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Reiseblog - Mit dem Wohnmobil durch Europa

Quer durch die Toscana mit dem Wohnmobil

An dem Platz in der Toscana mit Aussicht auf Sonne bin ich noch etwas geblieben. Es musste noch einiges weggearbeitet werden und auch gibt es einige gute Weine die probiert werden müssen. Dann gab es auch den Auftrag Grappa für den Papa mitzubringen. Natürlich muss der ja auch versucht werden.

So bin ich mit den Hunden durch die Berge gestreift, es ist eine sehr schöne Gegend. Die Toscana ist wirklich toll. Die Vorräte reichen noch ein paar Tage und so kann kommen was will. Dachte ich zumindest. Denn in der letzten Nacht war Starkregen angesagt und ich stand doch etwas auf weichem Untergrund. Aber No Risk No Fun, was mir dann paar Tage später aber zum Verhängnis wurde. Aber dazu, klar, später.

Der Regen war stark aber ich bin ohne Probleme raus gekommen. Und machte mich dann auf den Weg nach Siena, eine Stadt in der Nähe. Diese wollte ich mir anschauen und suchte mir einen Platz. In einem Gewerbegebiet gab es einen Parkplatz der super war. Ich habe einen Platz gefunden und dann erstmal mit den Hunden raus und was zu essen machen. Heute gibt es mal Sushi, welches ich mir im Coop mitgenommen habe. Dort frisch gemacht. Auch habe ich dort meine Vorräte aufgefüllt mit allerhand Leckereien.

Als ich über den Parkplatz ging sah ich ein Parkverbot Schild. Da in Italien Schilder meist nur Richtwerte sind, hab ich mir nichts dabei gedacht. Aber bin dann doch mal hin und siehe da, am nächsten Tag war hier Parkverbot. Blöd für mich, dann nochmal weiter fahren und einen anderen Platz suchen. Fand dann auch einen Platz bei einem Parkhaus. Da ich Abends kam war einiges frei. Hier bin ich dann geblieben und habe rückwärts eingeparkt, mit Handbreit Platz.

Stadtbummel durch Siena in der Toscana

Am Morgen erstmal lecker Kaffee machen und die Hunde rauslassen. Gesehen das Piri ins Wohnmobil gepinkelt hat, warum auch immer. Nachdem ich dann die Handtücher gewechselt habe und mich fertig gemacht habe ging es rein ins Getümmel. Es waren knapp 20 Minuten in die Stadt und schön zu laufen.

Es ist eine Stadt am Berg, somit ging es hoch und runter und das bei schönstem Wetter. Die Stadt hat wirklich Charme und es gibt einige Kirchen und Plaza´s wo viele Cafés und Restaurants sind. Man merkt gleich den italienischen Flair. Das Wetter war perfekt für eine Stadtbummel und so bin ich einiges abgelaufen. Es stehen auch überall Wegweiser, so das man alle Sehenswürdigkeiten entdecken kann.

Gegen Nachmittag ging es dann wieder zurück zum Wohnmobil und dort erstmal einen Kaffee trinken und schauen wie es weiter geht. Auf dem Rückweg dachte ich mir noch, hm mit dem Wohnmobil hier rein wäre wohl eine Herausforderung, da kam doch glatt ein Bus um die Ecke. Also fahren können die hier schon.

Festgefahren bei der Platzsuche

Die Toscana ist super schön, ich suchte mir 2 Plätze raus die ich anfahren wollte. Es gab wieder mal was weg zu arbeiten und dafür wollte ich ein ruhiges und schönes Plätzchen haben. Ich fuhr den ersten Feldweg rein und es wäre schön gewesen dort, aber es war eine Baustelle und vor das Haus wollte ich mich nicht stellen. Also wollte ich umdrehen und bin rückwärts in ein Platz reingefahren der sehr fest aussah.

