist natürlich ein richtig blöder Moment. Nun sind wir mal hier auf dem Campingplatz der nicht besonders schön ist.

Es gibt noch einen Campingplatz hier mit sehr abenteuerlicher Anfahrt, diesen wollten wir nehmen aber es gab keinen Strom. Da bei Susanne der Kühlschrank kaputt gegangen ist und dieser nur noch mit Strom läuft. Also es bleibt spannend wie es weitergeht.

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Von Meknes nach Fes und weiter durch Marokko

Diesmal hatten wir 2 Städte in der Woche. Meknes und Fes, beide Städte sind sehr sehenswert. Dann ging es über Land zum Zebra Camp.

Meknes mit dem Bus

Nach der römischen Ausgrabungsstelle sind wir direkt auf einen Campingplatz gefahren. Diese war nur 6 km entfernt. Das einchecken lief wie überall ohne Probleme. Dort kam gleich ein Verkäufer der sich um alles kümmerte. Er hat Mützen und Jacken verkauft, die Name der Kleidung weiß ich nicht mehr. Aber ich habe mir eine gekauft. Früh hat er jeden Tag Minztee gebracht und sich um alle gekümmert. Auch kam jeden früh ein Auto mit Fladenbrot. Sonst war in der Umgebung nichts. Aber schön mit den Hunden laufen konnte man. Dort waren einige verarmte Häuser und ein Verschlag für Hühner, wo man aber nicht genau sagen konnte ob da auch ein Mensch lebt. Die Armut hier ist schon erschreckend.

Wir sind dann früh mit dem öffentlichen Bus nach Meknes gefahren, für 50 Cent war die Fahrt sehr günstig. Es sind ca 18 km bis in die Stadt. Die Städte in Marokko sind alle recht ähnlich, viele Gassen und Häuser. Wir sind auf den großen Platz gegangen, leider ist hier eine Baustelle und die Stände waren somit etwas verteilt. Hier war normalerweise der Gemüsemarkt.

Nach einer ausgiebigen Erkundung der Gassen, sind wir in die Markthalle. Dort gab es alles was das Herz begehrt. Gewürze und Fleisch, Gemüse und viele Oliven. Die Oliven hier schmecken sehr gut, sind aber etwas bitterer als gewohnt. In der Markthalle war eine Fleischstrasse, wann. man das so nennen kann. Dort lagen ein paar Kuhköpfe rum, wurde wohl grad geschlachtet. Frischer als an solchen Ständen kann man wohl kaum einkaufen. Ich versuche hier immer an den Ständen meine Sachen zu holen. In einer kleinen Gasse haben wir uns sowas wie einen Döner geholt. Super lecker.

Nachdem nun einige Stunden in Meknes vorbei waren wollten wir wieder zurück auf den Campingplatz. Bus wollten wir nicht, somit versuchten wir ein Taxi zu bekommen. In Marokko werden Taxis immer voll gemacht, also da steigen immer welche dazu. Nachdem wir uns etwas schlecht verständigen konnten, half ein Passant. Wir waren an einem falschen Taxi gestanden, es gibt Taxis welche nur in der Stadt fahren dürfen, wenn man raus will muss man sich ein Grand Taxi holen.

Dies kam dann auch recht flott, da dies 7 Sitze hat muss man für 7 Leute zahlen. Was aber ok war, der Pries war 20 € für alle 3. So kamen wir gut am Campingplatz an.

Ein bisschen Entspannen vor Fes

Susanne hat eine Erkältung erwischt, so hat sich die 4er Gruppe vorerst mal getrennt und Susanne und ich blieben mal einen Tag länger auf dem Platz. So konnte ich ein paar Sachen abarbeiten und auch mal etwas entspannen. Ich bin mit den Hunden unterwegs gewesen und abends haben wir lecker gekocht.

Dann ging es schon nach Fes

Wir fuhren dann weiter nach Fes, dort auf einen Campingplatz. Nachdem wir uns eingerichtet hatten sind wir in den Park nebenan gegangen. Mal eine Runde mit den Hunden laufen. Die kommen ja immer zu kurz wenn viel gefahren wird. Hier trafen wir einen Führer für Fes, dieser hat Susanne gleich erkannt. So hatten wir gleich einen Führer und auch ein Taxi zum fairen Preis. So konnte das Abenteuer Fes am nächsten Tag beginnen.

Früh ging es dann los, wir waren insgesamt zu 4. und das hat genau gepasst. Es waren noch 2 Schweizer dabei und wir eroberten Fes. Die Medina von Fes ist sehr beeindruckend. Wir waren am Königspalast und dann ging es direkt in die Medina. Eigentlich war ein super schöner tag, aber hier merkte man nichts davon, alle Gassen sind überdacht oder überbaut. Der Führer hat uns super geführt, er sprach perfekt deutsch und so haben wir vieles gesehen was so nicht möglich wäre. Wir sind Gassen rein gelaufen die ich normalerweise gemieden hätte.

Ein Highlight war die Gerberei, hier bekommt man etwas Minze, nicht zum Tee kochen. Sondern für die Nase, so das man den Geruch der Gerberei etwas überdecken kann. Wobei es garnicht so schlimm war. Denke im Sommer wird das anders sein. Hier wurde uns dann erklärt wie das Leder gemacht wird, alles natürlich. Von Taubenmist bis zum Amoniakbad wurde alles erklärt. Sehr interessant. Sich wollte dort keiner Trinkgeld haben, die Leute sind sehr hilfsbereit und nett.

Dort haben wir dann auch sehr gut gegessen und noch eine Weberei und eine Keramikfabrik angeschaut. Bevor die Tour vorbei war sind wir noch auf den Markt um paar Sachen zu besorgen und waren noch auf einer alten Festung, wo man mal über die Dächer von Fes geschaut hat. Eine riesen Stadt mit Millionen an Satschüßeln. Nach dem anstrengenden Tag haben wir abends nicht mehr viel gemacht. Es ging früh ins Bett.

Kleiner Stopp in der Wildnis

Leider ging es Susanne etwas schlechter und sie wollte sich mal hinlegen. Da die 2 anderen nicht warten wollten haben Susanne und ich uns ein nettes Plätzchen in der Wildnis gesucht und sie konnte sich mal hinlegen. Ich bin mit den Hunden eine große Runde gelaufen und habe die Gegend erkundet.

Hier war alles voller Steine, eine schöne Steinwüste, sehr warm für Januar 😎 Aber es war schön zu laufen. Überall waren Häuser wo Schafe und Kühe weiden und viele Hunde überall. Auch auf dem Weg haben wir eine Hundemutter gesehen die überfahren wurde und die Welpen saßen Nebendran. Aber überall kann man nun auch nicht helfen, ich habe schon 2 Streuner um die ich mich kümmere. Trotzdem traurig was man hier so manchmal sieht. Auch das überall Müll rumliegt ist nicht sehr schön. Aber vielleicht wird das in den nächsten Jahren auch noch etwas besser.

Eine Nacht am Restaurant

Der Weg war weit bis zum Zebra Camp, so suchten wir eine Zwischenübernachtung. Die fanden wir an einem Restaurant, auf dem Weg wurden wir von der Polizei angehalten und wir wurden gefragt wo wir übernachten wollen. Da es an dem See dort nicht sicher war. Sie zeigten uns einen Platz und wir fuhren dorthin. Es war ein Restaurant wo wir für 2,50€ Übernachten durften und so sind wir auch gleich essen gegangen. Das Essen war super lecker.

Überlandfahrt in Marokko

Da den 2 Damen früh alles zu lange dauert sind sie schon weiter gefahren. Susanne und ich sind noch mit den Hunden gelaufen und dann ging es auch weiter. Erst über gute Strassen dann über eine alte Strasse. Aber die Aussicht war echt super.

Unterwegs waren wir auch mal in einem Supermarkt. Ich wollte mal Wein kaufen, angeblich gibt es den in jedem Supermarkt. Aber das stimmt nicht. Wer Wein und Bier oder was auch immer haben möchte bekommt das nur im Carrefour Supermarkt. Aber auch nicht im normalen, sondern es sind dort Nebendran immer kleine Läden wo es nur Alkohol gibt. Marokko ist ein muslimisches Land wo normalerweise kein Alkohol getrunken wird.

Nach unserem Einkaufsmarathon sind wir über idyllische Bergstrassen gefahren und haben noch bei einigen Bauern angehalten. Es gab Honig und Orangen, sowie Bananen und Mandarinen, alles frisch vom Baum. Das Obst hier ist super lecker. Nach gut 4 Stunden Fahrt sind wir dann im Zebra Camp angekommen. Wie es hier weiter geht seht ihr dann im nächsten Bericht.

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Ab nach Marokko it dem Wohnmobil

Nach Marokko geht die Reise. Nach Weihnachten machte ich mich schleunigst auf nach Marokko. Dem Wetter entfliehen und neue Eindrücke sammeln.

Weihnachten in Deutschland

An Weihnachten war ich in Thüringen bei den Eltern. Vorher noch bei den Zull´s auf dem Campingplatz Ellertshausen. Hier ging noch mein Kühlschrank kaputt. Ein Reparaturversuch bei dem Wohnmobilhändler Dietz ist auch Mangel an Arbeitswillen des Mitarbeiters gescheitert. In Suhl wurde mir dann problemlos vom Heunsch geholfen.

Nach Weihnachten, dem Fest der Fresserei ging es dann endlich los. Ein Stopp im Saarland machte ich noch bei Freunden die ich in Schweden kennengelernt hatte, dort gab es noch gutes Flanksteak vom Rind und ein Rinderschinken der so lecker ist. Nach einer Nacht im Regen ging es dann weiter Richtung Sonne.

Durch Frankreich mit dem Wohnmobil nach Spanien

In Frankreich machte ich nur einen Stopp in einem kleinen Bergdorf. Da ich nicht an der Autobahn übernachten wollte und auch die Hunde Auslauf brauchen. Das Dorf war recht beschaulich aber ich hielt mich nicht allzu lange auf.

