frei stehen mit dem Wohnmobil

Eine Reise mit dem Wohnmobil in die Hessische Rhön. Wir wollten mal frei stehen und die Natur genießen. Es gab ja leider eine lange Zwangspause. Da diese Pause in Bayern immer noch galt haben wir uns kurz entschlossen nach Hessen zu fahren.

Nachdem wir lange nicht auf Reise waren und auch wir zu Hause geblieben sind, musste natürlich erstmal das Wohnmobil hergerichtet werden. So haben wir erstmal geputzt und alles frisch gemacht. Kühlschrank angeschaltet und die Heizung etwas laufen lassen, leider ist es Nachts immer noch etwas frisch. Dann das Frischwasser getauscht. Die Solaranlage aufgestellt und ein paar Sommerliche gefangen. Wobei die Lithiumbatterie durch den Ladebooster gut geladen wird.

Wir tauschen immer vor dem losfahren das Frischwasser. Dieses bleibt nach der Heimfahrt immer drin. So ungefähr 30 Liter. Wir haben ein Silbernetz im Frischwassertank um auf der Reise das Wasser frisch zu halten. Dieses Netz sollte nicht im trockenen liegen. Deshalb bleibt das Wasser drin.

Nachdem alles frisch war und wir den Kühlschrank gefüllt hatten, mit Leckereien und Bier und Wein war alles fertig für die Reise.

Los ging die wilde Reise nach Hessen zum frei stehen

Wir fuhren nach Lauterbach in Hessen, dort haben wir einen schönen Platz über Park4Night gefunden. Wie immer fahren wir nur Plätze an wo es keine Verbotsschilder gibt und alles entspannt ausschaut. So ein Platz war dies auch. Wie schon an der Mosel, da aber ungewollt.

Freier Platz auf einer Wiese
Der Platz ist Abseits von einem Bauernhof und dem Schloß Eisenbach, ihr findet diesen auf Park4Night.
Koordinaten: N 50° 36´15″ E 9°22´55″
Es gibt weder Ver- Entsorgung noch Strom oder Mülleimer.
Bitte allen Müll mitnehmen und vielleicht auch einsammeln wenn welcher dort liegt. Es wäre schade wenn solche Plätze geschlossen werden weil manche sich nicht benehmen können.
Keine Verbotsschilder.
Übernachten möglich.

Natur Pur beim frei stehen

Endlich angekommen waren wir schier begeistert über diesen Platz. Nun noch die richtige Position finden. Wir stellten uns so hin das wir nicht gleich gesehen werden wenn Radfahrer oder Spaziergänger vorbei kamen. Also etwas quer zum Feldweg.

Dann erstmal die Stühle raus und ein Bierchen zischen. Nun kam auch langsam der Hunger. Wir sind ja am Nachmittag losgefahren nachdem Martina Feierabend hatte. Bevor wir das Essen zubereiteten bin ich erst nochmal mit der Drohne geflogen. Am Ende des Berichtes findet ihr dann auch ein Video vom Rundflug unserer Stellplätze.

Nun knurrte aber der Magen und wir bereiteten das Essen zu. Es gab Chinesisch mit Basmati-Reis. Das Essen haben wir bereits daheim vorgekocht damit wir bei Ankunft nicht allzu viel mehr machen müssen. Der Reis wurde frisch gekocht und fertig war das leckere Essen.

Colin bekam auch sein Futter und danach natürlich noch ein Leckerli von uns…. Danach hat jeder seinen Platz bezogen.

Die wilden Tiere in Hessen

Nach dem Essen waren wir faul, ganz einfach nur faul. Wir machten uns in den bequemen Stühlen breit und liesen die Welt an uns vorbei ziehen. Einfach schön. Martina sagte dort oben stehen Rehe, gut das wir ein Fernglas dabei haben. Also auf und es rausholen. So konnten wir die Rehe und Vögel beobachten. Auf einmal sah Martina etwas grosses, was war es? Es war eins der gefährlichsten Tiere der Welt, weit gefährlicher wie ein hungriger Löwe. Ein Wildschwein rannte über die Wiese.

Es rannte von einem Gebüsch in das andere. Wir überlegten was es da machte, vielleicht war es sein Zuhause, also das eine Gebüsch. Was aber dann das andere? Vielleicht die Ferienwohnung. Es war in Hessen ja wieder erlaubt touristisch zu Übernachten. Nun ja wir machten uns bereit für den Kampf um Leben und Tod.

Spaß bei Seite, dies war eine sehr schöne Begegnung in freier Wildbahn. Abends hörte Martina noch etwas draußen, ob es das Wildschwein war. Wir standen direkt in der Natur und neben an waren Dickicht, worin bestimmt das ein oder andere Tier gelebt hat.