Aber sah nur so aus und ich bin mit den Hinterrädern eingesunken. Wollte etwas vor und zurück dacht es geht, aber nichts zu machen also bin ich mal raus und schauen was los ist. Ja da komm ich nicht mehr raus, dass war klar. Das linke Hinterrad war komplett in Schlamm und Lehm eingesunken. Das war so fest und klebrig. Aber Glück im Unglück auf der Baustelle waren 2 Arbeiter.

Die sind gleich gekommen und sahen das ich ein Problem habe. Leider kein Deutsch und Englisch, so verständigten wir und in 3 Sprachen und mit Händen und Füßen. Ich fragte ob es mich rausziehen könnte und er sagte das er nur ein kleinen Fiat hat und das nicht schafft. Kam aber gleich mit Schaufel und Holzbrettern und fing an zu schaufeln so das das Hinterrad freilegt. Aber keine Chance.

Als wir alle merkten das es Aussichtslos war hat er einen Freund angerufen, dieser kam mit einem Radlader oder ähnlichen und ich habe schon mal den Haken reingeschaut und mein Spanngurt fest gemacht. Als es da war dauert es 2 Minuten und ich war wieder frei. Da die Hinterachse aufgelegen hat, hatte ich ein ordentliches Stück Schlamm am Wohnmobil kleben. Aber egal alles gut gegangen und wieder frei. Der Haken vorne drin wurde durch die Kraft verbogen und nun bekomm ich den nicht mehr raus. Aber wer weiß wie oft ich den noch brauche hier. Der Boden ist ja recht weich durch den Regen.

Als alles geklappt hat wollte ich für die Hilfe etwas geben, aber sie wollten nichts haben. So habe ich jedem eine Flasche Rotwein geschenkt. Habe hier schon einige Leute kennengelernt und alle sind sehr nett und hilfsbereit. Für mich ging es dann weiter auf Platzsuche. Ich fand dann einen Platz oben an einem Feldweg.

Ein Platz an der Sonne und zum arbeiten

Abends nach erfolgreicher Platzsuche und nach dem Schreck gab es erstmal Riesen Tortellini mit einem Frischen Thunfischsteak, super lecker. Dann habe ich noch die Handtücher gewaschen wo Piri drauf gemacht hatte, nun war alles wieder in Ordnung. Dann ging es aber erstmal ein großes Stück mit den Hunden laufen, bevor der Laptop angemacht wird.

Es war eine tolle Gegend und man hatte eine Rundumsicht. Dort gab es eine Kapelle mitten im nirgendwo, so wie es aussah auch eine Gaststätte oder sowas. Doch da war gerade Baustelle, aber ich hatte ja genug Leckereien dabei. Ich war viel wandern und arbeiten, etwas die Sonne genießen und leckeres Essen und einen guten Rotwein dazu. Was will man mehr. Die Carabinieri ist auch vorbei gefahren, aber haben nur freundlich gegrüßt.

Montepulciano oder Pienza ?

Über Instagram habe ich mit jemanden geschrieben der sich dort auskennt und mir wurde empfohlen nach Pienza zu fahren. Dort ist ein Wohnmobilstellplatz und es soll einen sehr guten Metzger geben, sowie ein tolles Restaurant. Also dacht ich mir heute mal lecker essen gehen und paar gute Sachen einkaufen.

Dort angekommen sah ich das Freitags immer Markt ist und der Stellplatz belegt war. So versuchte ich noch ein anderen Parkplatz zu bekommen aber es war aussichtslos. Am Supermarkt habe ich noch gehalten und noch paar Sachen mitgenommen. So ging es dann doch gleich weiter ich Montepulciano.

Montepulciano, wenn man diesen Namen hört will mn doch gleich ein Glas Wein trinken. Ich mag diese Stadt, die hat so viel Charme. Finde eine der schönsten Bergstädte Italiens. Am Busbahnhof gibt es einen Stellplatz für Wohnmobile, dort ist auch eine Wasserstation, wobei Wasser in Italien überhaupt kein Problem ist. In fast jedem Dorf gibt es einen Trinkwasserbrunnen. Ich suchte mir einen freien Platz und löste ein Ticket.