Am nächsten Tag ging es schon weiter der Sonne entgegen und ich war in Spanien. Die Fahrt durch Frankreich habe ich mit Maut absolviert. Was wohl recht teuer werden wird. Auch musste ich ja die beliebten Angel Morts Aufkleber an das Wohnmobil machen.

Aber dann in Spanien habe ich einen super Platz gefunden zum Freistehen. Abends kam dann noch ein Spanier mit Sohn und Hund. Alles entspannt und die Hunde konnten noch ein wenig toben. Am Morgen ging es dann nach einer größeren Gassirunde weiter.

Silvester in Spanien mit dem Wohnmobil

An Silvester wollte ich mir einen schönen Platz suchen. Fündig wurde ich dann auch an der Küste. Die erste Nacht, also Silvester habe ich etwas abseits gestanden weil alles recht voll war. Dort war eine Motocrossstrecke und ein Riesen Areal wo man stehen konnte. So habe ich Silvester ein guten Rotwein aus Italien getrunken mir was leckeres zu essen gemacht und dann den Abend Football geschaut.

Hier wurde nicht geknallt und keine Raketen geschossen, was natürlich super für die Hunde war. Am Morgen habe ich mir dann einen Platz direkt am Meer gesucht und stand dann in erster Reihe. Meine Nachbarn waren Markus und Christina, beide mit einem Landrover unterwegs. Sie haben einen kleinen Hund und so sind wir ins Gespräch gekommen.

Wirklich nette Leute, so haben wir abends zusammen gegessen und die überflüssigen Alkoholvorräte vernichtet. Hier gab es dann das erste Flanksteak von Volker, schön auf offenem Feuer gegrillt. Natürlich noch Nummern getauscht und in angetrunkenen Zustand wurde ich noch ins Münsterland eingeladen. Aber ich darf auch nüchtern noch kommen. Nach dem feuchtfröhlichen Abend ging es dann weiter zu dem Mädels.

Party auf dem Supermarktparkplatz

Dann kam die letzte Etappe, wir trafen uns in der Nähe der Fähre, dort gibt es noch alles einzukaufen was man will. Wir bezogen einen Platz und bauten eine Wagenburg, so konnten wir einigermaßen ungestört im inneren sitzen. Da für mich hier gute 2600km hinter mir lagen, wollte ich erstmal 2 Nächte bleiben bevor es dann weiter geht.

So haben wir ordentlich gespeist und getrunken. Wir haben im Supermarkt Scampi geholt, die großen, für gerade mal 8,50€ das Kg. Da haben wir gleich mal 2 kg in die Pfanne gehauen. Hier konnten wir noch alle Vorräte auffüllen, ich habe noch einiges an Käse mitgenommen, da es in Marokko recht wenig davon gibt.

Am nächsten Tag sind wir dann zu Charles gefahren, dort gibt es die Tickets für die Fähre. Dies haben wir gleich früh um 8 Uhr gebucht. So ging es Abend dann etwas früher schlafen und am morgen gleich auf die Fähre.

Ankommen in Marokko mit dem Wohnmobil

Die Überfahrt dauert knapp 2 Stunden, auf dem Schiff macht man schon seine Formalitäten, man bekommt das Visum und die Passkontrolle ist dort. Dann runter von der Fähre und Willkommen in Nordafrika. Hier wird dann das ganze Wohnmobil geröntgt und mit Hunden kontrolliert. Es sind 3 Stationen bevor man in Marokko angekommen ist. Aber alles problemlos erledigt.

Nach einen kurzen Stopp an der Strasse um mal Marokko auf sich wirken zu lassen, ging es weiter zu einem Campingplatz. Bei dem Stopp wollten wir ein Fladenbrot kaufen, hatten aber nur einen 100 DH Schein was 10 € sind. Hier konnte man uns nicht rausgeben, das Brot hat gerade 10 Cent gekostet. So wurde uns ein Brot geschenkt.

Angekommen auf dem Campingplatz haben wir noch 4 Plätze ergattert, es hatte sich eine Gruppe von über 15 Campern angemeldet. Wir haben dort schön gekocht und den Abend ausklingen lassen.

Am nächsten Tag sind wir in die brauche Stadt von Marokko gelaufen, diese liegt gleich am Fuße des Berges wo der Wohnmobil Platz war. De Stadt ‎⁨Chefchaouen⁩ ist wirklich schön. Ein buntes Treiben überall. Die Leute sind super nett und zuvorkommend. Sehr gastfreundlich und aufgeschloßen, so zumindest der Eindruck bisher. Wir machten einen Stadtbummel mit den Hunden und kauften ein paar Sachen ein. Dann ging es wieder zurück zum Platz. Hier haben wir dann typisch marokkanisch gekocht mit Sachen vom Markt und abends noch das Schweinebein angeschnitten aus Spanien. Verhungern tun wir wohl nicht.

Auf nach ‎⁨Ouazzane⁩

Nach 2 Nächten auf dem Campingplatz sind wir dann nach ‎⁨Ouazzane⁩ gefahren, dort haben wir einen zufällig aufgegabelten Führer gehabt. Er hat uns durch die Stadt geführt und wir haben einiges probiert und gesehen. Dann waren wir in einem Imbiss und haben marokkanisch gegessen, was sehr lecker ist, haben dort Oliven öl gekauft und ich habe mir noch eine Teekanne für die marokkanische Minze mitgenommen. Der Tee hier schmeckt phantastisch.

Es waren wieder viele Eindrücke und ein buntes Treiben. Wir gaben dem Führer dann ein paar der alten Klamotten die wir dabei hatten und er freute sich riesig. Dort konnten wir an einigen Ständen probieren und viele Leckereien sehen. Nach der Stadt wollten wir mal einen Freistehplatz mit dem Wohnmobil ausprobieren.

Schlafen unter Polizeischutz

Nach dem Stadtbummel ging es dann zu dem Platz im Grünen. Die Strassen dorthin waren sehr abenteuerlich aber befahrbar. Man musste aufpassen bei einigen Stellen da dort die Schlaglöcher tiefer waren als das Auto. Aber war kein Problem. Nach holpriger Fahrt sind wir dann am Platz angekommen, aber er war nicht befahrbar. So sind wir dann unten am Feldweg stehen geblieben.

Es kam dann auch gleich ein Soldat und hat die Pässe kontrolliert. Wir haben dann den Tag beendet es wurde langsam dunkel und der Platz war nicht der Burner. Nachts kam dann noch die Polizei und hat Pässe kontrolliert, es war aber alles in Ordnung. Da die Polizei in Marokko angewiesen ist die Touristen zu schützen, haben die 2 netten Polizisten sich in eine Decke eingemummelt und haben im Auto die ganze Nacht bei uns gestanden und aufgepasst das nichts passiert. War ein Erlebnis was man wohl nicht so schnell vergisst. Wir mussten dann über eine Brücke fahren die gerade mal 5 cm breiter war als das Wohnmobil, aber es hat alles geklappt und wir sind ohne Probleme weiter gekommen.

Die römische Ausgrabungsstelle Volubilis

Das nächste Ziel war die Ausgrabungsstelle in Volubilis, hier gibt es viele Mosaike auf dem Boden und römische Bauwerke, also das was davon übrig ist. Aber sehr beeindruckend was da früher alles gebaut wurde. Hier sind wir knapp 2 Stunden durchgelaufen, ja das solle man einplanen. Nun aber erstmal einen Burger in Eigenproduktion im Sonnenuntergang.

Danach sind wir nur noch 6 km zum nächsten Campingplatz gefahren, die Plätze hier sind wirklich schön und sehr günstig. Im Schnitt so 5 € die Übernachtung. Hier bleiben wir erstmal paar Tage. Wollen kochen und Meknes anschauen. Aber dazu dann mehr in der kommenden Woche.

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Wieder Richtung Deutschland mit dem Wohnmobil

Die letzen 2 Nächte im Wohnmobil habe ich einmal auf einem Stellplatz verbracht der in einem kleinen Dorf lag. Ich wollte eigentlich einen Platz im Grünen anfahren, aber die Strasse wurde immer enger und es wurde langsam dunkel. So bin ich einen kostenlosen Stellplatz angefahren, dort gab es Strom und Wasser.

Als ich am nächsten Tag Wasser tanken wollte kam da nur ein Rinnsal raus, aber es wurde auf Zeit abgerechnet. So kann man auch Geld verdienen. 1€ für 30 Sekunden Wasser was ca 5 Liter waren. Also lies ich das sein und fuhr weiter.

Der nächste Stellplatz war dann in Capri, hier war es eher ein Parkplatz in einem Gewerbegebiet, recht laut und nicht gerade schön. Aber es war wieder dunkel und für eine Nacht sollte es gehen. Hier war eine Pizzeria in der ich mir eine Pizza holte. Sie war gut, aber hatte auch schon bessere. War wohl mehr eine LKW Kneipe oder sowas.

Dann wollte ich endlich wieder mal ins Grüne, oder weiße, ich suchte mir einen Platz per Park4Night raus und fuhr los. Es ging immer weiter rauf, bis die Ohren knackten. Dann lag da ein bisschen Schnee. Ich dachte mir wäre ja schön wenn Piri mal Schnee erleben kann. Sie kommt ja aus Portugal und denke nicht das sie schon so viel Schnee hatte. Der Platz war nicht anzufahren, dachte da komm ich nicht mehr raus. Aber dort war ein Parkplatz von einem Skilift. Denn das bisschen Schnee hat sich mittlerweile in ein bisschen mehr verwandelt.

Also bin ich mit den Hunden mal den Berg rauf gelaufen und der Schnee war gute 30 cm tief. Sowas hatte ich auch Schin lange nicht mehr. Wir fanden es alle toll.

Ein Spass für Jung und Alt

Übernachtet im Bergdorf

Da der Platz nichts war dachte ich, dann fahre ich nochmal auf einen kostenlosen Stellplatz in einem Bergdorf. Der Platz ist super, die Anfahrt puh. Also das war mal ne Herausforderung. Die Hauptstrasse war schon eng, aber dann war diese gesperrt und es ging auf Nebenstrassen weiter. Dann durch ein Dorf wo die Strasse wohl genauso breit war wie das Wohnmobil. Rückwärts war keine Option. Also musste ich durch. Das Auto hinter mir hat bestimmt Wetten angenommen ob ich durch komme.