Am nächsten morgen tranken wir schön Kaffee und waren draußen gesessen. Da ist das Wildschwein wieder von einem Gebüsch in das andere geflitzt. Musste wohl noch was in der Ferienwohnung erledigen. Wir überlegten uns ob wir noch bleiben wollen oder weiterfahren. Wir entschlossen uns weiter zu fahren. Es gab dort noch das Schloß Eisenbach, welches wir aber nicht angeschaut haben. Das machen wir das nächste mal. Denn der Platz war wirklich genial zum frei stehen mit dem Wohnmobil.

Schloß Eisenbach

Information von Wikipedia
Die Burg zu Eisenbach wurde vermutlich als Straßensicherungsburg durch die Grafen von Ziegenhain als Obervögte des Stiftes Fulda um oder vor 1200 erbaut und den Rittern von Eisenbach zu Lehen gegeben. Die Burg wurde 1217 unter Cunradus de Isenbach in den hanauischen Urkunden erstmals erwähnt, dann aber schon 1269 vom FuldaerFürstabt Bertho II. von Leibolz im Zuge seines Kampfes gegen das Raubrittertum zerstört (Fuldische Stiftsfehde). Der Lehnsritter Eisenbach baute es innerhalb von zehn Jahren wieder auf. Nachdem die Eisenbacher 1429 ausgestorben waren, erhielt Hermann Riedesel (der „Goldene Ritter“) das Lehen. Zu Wikipedia

Noch ein Städtetrip nach Fulda

Wir waren nicht weit von Fulda weg, dort waren wir noch nicht und entschlossen uns die Stadt anzuschauen. Wir fuhren auf den Stellplatz in Fulda. Der ist nicht wirklich schön, aber nützlich. Da er sehr Stadtnah liegt. Man kommt sehr einfach zu Fuß in die Stadt. Dies war ein kleiner Abstecher vom frei stehen mit dem Wohnmobil, da der Platz 6 € gekostet hat. Man muss als Wohnmobil den 24 Std Tarif nehmen, auch wenn man so wie wir nicht übernachten will dort. A der ls Tagespauschale für das parken völlig in Ordnung.

Stellplatz in Fulda
Kosten 6€ / 24 Std
Direkt in der Stadt zu finden in Park4Night.
Koordinaten: N 50° 33´23″ E 9°39´58″
Sanistation für Ver- Entsorgung.
Entsorgung Grauwasser mit Schlauch.
Toilettenentleerung.
Frischwasseranschluß.
Alles extra bezahlen

Nun ging es in die Stadt

Als wir einen Platz gefunden hatten sind wir in die Stadt gelaufen, wie gesagt es war ein kurzer weg. Wir kamen am Dom vorbei und sind erstmal in den Schloßpark gegangen. Dieser ist sehr schön angelegt und lädt zum verweilen ein. Dort haben wir auch ein Eichhörnchen gesehen. Es war überhaupt nicht scheu, wohl die Menschen gewohnt. Mit Hunden hat es sich aber nicht anfreunden können und ist dann doch den Baum rauf.

Nach dem Schloßpark sind wir in die Innenstadt. Fulda ist wirklich eine schöne Stadt. Eine nette Altstadt und viele kleine Geschäfte zum bummeln. Wir sind gemütlich durch gelaufen, und kamen auch gleich an einer Bratwurstbude vorbei. Da musst natürlich eine Rhöner Wurscht her. War wirklich lecker. Frisch gestärkt sind wir weiter durch die Straßen gebummelt. In den einen oder anderen Laden sind wir rein. Es war einfach ein schöner Stadtbummel.

Nach unserem ausgiebigen Stadtbummel ging es wieder zurück zum Wohnmobil. Wie geschrieben hätten wir auf dem Stellplatz bleiben können da er ja bezahlt war. So blieben uns 2 Möglichkeiten, wir könnten in Fulda noch etwas Essen gehen und ein Wein trinken. Oder wir konnten weiter ziehen. Da an dem Wochenende aber frei stehen mit dem Wohnmobil angesagt war, sind wir weiter gezogen.

Auf dem Stellplatz noch kurz die Toilettenkassette entleert. Das Grauwasser wollte ich dort nicht entleeren da ich den Schlauch nicht einsauen wollte. Wir hatten auch noch gut die Hälfte Platz. Somit suchten wir uns wieder ein Platz zum frei stehen.

Weiter ging die Reise nach Gersfeld

Frei stehen in Gersfeld. Wir suchten uns ein paar Plätzchen aus da dies alles Wanderparkplätze waren, wussten wir das es mit dem Wohnmobil unter Umständen nicht ganz so einfach wird, da ja auch ein Feiertag in der Nähe war. So ging das Abenteuer weiter mit dem frei stehen.

Wir fuhren wieder Richtung Heimat damit wir am letzten Tag nicht alles auf einmal fahren müssen. Der erste Platz war schnell gefunden, dieser erwies sich jedoch nicht als der Platz den wir nehmen möchten. Es war ein Wanderparkplatz und schon belegt mit 3 Wohnmobilen. Da wollten wir uns nicht mehr dazu stellen. Der Platz Ansicht war aber schön.