Ein Italiener dort hat mir geholfen das richtig zu ziehen, es gab einige Auswahlmöglichkeiten. Dann erstmal einen Stadtbummel machen. Ich war schon mal im Sommer hier, aber nun hat es mir fast besser gefallen. Es war wenig los, das Wetter war trotzdem gut. Oben auf der Plaza war ein Weihnachtsmarkt aufgebaut aber an diesem Freitag nicht offen. Nach ein paar Stunden Stadtbummel habe ich mir ein Restaurant rausgesucht und die Hunde ins Wohnmobil.

Also ich gegen 18 Uhr wieder hoch in die Stadt gelaufen bin, merkte ich das alles zu hat. Erstmal googeln warum. Die machen alle erste um 19 Uhr wieder auf. Ich fand aber noch einen Messerladen und hab mir ein neues Jagdmesser gekauft. Seit Schweden mag ich diese Messer. Also bin ich nochmal ins Wohnmobil gelaufen und hab erstmal ein Glas Wein getrunken. Diesen habe ich mir übrigens dort im Conad einem Supermarkt gekauft. Es gibt dort die selben Weine wie oben in den Touristenläden, nur um einiges günstiger und man muss den Wein auch nicht so weit schleppen. Bin mit meinem neuen Scooter hingefahren, perfekt.

Gegen 19 Uhr bin ich dann nochmal hoch in die Stadt und bin lecker essen gegangen. Ich hatte ein Menü aus der Toscana mit Auberginen überbacken als Vorspeise, als Hauptgang gab es dann Entenbrust auf Orangensauce. Dazu einen sehr guten Rotwein und hinterher einen Grappa. War ein super Abend, diesen habe ich dann im Wohnmobil bei einem Glas Rotwein ausklingen lassen. La Dolce Vita sag ich nur.

Ab in die Wildnis – Die Toscana verlassen

Nach einer recht ruhigen Nacht ging es dann weiter. Ich wollte noch Gas tanken, da Gas nur mit Service getankt werden kann und hier alles Mittag für 2 Stunden zu macht, wollt ich noch vorher tanken. Aber kein Problem ich fand schnell eine Tankstelle für Gas. Dann ging es weiter nach Ubrien. So habe ich die Toscana hinter mir gelassen und es geht auch schon wieder Richtung Deutschland. Mal kurz vorbei schneien. Aber noch bin ich ja hier.

Der Platz hier ist super, die Einfahrt etwas kritisch, da durch den Regen der Boden sehr weich ist. Also erstmal aussteigen und schauen. Ich beschloß es zu versuchen, zur Not der Abschlepphaken ist ja noch drin. Aber bin gut reingekommen. So dachte ich wenn es nicht regnet wird das schon gut gehen. Und zack es fing an zu regnen, obwohl es nicht gemeldet war, Aber nur 2 Minuten paar Tropfen, so gehe ich davon aus hier auch wieder raus zu kommen.

Bin wieder rausgekommen. Es war gut matschig aber mit Schwung geht das schon. Da ich die letzten tage wenig gefahren bin und in Montepulciano im Schatten stand war meine Batterie etwas weit entladen und hatte gerade noch 23%. So suchte ich mir einen der unzähligen kostenlosen Stellplätze in einem Dorf, bi ja wieder auf dem Rückweg, dort kann ich dann mal wieder Strom tanken.

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Mal kurz nach Italien

Wie die meisten ja mitbekommen haben, war es hier etwas ruhig seit dem Geiranger Fjord. Das lag daran das ich in der Heimat auf Besuch bei Eltern und Freunden war. Hier wurde viel gegessen, gefeiert und sich gefreut das man sic mal wieder sieht. Auch bei guten Freunden auf dem Campingplatz am Ellertshäuser See war ich eine Woche. Dort ist es einfach entspannt und extrem entspannend.