Aber bin gut angekommen. Hoffe das es morgen in die andere Richtung weiter geht und ich nicht nochmal da durch muss. Aber das Dörfchen ist ganz schnuckelig. Hier erstmal schön mit den Hunden laufen und alles anschauen.

Zurück nach Deutschland

Die Fahrt raus aus dem Dorf war um einiges entspannter als rein. Ich suchte mir einen Platz am Brenner, dort wollte ich eigentlich übernachten. An einem Berggasthof, an dem man stehen darf wenn man dort isst. Da ich ja eh in Österreich noch essen gehen wollte, hat sich das perfekt angeboten. Hingefahren und gesehen das Ruhetag war, Mist dann doch weiterfahren.

Dann bin ich doch direkt in Mittenwald gelandet und dachte mir gut gehst halt dort essen. Erst mit den Hunden eine große Runde gelaufen und geschaut wo es was zu essen gibt. Dann aber ohne Hunde mit dem E-Scooter los gefahren und wollte einkehren. Natürlich hatte alles zu gehabt, also irgendwie hab ich kein Glück. Dann ab zum Dönermann gedüst und Döner geholt.

Hier war es nicht besonders sehenswert, am nächsten Morgen ging es dann weiter zum Kloster Andechs. Hier traf ich mich mit einem guten Freund und dort haben wir dann geschmaust und getrunken. Klar gutes Bier und Schnaps und vorher ein Schweinekrustenbraten.

Am nächsten Tag ging es dann noch Herrsching per Fuß und den Ammersee erkunden. Zurück dann Altersgerecht mit dem Bus. Abends dann direkt im Kloster paar Maß und ne Hax´n, wie es sich gehört in Bayern. Dort war auch Weihnachtsmarkt und so konnten wir danach noch ein paar Glühwein trinken.

Stellplatz Andechs

Der Stellplatz dort ist ok. Es ist halt ein Parkplatz und kostet 17€ ohne Strom. Mit Strom dann 21€. Man bekommt einen Gutschein für 3,40€ für das Bräustüberl, was dann wieder ok ist wenn man dort einkehrt.

Vor lauter Feierei hatte ich meinen Strom nicht im Blick und es war der Laptop die ganze Zeit an sowie Heizung usw. Da über Solar aber kein Strom reinkam ist meine Batterie über Nacht leer geworden. So habe ich dann doch nicht schnell Strom angeschloßen, da die Lithium Batterie nicht leer werden darf. Zu mindest keine Tiefenentladung. Aber alles gut gegangen.

Nach dem Stellplatz sind wir noch an den Altmühlsee gefahren und dort haben wir dann selber gekocht und übernachtet. Für mich ging es dann noch nach Hirschaid zu einem Freund der in einem Bus lebt. So schnell war dann die Woche auch wieder rum.

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Quer durch die Toscana mit dem Wohnmobil

An dem Platz in der Toscana mit Aussicht auf Sonne bin ich noch etwas geblieben. Es musste noch einiges weggearbeitet werden und auch gibt es einige gute Weine die probiert werden müssen. Dann gab es auch den Auftrag Grappa für den Papa mitzubringen. Natürlich muss der ja auch versucht werden.

So bin ich mit den Hunden durch die Berge gestreift, es ist eine sehr schöne Gegend. Die Toscana ist wirklich toll. Die Vorräte reichen noch ein paar Tage und so kann kommen was will. Dachte ich zumindest. Denn in der letzten Nacht war Starkregen angesagt und ich stand doch etwas auf weichem Untergrund. Aber No Risk No Fun, was mir dann paar Tage später aber zum Verhängnis wurde. Aber dazu, klar, später.

Der Regen war stark aber ich bin ohne Probleme raus gekommen. Und machte mich dann auf den Weg nach Siena, eine Stadt in der Nähe. Diese wollte ich mir anschauen und suchte mir einen Platz. In einem Gewerbegebiet gab es einen Parkplatz der super war. Ich habe einen Platz gefunden und dann erstmal mit den Hunden raus und was zu essen machen. Heute gibt es mal Sushi, welches ich mir im Coop mitgenommen habe. Dort frisch gemacht. Auch habe ich dort meine Vorräte aufgefüllt mit allerhand Leckereien.

Als ich über den Parkplatz ging sah ich ein Parkverbot Schild. Da in Italien Schilder meist nur Richtwerte sind, hab ich mir nichts dabei gedacht. Aber bin dann doch mal hin und siehe da, am nächsten Tag war hier Parkverbot. Blöd für mich, dann nochmal weiter fahren und einen anderen Platz suchen. Fand dann auch einen Platz bei einem Parkhaus. Da ich Abends kam war einiges frei. Hier bin ich dann geblieben und habe rückwärts eingeparkt, mit Handbreit Platz.

Stadtbummel durch Siena in der Toscana

Am Morgen erstmal lecker Kaffee machen und die Hunde rauslassen. Gesehen das Piri ins Wohnmobil gepinkelt hat, warum auch immer. Nachdem ich dann die Handtücher gewechselt habe und mich fertig gemacht habe ging es rein ins Getümmel. Es waren knapp 20 Minuten in die Stadt und schön zu laufen.

Es ist eine Stadt am Berg, somit ging es hoch und runter und das bei schönstem Wetter. Die Stadt hat wirklich Charme und es gibt einige Kirchen und Plaza´s wo viele Cafés und Restaurants sind. Man merkt gleich den italienischen Flair. Das Wetter war perfekt für eine Stadtbummel und so bin ich einiges abgelaufen. Es stehen auch überall Wegweiser, so das man alle Sehenswürdigkeiten entdecken kann.

Gegen Nachmittag ging es dann wieder zurück zum Wohnmobil und dort erstmal einen Kaffee trinken und schauen wie es weiter geht. Auf dem Rückweg dachte ich mir noch, hm mit dem Wohnmobil hier rein wäre wohl eine Herausforderung, da kam doch glatt ein Bus um die Ecke. Also fahren können die hier schon.

Festgefahren bei der Platzsuche

Die Toscana ist super schön, ich suchte mir 2 Plätze raus die ich anfahren wollte. Es gab wieder mal was weg zu arbeiten und dafür wollte ich ein ruhiges und schönes Plätzchen haben. Ich fuhr den ersten Feldweg rein und es wäre schön gewesen dort, aber es war eine Baustelle und vor das Haus wollte ich mich nicht stellen. Also wollte ich umdrehen und bin rückwärts in ein Platz reingefahren der sehr fest aussah.

Aber sah nur so aus und ich bin mit den Hinterrädern eingesunken. Wollte etwas vor und zurück dacht es geht, aber nichts zu machen also bin ich mal raus und schauen was los ist. Ja da komm ich nicht mehr raus, dass war klar. Das linke Hinterrad war komplett in Schlamm und Lehm eingesunken. Das war so fest und klebrig. Aber Glück im Unglück auf der Baustelle waren 2 Arbeiter.

Die sind gleich gekommen und sahen das ich ein Problem habe. Leider kein Deutsch und Englisch, so verständigten wir und in 3 Sprachen und mit Händen und Füßen. Ich fragte ob es mich rausziehen könnte und er sagte das er nur ein kleinen Fiat hat und das nicht schafft. Kam aber gleich mit Schaufel und Holzbrettern und fing an zu schaufeln so das das Hinterrad freilegt. Aber keine Chance.

Als wir alle merkten das es Aussichtslos war hat er einen Freund angerufen, dieser kam mit einem Radlader oder ähnlichen und ich habe schon mal den Haken reingeschaut und mein Spanngurt fest gemacht. Als es da war dauert es 2 Minuten und ich war wieder frei. Da die Hinterachse aufgelegen hat, hatte ich ein ordentliches Stück Schlamm am Wohnmobil kleben. Aber egal alles gut gegangen und wieder frei. Der Haken vorne drin wurde durch die Kraft verbogen und nun bekomm ich den nicht mehr raus. Aber wer weiß wie oft ich den noch brauche hier. Der Boden ist ja recht weich durch den Regen.

Als alles geklappt hat wollte ich für die Hilfe etwas geben, aber sie wollten nichts haben. So habe ich jedem eine Flasche Rotwein geschenkt. Habe hier schon einige Leute kennengelernt und alle sind sehr nett und hilfsbereit. Für mich ging es dann weiter auf Platzsuche. Ich fand dann einen Platz oben an einem Feldweg.

Ein Platz an der Sonne und zum arbeiten

Abends nach erfolgreicher Platzsuche und nach dem Schreck gab es erstmal Riesen Tortellini mit einem Frischen Thunfischsteak, super lecker. Dann habe ich noch die Handtücher gewaschen wo Piri drauf gemacht hatte, nun war alles wieder in Ordnung. Dann ging es aber erstmal ein großes Stück mit den Hunden laufen, bevor der Laptop angemacht wird.

Es war eine tolle Gegend und man hatte eine Rundumsicht. Dort gab es eine Kapelle mitten im nirgendwo, so wie es aussah auch eine Gaststätte oder sowas. Doch da war gerade Baustelle, aber ich hatte ja genug Leckereien dabei. Ich war viel wandern und arbeiten, etwas die Sonne genießen und leckeres Essen und einen guten Rotwein dazu. Was will man mehr. Die Carabinieri ist auch vorbei gefahren, aber haben nur freundlich gegrüßt.

Montepulciano oder Pienza ?

Über Instagram habe ich mit jemanden geschrieben der sich dort auskennt und mir wurde empfohlen nach Pienza zu fahren. Dort ist ein Wohnmobilstellplatz und es soll einen sehr guten Metzger geben, sowie ein tolles Restaurant. Also dacht ich mir heute mal lecker essen gehen und paar gute Sachen einkaufen.

Dort angekommen sah ich das Freitags immer Markt ist und der Stellplatz belegt war. So versuchte ich noch ein anderen Parkplatz zu bekommen aber es war aussichtslos. Am Supermarkt habe ich noch gehalten und noch paar Sachen mitgenommen. So ging es dann doch gleich weiter ich Montepulciano.