Weiter ging es mit dem Wohnmobil. Wir suchten einen neuen Platz raus. Die Anfahrt erwies sich aber als schwierig, wir versuchten es von 3 Richtungen, aber überall waren Verbotsschilder. Somit gaben wir auf und suchten einen neuen Platz raus. Die Fahrt ging durch Dörfer und Felder, die Straßen waren gerade so weit wie das Wohnmobil. Ja es war wieder einmal ein Abenteuer. Alle Plätze fanden wir mit Park4Night. Welche Apps wir nutzen könnt ihr hier nachlesen.

Dann fanden wir ein neues Plätzchen und fuhren hin. Die Anfahrt war wieder einmal eng aber machbar. Es war ein kleiner Parkplatz neben einem Waldschwimmbad. Da das Schwimmbad zu hatte war der Parkplatz so gut wie leer. Nur ein paar Wanderer mit Hund waren unterwegs.

Waldparkplatz zum frei stehen und übernachten

Wir entschloßen hier zu bleiben, es war ein schönes ruhiges Plätzchen. Wir stellen uns recht weit hinten hin so das wir nicht gleich einsehbar waren.

Übernachten im Grünen
In Gersfeld über eine enge Straße zu erreichen, der Platz ist auch in Park4Night.
Koordinaten: N 50° 26´45″ E 9°55´34″
Es gibt keine Ver- Entsorgung.
Keine Mülleimer.
Wie immer bitte keinen Müll hinterlassen.
Keine Verbotsschilder.

Dann machten wir es uns erstmal bequem. Der ein oder andere Wanderer kam noch vorbei. Ab und an mal in Auto, ansonsten war alles ruhig. Später kam noch ein Traktor der wohl dachte er wäre auf dem Nürburgring, wusste garnicht das man damit so eine Rallye fahren kann. War wohl die eigene Hausstrecke. Dies störte aber nicht. Er war ja schnell vorbei.

Somit machten wir uns mal an das Essen, es gab gute Hausmacher Wurst mit Sauerteigbrot. Selbst gemacht natürlich. Ein kühles Bierchen dazu, für Martina einen guten Rohling. So liesen wir den Abend ausklingen. Sobald die Sonne weg war wurde es leider etwas frisch. Wir hielten zwar noch etwas aus, sind dann aber doch rein in die warme Hütte.

Nach einer ruhigen Nacht haben wir noch die Ruhe dort genossen. Die Nacht war auch ruhig. Bei einem leckeren Kaffee und ein bisschen chillen haben wir beratschlagt wo es noch hingehen soll. Das Wetter sollte ja super werden. Colin hat es sich auch nochmal bequem gemacht:

Colin Wohnmobil

Wir suchten uns einen Platz in Richtung Heimat aus. Dann packten wir alles zusammen und los ging es wieder.

Ein Platz an der Sonne zum chillen

Wir suchten uns einen Wanderparkplatz raus. Wir hofften das er leer war. Doch an einem Feiertag in einer schönen Gegend war das dann leider anders. Der Platz Ansicht war super schön. Eine tolle Aussicht. Wir trafen noch 2 nette Camper die uns noch ein paar Ratschläge für die Gegend gaben. Diese werden wir auch noch abfahren….. Seit gespannt.

Der Platz war zwar sehr schön aber doch recht gut besucht von normalen Menschen. Also keine Camper. Wir entschieden dann doch weiter zu fahren. Somit suchten wir en anderes Stück Erde aus. Wir kamen nach Nüdlingen. Ein kleines Dörfchen am Rande der Welt. Naja nicht ganz.

Die Anfahrt ging wieder einmal über eine enge Strasse. Es waren ein paar Wanderer und Radfahrer unterwegs. Das Wetter war auch einmalig. Wir fanden den Platz, es war ein kleine Bucht, schön versteckt. Also dieser Platz war wirklich der Hammer. Wir machten es uns gemütlich. Wir frühstückten in Ruhe und machten es uns gemütlich. Sogar die Markise haben wir mal rausgeholt, die Sonne hatte es in sich.

Platz im Grünen
Am Rand von Nüdlingen Park4Night.
Koordinaten: N 50° 12´16″ E 10°7´56″
Es gibt keine Ver- Entsorgung.
Keine Mülleimer.
Wie immer bitte keinen Müll hinterlassen.
Keine Verbotsschilder.

Viel mehr gibt es hier nicht mehr zu sagen, wir haben den Nachmittag dort genossen mit super schönen Wetter und ein paar Leckereien. Dann ging es am späten Nachmittag wieder heim und die Reise wurde beendet.

Frei stehen mit dem Wohnmobil

2 Gedanken zu „Frei stehen mit dem Wohnmobil

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