Dann ging es wieder los. War ganz 4 Wochen fast sesshaft, da kommt das Reisefieber wieder hoch. Da ich aber Weihnachten mit den Eltern verbringen will und erst danach Richtung Marokko aufbreche, habe ich mich bis dahin für Italien entschieden. Mildes Wetter und gutes Essen.

So ging es los über Österreich und den Brenner nach Italien. Da ich vorher noch in München einen Stop gemacht habe dachte ich, ich könnte durch fahren, aber es wurde recht spät und im Dunkeln einen Platz beim Freistehen suchen ist nicht so toll. Also hab ich auf einem Parkplatz in Tirol vor einem Gemeindehaus geschlafen. Es war Samstag Abend und dort war Party. So ging ich wohl als Partygast durch.

Am Sonntag Morgen noch eine schöne Wanderung mit den Hunden machen, bevor es dann über den Brenner nach Italien geht. Der erste Übernachtungsplatz war super schön, aber schlecht gewählt. Denn ich war auf 1400 Metern Höhe und musste einige Serpentinen fahren um dorthin zu kommen. Aber zeitlich hätte es nicht gepasst noch weiter zu fahren. Auch reichte es mit der Fahrerei. Hier bin ich noch auf den Gipfel gelaufen und dann war ja Football Night.

Mit dem Wohnmobil über den Brenner nach Italien

Tags über war super Wetter und nachts hat es dann geschneit. Zum Glück war früh alles weg aber es war sehr nass und matschig. Das Wetter hatte ich ja genug in Norwegen. Also wieder runter vom Berg und am Richtung Toscana. Nun wollte ich noch mein Gastank füllen, aber das sollte wohl nicht sein. An der ersten Station kam ein Italiener rausgerannt und schimpfte das hier keine Camper bedient werden, wegen den Gasflaschen. Nun versuchte ich ihm klar zu machen das ich einen Tank habe, aber er schimpfte weiter und verlor auch mit einem mal die Fähigkeit englisch zu sprechen.

Also weiter zur nächsten Tankstelle. Hier war Mittagspause und der Italiener war genauso unfreundlich wie der erste. Da verliert man schon gleich die Lust hier zu sein. Also dann erstmal einkaufen und wenigstens einige Leckereien besorgen. Einmal versuchte ich auf der Autobahn noch mein Glück, hier war aber die Zapfsäule defekt. Noch habe ich Gas, aber da die Nächte recht kühl sind und die Heizung läuft werde ich auf jedenfall mal Gas tanken müssen. Es bleibt Spannend.

Italien – Nette Leute, viel Natur und gutes Essen

Auf dem Weg weiter der Sonne entgegen, fand ich dann eine Tankstelle an der ich Gas tanken konnte und auch gleich Diesel. Diesel tankt man am besten beim Self Service, hier gibt es auch überall ein Service und der Tankwart tankt, aber da kostet der Diesel ca 20 cent mehr pro Liter. Der Tankwart war super freundlich und bei Gas ist kein Self Service. Hier wird man immer betankt. Die Preise sind recht angenehm, Diesel 1,70€ und Gas 0,79€ der Liter.

Da diese Woche viel Arbeit angestanden hat, suchte ich mir ein nettes Plätzchen mit guten Internet, was aber auch in Italien kein Problem darstellt. Der Wetterbericht sagte 2 Tage Regen voraus. Halb so wild will ja eh was weg arbeiten.