Montepulciano, wenn man diesen Namen hört will mn doch gleich ein Glas Wein trinken. Ich mag diese Stadt, die hat so viel Charme. Finde eine der schönsten Bergstädte Italiens. Am Busbahnhof gibt es einen Stellplatz für Wohnmobile, dort ist auch eine Wasserstation, wobei Wasser in Italien überhaupt kein Problem ist. In fast jedem Dorf gibt es einen Trinkwasserbrunnen. Ich suchte mir einen freien Platz und löste ein Ticket.

Ein Italiener dort hat mir geholfen das richtig zu ziehen, es gab einige Auswahlmöglichkeiten. Dann erstmal einen Stadtbummel machen. Ich war schon mal im Sommer hier, aber nun hat es mir fast besser gefallen. Es war wenig los, das Wetter war trotzdem gut. Oben auf der Plaza war ein Weihnachtsmarkt aufgebaut aber an diesem Freitag nicht offen. Nach ein paar Stunden Stadtbummel habe ich mir ein Restaurant rausgesucht und die Hunde ins Wohnmobil.

Also ich gegen 18 Uhr wieder hoch in die Stadt gelaufen bin, merkte ich das alles zu hat. Erstmal googeln warum. Die machen alle erste um 19 Uhr wieder auf. Ich fand aber noch einen Messerladen und hab mir ein neues Jagdmesser gekauft. Seit Schweden mag ich diese Messer. Also bin ich nochmal ins Wohnmobil gelaufen und hab erstmal ein Glas Wein getrunken. Diesen habe ich mir übrigens dort im Conad einem Supermarkt gekauft. Es gibt dort die selben Weine wie oben in den Touristenläden, nur um einiges günstiger und man muss den Wein auch nicht so weit schleppen. Bin mit meinem neuen Scooter hingefahren, perfekt.

Gegen 19 Uhr bin ich dann nochmal hoch in die Stadt und bin lecker essen gegangen. Ich hatte ein Menü aus der Toscana mit Auberginen überbacken als Vorspeise, als Hauptgang gab es dann Entenbrust auf Orangensauce. Dazu einen sehr guten Rotwein und hinterher einen Grappa. War ein super Abend, diesen habe ich dann im Wohnmobil bei einem Glas Rotwein ausklingen lassen. La Dolce Vita sag ich nur.

Ab in die Wildnis – Die Toscana verlassen

Nach einer recht ruhigen Nacht ging es dann weiter. Ich wollte noch Gas tanken, da Gas nur mit Service getankt werden kann und hier alles Mittag für 2 Stunden zu macht, wollt ich noch vorher tanken. Aber kein Problem ich fand schnell eine Tankstelle für Gas. Dann ging es weiter nach Ubrien. So habe ich die Toscana hinter mir gelassen und es geht auch schon wieder Richtung Deutschland. Mal kurz vorbei schneien. Aber noch bin ich ja hier.

Der Platz hier ist super, die Einfahrt etwas kritisch, da durch den Regen der Boden sehr weich ist. Also erstmal aussteigen und schauen. Ich beschloß es zu versuchen, zur Not der Abschlepphaken ist ja noch drin. Aber bin gut reingekommen. So dachte ich wenn es nicht regnet wird das schon gut gehen. Und zack es fing an zu regnen, obwohl es nicht gemeldet war, Aber nur 2 Minuten paar Tropfen, so gehe ich davon aus hier auch wieder raus zu kommen.

Bin wieder rausgekommen. Es war gut matschig aber mit Schwung geht das schon. Da ich die letzten tage wenig gefahren bin und in Montepulciano im Schatten stand war meine Batterie etwas weit entladen und hatte gerade noch 23%. So suchte ich mir einen der unzähligen kostenlosen Stellplätze in einem Dorf, bi ja wieder auf dem Rückweg, dort kann ich dann mal wieder Strom tanken.

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Mal kurz nach Italien

Wie die meisten ja mitbekommen haben, war es hier etwas ruhig seit dem Geiranger Fjord. Das lag daran das ich in der Heimat auf Besuch bei Eltern und Freunden war. Hier wurde viel gegessen, gefeiert und sich gefreut das man sic mal wieder sieht. Auch bei guten Freunden auf dem Campingplatz am Ellertshäuser See war ich eine Woche. Dort ist es einfach entspannt und extrem entspannend.

Dann ging es wieder los. War ganz 4 Wochen fast sesshaft, da kommt das Reisefieber wieder hoch. Da ich aber Weihnachten mit den Eltern verbringen will und erst danach Richtung Marokko aufbreche, habe ich mich bis dahin für Italien entschieden. Mildes Wetter und gutes Essen.

So ging es los über Österreich und den Brenner nach Italien. Da ich vorher noch in München einen Stop gemacht habe dachte ich, ich könnte durch fahren, aber es wurde recht spät und im Dunkeln einen Platz beim Freistehen suchen ist nicht so toll. Also hab ich auf einem Parkplatz in Tirol vor einem Gemeindehaus geschlafen. Es war Samstag Abend und dort war Party. So ging ich wohl als Partygast durch.

Am Sonntag Morgen noch eine schöne Wanderung mit den Hunden machen, bevor es dann über den Brenner nach Italien geht. Der erste Übernachtungsplatz war super schön, aber schlecht gewählt. Denn ich war auf 1400 Metern Höhe und musste einige Serpentinen fahren um dorthin zu kommen. Aber zeitlich hätte es nicht gepasst noch weiter zu fahren. Auch reichte es mit der Fahrerei. Hier bin ich noch auf den Gipfel gelaufen und dann war ja Football Night.

Mit dem Wohnmobil über den Brenner nach Italien

Tags über war super Wetter und nachts hat es dann geschneit. Zum Glück war früh alles weg aber es war sehr nass und matschig. Das Wetter hatte ich ja genug in Norwegen. Also wieder runter vom Berg und am Richtung Toscana. Nun wollte ich noch mein Gastank füllen, aber das sollte wohl nicht sein. An der ersten Station kam ein Italiener rausgerannt und schimpfte das hier keine Camper bedient werden, wegen den Gasflaschen. Nun versuchte ich ihm klar zu machen das ich einen Tank habe, aber er schimpfte weiter und verlor auch mit einem mal die Fähigkeit englisch zu sprechen.

Also weiter zur nächsten Tankstelle. Hier war Mittagspause und der Italiener war genauso unfreundlich wie der erste. Da verliert man schon gleich die Lust hier zu sein. Also dann erstmal einkaufen und wenigstens einige Leckereien besorgen. Einmal versuchte ich auf der Autobahn noch mein Glück, hier war aber die Zapfsäule defekt. Noch habe ich Gas, aber da die Nächte recht kühl sind und die Heizung läuft werde ich auf jedenfall mal Gas tanken müssen. Es bleibt Spannend.

Italien – Nette Leute, viel Natur und gutes Essen

Auf dem Weg weiter der Sonne entgegen, fand ich dann eine Tankstelle an der ich Gas tanken konnte und auch gleich Diesel. Diesel tankt man am besten beim Self Service, hier gibt es auch überall ein Service und der Tankwart tankt, aber da kostet der Diesel ca 20 cent mehr pro Liter. Der Tankwart war super freundlich und bei Gas ist kein Self Service. Hier wird man immer betankt. Die Preise sind recht angenehm, Diesel 1,70€ und Gas 0,79€ der Liter.

Da diese Woche viel Arbeit angestanden hat, suchte ich mir ein nettes Plätzchen mit guten Internet, was aber auch in Italien kein Problem darstellt. Der Wetterbericht sagte 2 Tage Regen voraus. Halb so wild will ja eh was weg arbeiten.

Ich hab dann ein sehr schönen Platz gefunden, direkt an einem Fluß. Im Grunde stand ich mitten im Flussbett. Da aber viel Regen angesagt war, habe ich nochmal umgeparkt und bin etwas weiter ans Ufer gefahren. Das Seepferdchen sollte das Wohnmobil nicht machen. In der Nähe war ein Schotterwerk was aber nicht störte. Bin dann erstmal mit den Hunden eine große Runde gelaufen, die 2 Racker waren ja auch lang im Wohnmobil unterwegs.

dem Platz war ich 3 Tage und bin viel mit den Hunden unterwegs gewesen und habe gearbeitet. Der Regen kam wie vorhergesagt und es wurde wiedermal naß im Wohnmobil. Aber ich kenn es ja von Norwegen noch. Abends gab es dann leckere Linguini mit Scampi und einen guten Rotwein dazu. Hinter noch einen Grappa, wozu fährt man denn nach Italien.

Endlich wieder kurze Hose Wetter

Nachdem die meiste Arbeit erledigt war bin ich weiter gefahren. Da ich erst recht spät losgekommen bin kam ich leider im Dunkeln an dem neuen Platz an. Hatte mit vorher paar Plätze rausgesucht aber die waren alle nicht so toll. Aber dann fand ich einen richtig schönen Platz, auch wieder direkt am Flussufer. Da es aber schon dunkel war habe ich mich oben an einem Platz mit festem Untergrund gestellt.

Mit den Hunden und der Taschenlampe noch mal kurz die Gegend erkunden. Ja die Gegend war sehr schön. Ich hatte eine ruhige Nacht. Vormittags sind dann einige Autos vorbei gefahren. Wobei es nur ein Feldweg war und der dich den Fluß führte. War wohl sowas wie eine Hauptverkehrsstrasse. Aber alle haben nett gewunken.

Ich bin mit den Hunden los und hab mich nach einem Platz umgeschaut der etwas versteckter liegt. Fand auch gleich einen. In der Karten App sah hab ich noch einen Platz gefunden den ich zuerst anfahren wollte. Aber der stellte sich gleich als nicht gut raus. Mitten im Feld und alles matschig. So bin ich zu dem Platz gefahren wo ich gefunden habe.

Die Einfahrt war etwas schwierig da ich rückwärts um die Kurve zwischen 2 festen Sträuchern durch musste. Auch war es recht matschig wie man sehen kann. Aber es hat alles geklappt und ich hatte einen tollen Platz. Da es ja viel geregnet hatte und ich nicht allzu viel gefahren bin musste ich mal wieder meine Solartasche auspacken um möglichst viele Sommerlinge zu fangen und in die Materie zu sperren. Aber dann erstmal kurze Hose und FlipFlops anziehen. Es war angenehm warm.