Ich hab dann ein sehr schönen Platz gefunden, direkt an einem Fluß. Im Grunde stand ich mitten im Flussbett. Da aber viel Regen angesagt war, habe ich nochmal umgeparkt und bin etwas weiter ans Ufer gefahren. Das Seepferdchen sollte das Wohnmobil nicht machen. In der Nähe war ein Schotterwerk was aber nicht störte. Bin dann erstmal mit den Hunden eine große Runde gelaufen, die 2 Racker waren ja auch lang im Wohnmobil unterwegs.

dem Platz war ich 3 Tage und bin viel mit den Hunden unterwegs gewesen und habe gearbeitet. Der Regen kam wie vorhergesagt und es wurde wiedermal naß im Wohnmobil. Aber ich kenn es ja von Norwegen noch. Abends gab es dann leckere Linguini mit Scampi und einen guten Rotwein dazu. Hinter noch einen Grappa, wozu fährt man denn nach Italien.

Endlich wieder kurze Hose Wetter

Nachdem die meiste Arbeit erledigt war bin ich weiter gefahren. Da ich erst recht spät losgekommen bin kam ich leider im Dunkeln an dem neuen Platz an. Hatte mit vorher paar Plätze rausgesucht aber die waren alle nicht so toll. Aber dann fand ich einen richtig schönen Platz, auch wieder direkt am Flussufer. Da es aber schon dunkel war habe ich mich oben an einem Platz mit festem Untergrund gestellt.

Mit den Hunden und der Taschenlampe noch mal kurz die Gegend erkunden. Ja die Gegend war sehr schön. Ich hatte eine ruhige Nacht. Vormittags sind dann einige Autos vorbei gefahren. Wobei es nur ein Feldweg war und der dich den Fluß führte. War wohl sowas wie eine Hauptverkehrsstrasse. Aber alle haben nett gewunken.

Ich bin mit den Hunden los und hab mich nach einem Platz umgeschaut der etwas versteckter liegt. Fand auch gleich einen. In der Karten App sah hab ich noch einen Platz gefunden den ich zuerst anfahren wollte. Aber der stellte sich gleich als nicht gut raus. Mitten im Feld und alles matschig. So bin ich zu dem Platz gefahren wo ich gefunden habe.

Die Einfahrt war etwas schwierig da ich rückwärts um die Kurve zwischen 2 festen Sträuchern durch musste. Auch war es recht matschig wie man sehen kann. Aber es hat alles geklappt und ich hatte einen tollen Platz. Da es ja viel geregnet hatte und ich nicht allzu viel gefahren bin musste ich mal wieder meine Solartasche auspacken um möglichst viele Sommerlinge zu fangen und in die Materie zu sperren. Aber dann erstmal kurze Hose und FlipFlops anziehen. Es war angenehm warm.

Am nächsten Tag eine schöne Wanderung in Italien durch die Toscana gemacht und eine tolle Aussicht genossen. Es ist wirklich eine traumhafte Gegend.

Strom tanken und Weihnachtsmarkt

Da die Sonne leider recht tief steht ist die Stromausbeute manchmal etwas schwierig. Vor allem wenn es paar tage geregnet hat. In der Nähe in ‎⁨Radicondoli⁩, gab es einen kostenlosen Stellplatz mit Wasser und Strom, auch das war kostenlos. Danke dafür. Da ich sowieso Wasser gebraucht habe wollte ich dort eine Nacht verbringen und gleich mal wieder die Batterie voll machen.

Dort angekommen war es ein kleines Bergdorf. Überall waren Verkehrsposten und Carabinieri. Die Strassen waren sehr eng und natürlich bin ich falsch abgebogen und musste rückwärts wieder raus. Nach diesem kleinen Patzer fand ich aber den Stellplatz. Es war super Steil dort runter. Zum Glück hat es geregnet, den es war die Hölle los. Dort war Weihnachtsmarkt. Da ich aber einmal da war und auch einen Platz gefunden hatte bin ich geblieben.