Am nächsten Tag eine schöne Wanderung in Italien durch die Toscana gemacht und eine tolle Aussicht genossen. Es ist wirklich eine traumhafte Gegend.

Strom tanken und Weihnachtsmarkt

Da die Sonne leider recht tief steht ist die Stromausbeute manchmal etwas schwierig. Vor allem wenn es paar tage geregnet hat. In der Nähe in ‎⁨Radicondoli⁩, gab es einen kostenlosen Stellplatz mit Wasser und Strom, auch das war kostenlos. Danke dafür. Da ich sowieso Wasser gebraucht habe wollte ich dort eine Nacht verbringen und gleich mal wieder die Batterie voll machen.

Dort angekommen war es ein kleines Bergdorf. Überall waren Verkehrsposten und Carabinieri. Die Strassen waren sehr eng und natürlich bin ich falsch abgebogen und musste rückwärts wieder raus. Nach diesem kleinen Patzer fand ich aber den Stellplatz. Es war super Steil dort runter. Zum Glück hat es geregnet, den es war die Hölle los. Dort war Weihnachtsmarkt. Da ich aber einmal da war und auch einen Platz gefunden hatte bin ich geblieben.

Erstmal mit den Hunden laufen, da bin ich gleich mal in das Bergdorf und über den Weihnachtsmarkt gelaufen. Ja gut im Regen war es nicht so toll aber es war alles schön hergerichtet. Nachdem wir dann alle ordentlich Nass waren und auch die Hunde keinen Bock mehr hatten, sind wir wieder runter gelaufen. Die Posten dort waren alle super nett. Dort ist ein Bus gefahren, also ein Transporter, Bus wäre dort nicht durchgekommen. Jeder wollte das ich mit fahre um nicht laufen hau müssen. Aber ich wollte ja laufen, so konnten die Hunde ja auch ihre Strecke machen.

Im Wohnmobil angekommen erstmal alle trocken gemacht und mich umgezogen. Dann was leckeres gekocht und den Abend ausklingen lassen. Am nächsten Morgen war ein super Wetter, die Sonne war wieder da. Ein angenehmer Tag wird es werden. Ich war mir nicht sicher noch ein Tag zu bleiben um bei schönem Wetter den Weihnachtsmarkt noch einmal zu besuchen. Da es aber um 11 Uhr schon losging und der Parkplatz voll wurde, entschied ich mich zu gehen. Also Wasser tanken und ab die Post.

Auch hier waren die Verkehrsposten wieder super. Da die ich die Strasse auch wieder rauf musste und diese sehr eng war und steil, natürlich mit Haarnadelkurve, macht ja sonst keinen Spass, haben die Posten sich per Funk verständigt und immer die Leute hochfahren und keinen runterkommen lassen. Sonst wäre es wohl anders gelaufen. Denn es kamen unzählige Autos. Auch auf dem Weg raus aus dem Bergdorf nahm es kein Ende. So habe ich eine gute Entscheidung getroffen. Denn später hätte ich wohl nicht mehr ausparken können. In Italien wird ja bekanntlich anders geparkt.

Ein Platz an der Sonne

In der Karten App habe ich mir einen schönen Platz rausgesucht. Die Stassen wurden immer enger und dan ging es auf einen Feldweg. Da habe ich aber erstmal geparkt und bin mit den Hunden gelaufen. Das war eine gute Entscheidung, denn der Feldweg war recht schlecht befahrbar. Der Platz war auch eingezäunt und nicht erreichbar.

So fuhr ich weiter Richtung Sienna, die Stadt möchte ich mir auch noch anschauen. Auf dem Weg dort hin gab es ein schönen Platz, ich musste einige Zeit einen engen Feldweg fahren. Gut es war Sonntag und viele Leute unterwegs. So kamen mir hier doch einige Autos entgegen. Aber alle sind entspannt und rücksichtsvoll.

Nachdem ich einmal rauf und wieder runter gefahren bin habe ich mir einen schönen Platz ausgesucht. Dort waren einige Plätze aber der hier war schön in der Sonne. Da der Tag ja super war und ich so natürlich wieder Sommerlinge fangen kann bin ich hier geblieben.

Dann erstmal eine ausgiebige Wanderung machen und die Natur genießen. Da gerade Jagdsaison ist und es geschossen wurde. Also weit weg und nicht gefährlich, aber der Colin ja panische Angst vor Schüssen hat, war ein Teil des Rückweges recht anstrengend. Da Colin dann nur noch weg will und zieht wie ein Ochse. Als wir dann wieder am Wohnmobil waren, war alles gut. Nun lass ich den Tag ausklingen und Abends ist ja wieder Football Time.

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Über die Trollstigen zum Geiranger Fjord

Nach dem sehr verregneten Tagen an einem wirklich schönem Ort, auch wenn ich es nicht genießen konnte, ging es weiter zum nächsten Highlight. Diese zwei Punkte standen ganz oben auf der Liste. Die Trollstigen und der Geiranger Fjord.

In Geiranger war ich eigentlich verabredet und wollte mich dort mit Andreas treffen, erlebt auch im Wohnmobil und hat auf dem Campingplatz gearbeitet. Doch er hatte das Wetter satt und ist schon einiges früher wieder Richtung Süden gefahren. So schlug ich mich allein durch die Strassen.

Die Trollstigen mit dem Wohnmobil

Da ich von Norden komme musste ich die Trollstigen in Norwegen hochklettern. So wird ein Wohnmobil zur Bergziege. Die Strasse schlängelt sich den Berg hoch. Sie ist extrem eng und in der Hauptsaison bestimmt viel befahren. Es kommen einem stöändig Busse entgegen, aber wie überall in Skandinavien, so auch in Norwegen, sind die Leute sehr rücksichtsvoll.

Ausserdem fährt man die Strasse nicht schnell, nicht das es gehen würde, aber man will ja was sehen. Es ist auch wirklich sehr beeindruckend hier lang zu fahren. Das Gefühl war ähnlich wie am Nordkap. Unten am Fuß der Trollstigen sind noch Läden und eine Restaurant und Campingplatz. Natürlich musste ich noch ein paar Souvenirs mitnehmen.

Endlich oben angekommen ist dort ein Aussichtspunkt. Eine Plattform von den man alles überschauen kann. Ich hörte das man hier Glück haben muss um diese Jahreszeit damit nicht alles mit Wolken oder Nebel vollhängt. Von unten hat es erst sehr milchig ausgesehen, aber oben war der Ausblick wirklich atemberaubend.

Geiranger der wohl bekannteste Fjord in Norwegen

Wenn man mal oben ist muss man auch wieder runter, zumindest bei Bergen ist das so. So auch hier, es ging weiter zum Geiranger Fjord. Auf diesen habe ich mich besonders gefreut. Da ich diesen schon in Filmen gesehen habe, in einem ging sozusagen die Welt unter, aber soweit wird es ja nicht kommen, zumindest nicht weit.

Die Fahrt weiter war genauso schön wie an den Trollstigen, Norwegen ist wirklich ein atemberaubendes Land, vor allem mit dem Wohnmobil. Die Strasse schlängelte sich weiter nach Geiranger. Es waren einige Kilometer, aber die Zeit ist wie im Fluge vergangen, so beeindruckend war es dort.

Dann kam die Abfahrt zum Geiranger, hier gibt es einige Aussichtspunkte wo man den Fjord schön sehen kann. Es lag ein Kreuzfahrtschiff im Hafen, hier können die großen Schiffe anlegen und sehr weit ins Land fahren. Der Fjord geht sehr weit ins Inland. So viel ich weiß wurde aber der Verkehr etwas begrenzt, so dürfen nicht mehr so viele Schiffe reinfahren. Früher dachte man der Fjord hängt voll Nebel, aber es war der Smok von den Schiffen. Geiranger liegt ja genau im Tal.

Unten angekommen habe ich mir einen Parkplatz gesucht und bin mit den Hunden mal durch Geiranger gelaufen. Um ehrlich zu sein hätte ich mir Geiranger viel Größer vorgestellt, aber es spielte sich alles unten an der Promenade ab. Die Stadt selber ist schon noch groß, bestimmt auch sehenswert, aber das Wetter war nicht so toll und auf einen Campingplatz wollte ich nicht unbedingt. So schlenderte ich an der Hafenpromenade entlang und schaute mir alles an, bevor es wieder weiter ging.

Raus aus Geiranger geht es wieder steil bergauf und entlang der Serpentinen. Auch hier gibt es wieder einige Aussichtspunkte wo auch schon einige Busse standen. Auf so ein Schiff passen ja einige Leite drauf.

Nach dem Trubel wieder ab in die Natur

Weit wollte ich nicht mehr fahren, es war schon recht anstrengend gewesen, zwar wunderschön aber auch anstrengend. So suchte ich mir einen Platz in einem Waldstück. Hier konnte man wandern gehen und das Wetter war endlich wieder mal schön gemeldet.

Ich fand einen super Platz und stellte das Wohnmobil ordentlich hin. Dann erstmal mit den Hunden laufen, die sind auch zu kurz gekommen durch das ganze fahren. Dann habe ich den Abend beendet mit einem schnellen Essen und einem Bier, oder 2.

Aufwachen im Frost war angesagt. Es hat Nachts nun -3 Grad und draussen ist alles gefroren. Heute war arbeiten und wandern auf dem Plan. Also zuerst mal mit den Hunden los und wir sind einige Kilometer gelaufen, in Norwegen gibt es überall super Wanderwege. Als ich zurück kam merkte ich das ich zu weit im Tal stehe, da die Sonne hier oben mittlerweile sehr tief steht, es geht ja auf die dunkle Zeit zu. So wurde es überhaupt nicht warm, denn sobald die Sonne weg ist, oder man im Schatten ist, dann ist es auch gleich richtig kalt.

Also entschloss ich mich etwas weiter rauf zu fahren um die Sonne zu genießen, hatte ich ja schon länger nicht mehr. Dann wie gesagt einiges weg arbeiten. Und ich merkte durch den ganzen Regen, dass die Scheiben über Nacht extrem beschlagen. Das ist ja normal durch die Heizung und durch lüften auch wieder weg. Aber in den letzten Tagen war es extrem. So schaute ich mal in die Heckgarage da heute sowieso Feuer machen angesagt war und ich mein Stuhl und Tisch brauchte.

Da sah ich das der ganze Boden naß war und auch ein Teil der Wände. Da es einige Tage durchgeregnet hatte und ich trotzdem mit den Hunden laufen war, hat man recht viel Feuchtigkeit ins Wohnmobil gebracht. Also Heckgarage ausräumen und erstmal alles sauber machen und vor allem trocken. Da das Wetter super war konnte ich alles wieder trocknen, auch die Hundehandtücher wurden alle mal wieder richtig trocken. Nun ist auch das beschlagen der Scheiben wieder in einem grünen Bereich.

Ab in einen Nationalpark

Immer noch schönes Wetter, klar ich hab ja aufgegessen. So ging es für mich weiter Richtung Schweden. Ich suchte mir einen Platz aus der in einem Nationalpark war. Hier gibt es einen Ort zum Campen, ich sage nicht Campingplatz, aber es sind Stellplätze dort und eine Toilette, Bänke und Feuerstellen. Der Platz ist kostenlos, man muss für die Durchfahrt zahlen. Ich habe für 48 Stunden 7€ bezahlt. Denke das ist ok für einen so tollen Platz.

Hier konnte ich auch mal wieder mein Feuerholz minimieren. Das hatte ich zwar lang gesammelt, denn oben im Norden war es nicht so gut mit Holz. Und im Regen ständig mit nassen Holz Feuer machen ist auch nicht so toll. Aber ich habe es nun lang genug durch Norwegen gefahren, auch hat es im Wohnmobil einiges an Gewicht. So hatte ich mal wieder einen schönen Abend am Lagerfeuer.

Hier habe ich auch eine sehr schöne Wanderung mit den Hunden gemacht. Leider wird das Wetter wieder schlechter, aber trotzdem war die lange Wanderung sehr schön. Dann ging es wieder weiter, hier war ich ja die 2 Tage. Am Strassenrand stand auch ein Schrank mit Marmelade, Honig und Sirup. Alles handgemacht. Hier merkt man wieder mal das in Skandinavien die Leute ehrlich sind. Die Sachen stehen einfach da mit einem Preisschild und dem Hinweis das man per PayPal zahlen kann, oder VIK (Zahlensystem in Norwegen) oder Banküberweisung.

Das Wohnmobil hat hier auch eine Tarnfarbe abbekommen, wenn man bei trockenem Wetter rein in den Nationalpark fährt aber bei Regen wieder raus. Und dann erst merkt das die Strasse recht matschig ist. Auf einem Supermarkt Parkplatz hatte ich noch ein Schwätzchen mit einem Norweger, weil ihm das Wohnmobil gefiel in seiner Tarnfarbe.

Wohnmobil sauber machen – leider umsonst

Wie auf den Bildern unschwer zu erkennen ist, das Wohnmobil muss mal abgespritzt werden. Die Trittstufe war nur noch ein einziger Matschklumpen. Es regnete zwar aber diesmal wird es wohl nicht von allein sauber. Da ich Gas, Wasser und Diesel brauche, suchte ich eine Große Tankstelle auf dem Weg zur LPG Station. Hier gab es alles, so bin ich erstmal in die Waschstrasse, also wo man selber wäscht. Habe das Wohnmobil mal gereinigt.

Auch wenn die Preise hier oben wirklich hoch sind, Autowäsche wr sehr günstig. Wo. ich in Deutschland gut 25€ gebraucht habe bis das Wohnmobil sauber war, waren es hier 12€. Gut es war nicht perfekt aber der Matsch war mal weg. Nachdem ich noch Wasser und Diesel gefüllt hatte, natürlich jede Flüssigkeit in dem richtigen Tank. Denn wer will schon mit Diesel duschen. Ging es weiter zur LPG Station und Gas tanken. Die Heizung läuft hier oben nun jede Nacht, zwar recht wenig, aber morgens zum aufwachen wird schon mal eingeheizt.

Dann wieder einen schönen Platz gefunden im Wald, die Strasse war genauso wie die im Nationalpark. Somit hätte ich mir wohl das Waschen sparen können. Naja es regnet nun mal wieder und mal schauen ob es wieder sauber wird. Ansonsten wird es wohl nochmal einen Waschaktion geben müssen.

Angekommen erstmal die Hunde versorgt, ist ja schon abends und die Verrecken haben Hunger. dann haben wir aber trotzdem noch eine gute Wanderung gemacht und uns einige Kilometer durch den Wald geschlagen. Respekt wie Colin mithält, er ist wieder richtig fit geworden, jetzt wo die alten Knochen regelmässig bewegt werden. Piri tut natürlich auch ihren Teil dazu, denn sie fordert Colin auch gut, die beiden spielen, ist echt schön anzuschauen.

Zurück in Schweden

Es waren gute 3 Stunden Fahrt zu dem Platz den ich rausgesucht hatte. Das Navi sagt Grenzübertritte sind in der Route enthalten. Klar ich fahr ja nach Schweden. Die Fahrt war ereignislos und an der Grenze war nichts los. Die Hunde hatte ich online angemeldet und so konnte ich mir den Zoll sparen. Nach Norwegen geht das ja leider nicht, hatte ich ja berichtet.

Dann kam wieder ein großes Einkaufsparadies und ich wollte in eine Systembolaget und mal wieder Bier zu normalen Preisen kaufen. Jedoch kam ich zu spät, die hatte nur bei 15 Uhr auf, es war ja Samstag. So schlenderte ich einmal durch und fand noch eine Hose. Aber dann ging es weiter.

Endlich wieder schwedische Strassen, es geht einige Kilometer über Feldwege. Der Platz den ich wollte war versperrt mit einem Schild, Durchfahrt verboten. Schade also Alternative suchen. Nicht lange und ich habe einen tollen Platz am See gefunden. Auch in Schweden ist die Saison vorbei und es ist überall Platz. Hier werde ich nun bis Montag bleiben und mal mit den Hunden die Gegend erkunden.

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Mit dem Wohnmobil von Trondheim über die Atlantik Strasse

Montag morgen mit dem Wohnmobil auf nach Trondheim. Aber zuerst mal mit den Hunden raus und dann paar Probleme bei einem Kunden lösen. Nachdem alles erledigt war ging es auch schon los.

Ich habe mir einen Parkplatz etwas ausserhalb gesucht, da mein Auto ja etwas größer ist. Es war dann ca 1 km in die Stadt. Trondheim ist eine Küstenstadt am Trondheimer Fjord, wer hätt’s gedacht. Die Stadt ist sehr groß und es dauerte ein wenig bis ich mich zurecht gefunden hatte. Die Altstadt liegt direkt am Fjord und ist von Wasser umgeben.

Es gibt viele Radfahrer was Piri natürlich nicht unbedingt gefällt. aber es wird schon besser und sie sieht diese nicht mehr durchgehend als Todfeinde an. Ich bin einmal um die Altstadt rum gelaufen und dann nochmal mitten rein. Es war erstaunlich wenig los, wobei die Stadt wirklich groß ist. Die Kathedrale mitten in der Stadt hat eine sehr schön verzierte Wand mit einer Rose in der Mitte. Errichtet wurde diese im 11. Jahrhundert, darum liegt ein Stadtfriedhof. Hier die Gräber gehen Jahrhunderte zurück.

Nach der Stadtbesichtigung bin ich noch hoch zum Schloß gelaufen. Viel ist hier nicht mehr übrig, ein großes Haus in der Mitte mit kleinen Fenstern um wahrscheinlich raus zu schießen und zu verteidigen. Rund her rum stehen Kanonen aus dem Mittelalter, an einer Stelle stehen aber neuere Kanonen aus dem 2. Weltkrieg. Das habe ich in Norwegen gerade oben im Norden schon oft gesehen, diese alten Militärstellungen.

Nach Trondheim ging es dann weiter auf Platzsuche. Ich suchte mir einen Platz in der Natur raus. hier musste ich tief in den Wald fahren und überall standen Kühe rum. Zähne werden hier überbewertet. der Platz war ok und ich hab die Hunde mal raus gelassen. als ich das Wohnmobil ausrichten wollte sind die Hunde durchgedreht, es kamen dann halt mal paar Kühe aus dem Wald gestiefelt. Natürlich haben die Hunde auf die Kühe garkeinen Eindruck gemacht, die haben nur geguckt was ich da mache. Aber das wäre nicht gerade ruhig geworden mit Kühen um das Wohnmobil und den Hunden. So bin ich noch ein Stück gefahren.

Das Navi zeigte mir den Weg zum nachten Platz. Der Weg kam mit zwar etwas komisch vor aber gut ich fuhr mal weiter rein in den Wald. Es ist ja Regen gemeldet und es war wohl auch besser den Platz wieder verlassen zu haben. Jedenfalls ging es weiter auf dem Feldweg und auf einmal kam ein Traktor entgegen. Zum Glück machte er Platz und winkte freundlich. Er lächelte und ich sah dann auch warum. Ich stand in seinem Hof. Dahinter ging es dann weiter und dann sah ich aber einen Graben, mit einem Traktor kein Problem, aber ich würde da nie durchkommen. Also dreht ich um, winkte dem Bauern auch freundlich und zog von Tannen.

Mit einem kleinen Umweg kam ich dann zu den anderen Platz. der lag aber direkt an einer Strasse und hier möchte ich nicht bleiben. da aber der Tag recht anstrengend war und ich kurz vorher einen Feldweg sah. Habe ich auf der Kartenapp nachgeschaut und gesehen das der Weg nicht zu Häusern führt.