Erstmal mit den Hunden laufen, da bin ich gleich mal in das Bergdorf und über den Weihnachtsmarkt gelaufen. Ja gut im Regen war es nicht so toll aber es war alles schön hergerichtet. Nachdem wir dann alle ordentlich Nass waren und auch die Hunde keinen Bock mehr hatten, sind wir wieder runter gelaufen. Die Posten dort waren alle super nett. Dort ist ein Bus gefahren, also ein Transporter, Bus wäre dort nicht durchgekommen. Jeder wollte das ich mit fahre um nicht laufen hau müssen. Aber ich wollte ja laufen, so konnten die Hunde ja auch ihre Strecke machen.

Im Wohnmobil angekommen erstmal alle trocken gemacht und mich umgezogen. Dann was leckeres gekocht und den Abend ausklingen lassen. Am nächsten Morgen war ein super Wetter, die Sonne war wieder da. Ein angenehmer Tag wird es werden. Ich war mir nicht sicher noch ein Tag zu bleiben um bei schönem Wetter den Weihnachtsmarkt noch einmal zu besuchen. Da es aber um 11 Uhr schon losging und der Parkplatz voll wurde, entschied ich mich zu gehen. Also Wasser tanken und ab die Post.

Auch hier waren die Verkehrsposten wieder super. Da die ich die Strasse auch wieder rauf musste und diese sehr eng war und steil, natürlich mit Haarnadelkurve, macht ja sonst keinen Spass, haben die Posten sich per Funk verständigt und immer die Leute hochfahren und keinen runterkommen lassen. Sonst wäre es wohl anders gelaufen. Denn es kamen unzählige Autos. Auch auf dem Weg raus aus dem Bergdorf nahm es kein Ende. So habe ich eine gute Entscheidung getroffen. Denn später hätte ich wohl nicht mehr ausparken können. In Italien wird ja bekanntlich anders geparkt.

Ein Platz an der Sonne

In der Karten App habe ich mir einen schönen Platz rausgesucht. Die Stassen wurden immer enger und dan ging es auf einen Feldweg. Da habe ich aber erstmal geparkt und bin mit den Hunden gelaufen. Das war eine gute Entscheidung, denn der Feldweg war recht schlecht befahrbar. Der Platz war auch eingezäunt und nicht erreichbar.

So fuhr ich weiter Richtung Sienna, die Stadt möchte ich mir auch noch anschauen. Auf dem Weg dort hin gab es ein schönen Platz, ich musste einige Zeit einen engen Feldweg fahren. Gut es war Sonntag und viele Leute unterwegs. So kamen mir hier doch einige Autos entgegen. Aber alle sind entspannt und rücksichtsvoll.

Nachdem ich einmal rauf und wieder runter gefahren bin habe ich mir einen schönen Platz ausgesucht. Dort waren einige Plätze aber der hier war schön in der Sonne. Da der Tag ja super war und ich so natürlich wieder Sommerlinge fangen kann bin ich hier geblieben.

Dann erstmal eine ausgiebige Wanderung machen und die Natur genießen. Da gerade Jagdsaison ist und es geschossen wurde. Also weit weg und nicht gefährlich, aber der Colin ja panische Angst vor Schüssen hat, war ein Teil des Rückweges recht anstrengend. Da Colin dann nur noch weg will und zieht wie ein Ochse. Als wir dann wieder am Wohnmobil waren, war alles gut. Nun lass ich den Tag ausklingen und Abends ist ja wieder Football Time.

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Über die Trollstigen zum Geiranger Fjord

Nach dem sehr verregneten Tagen an einem wirklich schönem Ort, auch wenn ich es nicht genießen konnte, ging es weiter zum nächsten Highlight. Diese zwei Punkte standen ganz oben auf der Liste. Die Trollstigen und der Geiranger Fjord.

In Geiranger war ich eigentlich verabredet und wollte mich dort mit Andreas treffen, erlebt auch im Wohnmobil und hat auf dem Campingplatz gearbeitet. Doch er hatte das Wetter satt und ist schon einiges früher wieder Richtung Süden gefahren. So schlug ich mich allein durch die Strassen.