Also bin ich mal reingefahren. Der Weg wurde richtig steil, also anhalten könnt eich nicht, die Räder drehten eh schon ab und an durch, wegen dem Hecküberhang. Aber mit ein wenig orgeln kam ich dann hoch. Hier gab es eine Abzweigung wo ich erstmal parkte und mich umschaute. Der Weg endete hier an einem Platz, perfekt für mich. Dann noch ein Stück mit den Hunden laufen und den Tag beendet. Zu essen gab es ja wieder mal was landestypisches, ich war beim Burger King.

Natürlich unterwegs in Norwegen

Wie erwähnt kämpfte ich mich ja durch den Wald zu meinem Platz. Dieser ist recht abgelegen aber einfach schön. Es gibt gutes Internet und man kann mit den Hunden schön laufen. Da das Wetter die nächsten Tage recht schlecht gemeldet ist und ich einiges abzuarbeiten habe, werde ich noch einen Tag hier bleiben. So konnte ich auch mal meine neue Regenjacke testen, denn zu warten bis der Regen aufhört macht keinen Sinn. Die Hunden müssen ja eh raus und so sind wir mal durch den Regen gestapft.

Der Platz war schön abgelegen und ich hatte hier 2 ruhige Nächte. Da ich am Donnertag ein Meeting habe bin ich Mittwochs weiter gefahren. es soll ja noch mit dem Wohnmobil über die Atlantic Road gehen und dorthin ist es ja noch ein Stück. Also alles sauber machen lüften und zusammen packen. Lüften zur Zeit sehr wichtig, nein nicht weil es stinkt, sondern weil ich die Heizung an habe und sich Kondenswasser bildet. die Feuchtigkeit muss natürlich wieder raus. Piri hat dann die Chance genutzt und ist stiften gegangen.

Als ich fertig war sah ich auf dem GPS das sie weit weg war. Diesmal wollte ich sie schocken und bin losgefahren. Dachte das sie mal nen Schock bekommen soll wenn sie zurück kommt und keiner da ist. Ich hätte mich dann dort versteckt und sie gerufen. Aber sie ist immer weiter weg. Also bin ich unten an der Strasse auf einen Parkplatz gefahren, oder eher eine Haltebucht und bin in den Wald gestiefelt. Puh es ging wirklich über Felsen, durch Sumpf und Wiesen. Nach einer guten halben Stunde über Stock und Stein ist sie gleich gekommen als ich sie gerufen habe. Dann ab an die Leine und zurück.

Übernachtet am gruseligen Ort – das Wohnmobil an der Geisterbahn

Den Platz habe ich bei P4N gefunden und in den Bewertungen steht das einige weiter gefahren sind weil er so gruselig ist. Nun das musste ich mir anschauen. Der Ort hat schon ein gewisses Potenzial dazu, gerade Abends wenn es dunkel wird. Leider ist das Wetter nicht so schön und draussen sitzen ist eher nicht angesagt, so blieben wir im Wohnmobil. Es ist ein alter Stollen der verschlossen ist. Daneben ist ein Fenster wo man in einen Aufenthaltsraum schauen kann. Darin ist eine kleine Küche und Tisch und Stühle. An einer Wand hängt eine Schalttafel mit Schaltern und Lichtern. Diese sind auch angeschaltet. Laut Schilder wird der Stollen wohl als Lager genutzt.

Hier war Piri wieder mal etwas länger unterwegs und ich musste sie wieder holen. Da muss ich mir dringend was einfallen lassen. Ansonsten war es ein sehr ruhiger Ort, es kam weder Frankensteins Monster noch andere Gesellen. Auch haben wir noch einen schönen Lauf gemacht, der Wanderweg der hier los geht war eher eine Kletterpartie, wir haben es versucht, aber ich sah dann das es Colin zu schwer fällt und wir sind dann runter zum Meer gelaufen. Hier musste man recht lang der Strasse folgen bis man an Wege kommt wo es zum Meer geht. Aber es fahren nicht viele Autos und somit war es ok.

Die Fahrt über die Atlantic Road

Das Wetter spielt nicht mehr mit und es regnet nun unaufhörlich. So entschloss ich mich heute schon über die Atlantic Road zu fahren. Ich hoffte ja die Wellen zu sehen wie sie über die Strasse schlagen. So packte ich meine 7 Sachen und die 2 Verrecker und wir düsten mit dem Wohnmobil wieder los.

Die Fahrt dorthin war recht unspektakulär, wir hielten unterwegs noch an einem Wanderparkplatz, ich musste ja die Hunde noch etwas auspowern, mich natürlich auch. So sind wird noch gut 1 Stunde gewandert und sahen dementsprechend aus, denn es regnet unaufhörlich, zum Glück nur wenig.

Dann kam endlich die Atlantik Strasse, am ersten Parkplatz bin ich mal ran gefahren, hier war es noch unspektakulär. ein Stück weiter gibt es einen Parkplatz an dem man um den Felsen einmal rum laufen kann. Es sind ca 550 Meter und ist wirklich beeindruckend. Das Wetter war super, also für diesen Teil der Strecke, denn es war sehr stürmisch und die Wellen schlugen an die Brandung.

Von hier hatte man auch eine sehr schöne Aussicht auf die Atlantik Brücke. Über diese fuhr ich nach dem Spaziergang. Die Hunde waren aber im Wohnmobil, da der Weg mit Gitterplatten war und recht eng. Wahrscheinlich wäre zumindest Piri weggeflogen bei dem Sturm.

Beim überfahren der Brücke sah man das unten die Wellen über die Strasse schlugen, leider war das in so langen Abständen das ich es nicht fotografieren konnte, auch habe ich leider keine erwischt. Bin sogar zweimal drüber gefahren, aber hatte kein Glück. Trotzdem war alles sehr beeindruckend. Dann ging es weiter und ich machte noch an einem Supermarkt halt. Brauche wieder Obst und noch paar Sachen. Hier konnte ich auch gleich meinen Wassertank füllen.

Ab ins Tal zu den Schafen

Dann suchte ich wieder einen Schlafplatz im Grünen. Ich fand einen Wanderparkplatz nach einem kleinen Dorf. Es ging weit runter ins Tal, es regnete stark und ich blieb hier. Es war ein toller Platz mit einer Bank und Tisch, nur war an draußen sitzen nicht zu denken. So ging ich noch kurz mit den Hunden raus und lies den Abend ausklingen.

Am nächsten Tag war wieder komplett Regen gemeldet, so kümmerte ich mich früh um ein paar Sachen der Arbeit und gegen Mittag hat es etwas weniger geregnet, dann bin ich mal den Wanderweg hoch gelaufen. Durch den Regen ist der Weg zu einem Bach geworden und der Weg wurde immer erschwerlicher. Der Regen nahm auch wieder zu, so habe ich umgedreht. Bis wir am Wohnmobil waren, hatte ich 2 komplett nasse Hunde und ich war auch gut durchnässt. Die Outdoorklamotten haben viel ausgemacht, aber der Regen war sehr stark.

Am Wohnmobil angekommen kam ein Mädel vorbei und sagt das die Hunde angeleint bleiben sollen, ich sagte ihr das ich sie ins Wohnmobil tue. Denn hier kommt gleich ein Schafabtrieb vorbei. Sie haben die Schafe vom Berg geholt. So packte ich mal meine Sachen zusammen, da mir der Platz etwas zu kritisch war. Nicht wegen den Schafen, sondern der Bach direkt daneben wurde zum reißenden Fluß. Hier dachte ich das es besser ist einen Platz uzt suchen der etwas oberhalb liegt.

Aber den Platz den ich mir raussuchte war nicht anfahrbar. Der erste Weg war ein Schotterweg der steil hinauf ging. Nach ca 1 km kam ich nicht mehr weiter, es war kurz vor der Kuppe, aber ich blieb stehen. Es war ein sehr enger Weg und ich musste rückwärts wieder runter. Super, bei strömenden Regen rückwärts auf einem engen Weg. Die Spiegel haben noch Umrisse gezeigt und die Kamera war etwas verregnet. Aber es hat geklappt.

Danach war noch ein Weg der auch zu dem Platz führte, hier kam ich hoch. Der Platz war jedoch mit weichen Schotter gefüllt und nicht für mich geeignet. Beim wenden bin ich noch mit dem Hinterrad des Wohnmobils in ein Loch gefahren und hätte mich fast festgefahren. Bin aber mit leichten hin und her wieder rausgekommen. Bei dem Regen wollte ich auch nicht unbedingt raus.

Dann bin ich weitere Plätze abgefahren bis ich einen direkt am Fjord gefunden habe. Der liegt an einer alten nicht mehr befahrenen Strasse neben einem Tunnel. Die Strasse ist schon recht zugewachsen und hat einige Buchten zum stehen. Aber es regnet unaufhörlich, sonst könnte man hier super die Aussicht auf den Fjord und die gegenüberliegenden Berge genießen.

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Norwegen – Natur soweit das Auge reicht

Der Platz in Norwegen der Polarlichter war wirklich toll. Nicht so einsam wie zuerst gedacht, als alle abgereist waren kamen einige Norweger zum baden. War auch eine schöne Bucht. Allerdings war ich mit Pullover draußen und die Kinder sind mit Badehose rumgesprungen. Wobei ich auch nicht unbedingt verfroren bin.

Gegen Nachmittag kamen noch einige Camper und ich hatte noch ein paar schöne Gespräche. Am Dienstag nach einer ausgiebigen Wanderung bin ich dann auch weiter gefahren. Ich musste mir langsam eine Gastankstelle suchen und wieder einkaufen gehen.

Zeit für Meer

Wer hätte es gedacht, ich fahre Fähre. Bin dann auch mal gespannt was die ganzen Fähren kosten, wobei es immer noch billiger ist als außen rum zu fahren. Ich habe mir einen Platz rausgesucht auf einer Insel, wo sonst. Direkt an einem Fjord. Die Fahrt dorthin war super schön. Es geht durch kleine Dörfchen und dann weit rein ins nichts. Dort stehen ein paar Ferienhäuser, aber diese sind leer. Die Saison ist ja rum, somit bin ich allein auf weiter Flur.

Vorher war ich noch in Rørvik zum einkaufen. Da ja alle Reserven aufgebraucht waren mussten die Lager wieder aufgefüllt werden. Leider hatte die Vinmonopolet Montag zu, so konnte ich nur das Bier auffüllen. Aber das sollte ja reichen. Der Alkoholkonsum hat sich ja drastisch minimiert in Norwegen.

Dort gab es auch eine Gastankstelle für LPG, ich hatte noch etwas Gas vorrätig aber wollte trotzdem voll tanken, man weiß nie was ist. Leider hatte diese zu und das Kartenterminal ging nicht. So bin ich dann weiter zu meinem Platz gefahren.

Wandern, Essen und genießen in Norwegen mit Thüringer Bratwurst

Zuerst habe ich mit den Hunden natürlich etwas die Gegend erkundet. Ausgiebig wandern mit den Hunden war ich aber erst am zweiten Tag, denn bei der Ankunft war es schon recht spät, dann wurde nur noch das Essen gemacht und dann ein Film geschaut. Habe ja zu meinem Premium Vertrag bei der Telekom noch Disney + für 12 Monate bekommen. Bei den Internetgeschwindigkeiten ausserhalb von Deutschland kann man ja ohne Probleme streamen, auch mitten in der Natur am Fjord.

So ging der Tag hier auch recht schnell vorbei, wir waren wandern und ich habe gearbeitet, die Hunde liegen faul in der Sonne. Hätten ja mal Holz sammeln können für abends, aber nein das muss ich auch wieder machen. Bei der Nachmittagswanderung habe ich dann einen Elch gesehen, der war so nah, leider konnte ich kein Foto machen, bis ich das Handy raus hatte haben die Hunde ihn verscheucht. Wollte dann noch hinterher, aber mit 2 Hunden die sich in der Leine verfangen hatten, keine Chance. Aber es war ein schöner Anblick. Nun habe ich alles gesehen was in Skandinavien zu sehen ist.

Gegen Abend dann mal das Feuer entzünden und mich um das Essen kümmern. Ich habe noch aus Thüringen Original Thüringer Bratwürste, die waren eingefroren und kamen heute in Norwegen auf den Grill. Ich glaube die Hunde haben sich auch erinnert wie die schmecken, denn die haben die Bratwürste nicht aus den Augen gelassen. War mir nicht ganz sicher ob ich beruhig rein ins Wohnmobil kann um den Rest zu holen. Aber es waren noch alle da, also die Würste. Dann noch mit einem oder zwei Bier den Abend ausklingen lassen.

Hier war ich nun ein paar Tage, konnte einiges abarbeiten und die Gegend erkunden. Da mir nun aber das Gas langsam knapp wird musste ich weiter. Das Gas ist schon auf Reserve gelaufen und die Nächte hier sind recht frisch. So mache ich die Heizung immer Abends an und früh kurz vor dem aufstehen.

Weiter mit der Fähre – ab in den einsamen Wald

Also alles zusammen packen und los geht es zur Tankstelle. Hier fragte ich wie das mit dem Bezahlen ist, da die Zapfsäule bei einer Werkstatt war, aber das LPG Gas gehörte zu einer Tankstelle weiter unten. Es kam gleich jemand, er sprach mich gleich auf deutsch an, war super bisschen mit ihm zu reden. Es tanke voll bei mir und so waren die warmen Abende wieder gesichert. Dann noch ab in die Vinmonopolet und 2 Flaschen italienischen Rotwein holen und noch etwas Obst und Gemüse.

Die Fahrt ging gut 2 Stunden mit inklusive Fähre, ja in Norwegen kommt man nicht so schnell voran. Der erste Platz den ich raussuchte war wieder direkt am Meer in Norwegen, aber ersten war er besetzt und auch direkt an der Strasse. Das mag ich nicht, es fahren zwar kaum Autos auf den Nebenstrassen, aber mit den Hunden zu laufen ist dann immer etwas schwierig.

So ging es noch ein Stück weiter, diesmal ein Platz mit P4N und in der Bewertung stand das Allrad benötigt wird. Also das ist mein Zeichnen und ab in den Wald. Gut der Platz wäre wirklich nur mit Allrad gewesen, manchmal frage ich mich aber wie man solche Plätze angeben kann. Es war ein Sandplatz direkt am Feldweg. Aber egal hier einfach mal weiter in den Wald gefahren und siehe da ein Schönen Platz gefunden.

Der Internetempfang hier war ok und ich ging erstmal mit den Hunden laufen, die mussten sich mal bewegen und ich natürlich auch. Mit Apple Karten habe ich den Feldweg abgesucht ob irgendwo noch ein Platz wäre, dann sind wir dorthin gelaufen. Ja der Platz war wirklich schöner und noch abgelegener. So habe ich nochmal umgeparkt und bin noch 2 km in den Wald gefahren. Der Weg endet hier und es ist ein kleiner Platz wohl vom Holz machen noch. Denn hier ist einiges abgeholzt und verwuchert. Aber perfekt für mich. Auch habe ich an dieser Lichtung einfach mehr Sonne. Das Wetter spielt ja in den letzten Tagen einfach perfekt mit.

Mit den Hunden habe ich ein große Wanderung gemacht, wir waren 9 km unterwegs, für Colin eine große Strecke, aber er hält gut mit, man kann ja vor dem jungen Mädel keine Schwäche zeigen. Auf dem Weg fanden wir Spuren von Elchen und ich weiß0 nicht von was noch. Es sah auch wie Hundespuren aber verdammt groß, vielleicht sagen sich hier nicht Fuchs und Hase Gute Nacht, sondern Wolf und Elch. Auf dem Bild sieht man den Vergleich zu meiner Hand, diese ist ja nicht gerade klein. Die Wanderung führte uns vom Wald zu einem Fjord, dort standen Ferienhäuser. Hier Urlaub machen ist bestimmt auch schön.

Bei der Wanderung habe ich gesehen das ein Bauer mit Traktor den Weg begradigt. Er zieht ein Gestell hinter sich her. Als ich am Wohnmobil war kam er wieder und hat sich etwas in seinem Gefährt aufgeregt das ich da stehe. Er konnte nicht ordentlich wenden und musste einmal mehr zurücksetzen. Es kamen dann noch Wanderer mit denen ich ein kleines Schwätzchen hielt, sie sagten es ist kein Problem hier zu stehen, nur in 2 Wochen gibt es da eine Jagt. Trotzdem wollte ich nicht den Unmut des Bauern auf mich ziehen und bin nochmal weiter gefahren.

Also gut dann muss es doch wieder etwas Meer sein

Nachdem ich die Flucht angetreten habe, wollt eich aber nicht weit fahren. Ich suchte mir einen Platz an einem Fjord raus. Auf dem Weg dorthin gab es noch einen See, dort hin führte ein Feldweg. Aber dann ging es über eine Brücke der ich nicht so vertraute und drehte um. Ich übersah einen Stein und hab mit in die Stoßstange einen kleinen Riss reingefahren. Da ich mir ja schon mal ein Loch in die Heckwand gefahren hatte und genau diese Stoßstange erneuert wurde ist das nun ärgerlich. Aber zumindest weiß ich nun wie das geht.

Weiter zum Platz der Wahl. Ein alter Fährhafen in Norwegen der mit dem Wohnmobil etwas schwer zu erreich ist. Der Weg ist gut zugewachsen. Aber es war machbar. Der Platz ist super, zwar liegt ein Campingplatz in der Nähe aber dieser ist weit genug entfernt. Bist ich das Wohnmobil ausgerichtet hatte dauerte etwas. Dafür stehe ich super direkt am Fjord. Mit den Hunden musste ich nun nicht mehr gehen, haben ja schon eine große Wanderung gemacht.

So machte ich mich an die Einrichtung, also Stuhl und Tisch raus, Essen machen und Flasche Wein öffnen. Die Hunde haben hier einen Knochen gefunden, diesen haben die 2 dann abwechselnd bearbeitet. Dann kam ein Auto wohl von der Stadt hier, er grüßte freundlich und Daumen hoch und ist weiter gefahren. Ich habe dann gegessen und das Feuer entzündet. Es wird recht schnell kalt abends in Norwegen. So ging der Abend dann zu Ende.

Stadt erkunden

Samstag durch die Stadt, macht man ja nicht so gerne. Aber hier ist es ja keine Stadt, ich war mit den Hunden laufen. Zuerst über Wiesen und dann mal in die Stadt. Beim rauslaufen von dem Platz, die Einfahrt war ja recht zugewachsen, habe ich gesehen das der Weg ausgedünnt wurde. Wohl hat der Mann die Ausfahrt bearbeitet und einige Äste und Sträucher entfernt. Jetzt weiß ich nicht ob es deswegen war das ich besser raus kann, oder ob das ab und an mal gemacht wird. Mich hat es gefreut.

Ich bin dann mit den Hunden eine längere Strecke gelaufen, erst über Wiesen und dann mal weiter durch das kleine Städtchen Osen. Die Häuser hier oben sind einfach schön. Es war eine nette Wanderung. Dann gab es erstmal Frühstück. Heute ohne Bild, jeder weiß ja wie ein Frühstück aussieht. Dann muss ich erstmal Holz machen für Abends.

Auf nach Trondheim

Sonntag ist Aufbruchstimmung. Es kommen nun einige Angler und Spaziergänger so bin ich noch eine Runde mit den Hunden gelaufen und habe meine sieben Sachen gepackt. In Norwegen wird überall geangelt. Auf dem Weg nach Trondheim habe ich in einem Naturpark nochmal angehalten und eine Wanderung gemacht. Sind nochmal gut 5 km gelaufen. Da Colin unbedingt noch eine Abkürzung nehmen musste, ist er im Sumpf versunken. Zum Glück selber wieder rausgekommen sonst hätten wir beide so ausgeschaut.

Auf dem Weg zurück kam noch ein Bach, hier habe ich das meiste wieder abwaschen können. Dann ging es direkt zur Fähre und rüber nach Trondheim. Hier habe ich in einem Skigebiet ein Parkplatz für mich beansprucht. Bin ja erst Abends gekommen, wo die meisten Wanderer wieder wegfahren. So störe ich niemanden und kann morgen entspannt nach Trondheim fahren.