Die Trollstigen mit dem Wohnmobil

Da ich von Norden komme musste ich die Trollstigen in Norwegen hochklettern. So wird ein Wohnmobil zur Bergziege. Die Strasse schlängelt sich den Berg hoch. Sie ist extrem eng und in der Hauptsaison bestimmt viel befahren. Es kommen einem stöändig Busse entgegen, aber wie überall in Skandinavien, so auch in Norwegen, sind die Leute sehr rücksichtsvoll.

Ausserdem fährt man die Strasse nicht schnell, nicht das es gehen würde, aber man will ja was sehen. Es ist auch wirklich sehr beeindruckend hier lang zu fahren. Das Gefühl war ähnlich wie am Nordkap. Unten am Fuß der Trollstigen sind noch Läden und eine Restaurant und Campingplatz. Natürlich musste ich noch ein paar Souvenirs mitnehmen.

Endlich oben angekommen ist dort ein Aussichtspunkt. Eine Plattform von den man alles überschauen kann. Ich hörte das man hier Glück haben muss um diese Jahreszeit damit nicht alles mit Wolken oder Nebel vollhängt. Von unten hat es erst sehr milchig ausgesehen, aber oben war der Ausblick wirklich atemberaubend.

Geiranger der wohl bekannteste Fjord in Norwegen

Wenn man mal oben ist muss man auch wieder runter, zumindest bei Bergen ist das so. So auch hier, es ging weiter zum Geiranger Fjord. Auf diesen habe ich mich besonders gefreut. Da ich diesen schon in Filmen gesehen habe, in einem ging sozusagen die Welt unter, aber soweit wird es ja nicht kommen, zumindest nicht weit.

Die Fahrt weiter war genauso schön wie an den Trollstigen, Norwegen ist wirklich ein atemberaubendes Land, vor allem mit dem Wohnmobil. Die Strasse schlängelte sich weiter nach Geiranger. Es waren einige Kilometer, aber die Zeit ist wie im Fluge vergangen, so beeindruckend war es dort.

Dann kam die Abfahrt zum Geiranger, hier gibt es einige Aussichtspunkte wo man den Fjord schön sehen kann. Es lag ein Kreuzfahrtschiff im Hafen, hier können die großen Schiffe anlegen und sehr weit ins Land fahren. Der Fjord geht sehr weit ins Inland. So viel ich weiß wurde aber der Verkehr etwas begrenzt, so dürfen nicht mehr so viele Schiffe reinfahren. Früher dachte man der Fjord hängt voll Nebel, aber es war der Smok von den Schiffen. Geiranger liegt ja genau im Tal.

Unten angekommen habe ich mir einen Parkplatz gesucht und bin mit den Hunden mal durch Geiranger gelaufen. Um ehrlich zu sein hätte ich mir Geiranger viel Größer vorgestellt, aber es spielte sich alles unten an der Promenade ab. Die Stadt selber ist schon noch groß, bestimmt auch sehenswert, aber das Wetter war nicht so toll und auf einen Campingplatz wollte ich nicht unbedingt. So schlenderte ich an der Hafenpromenade entlang und schaute mir alles an, bevor es wieder weiter ging.

Raus aus Geiranger geht es wieder steil bergauf und entlang der Serpentinen. Auch hier gibt es wieder einige Aussichtspunkte wo auch schon einige Busse standen. Auf so ein Schiff passen ja einige Leite drauf.

Nach dem Trubel wieder ab in die Natur

Weit wollte ich nicht mehr fahren, es war schon recht anstrengend gewesen, zwar wunderschön aber auch anstrengend. So suchte ich mir einen Platz in einem Waldstück. Hier konnte man wandern gehen und das Wetter war endlich wieder mal schön gemeldet.

Ich fand einen super Platz und stellte das Wohnmobil ordentlich hin. Dann erstmal mit den Hunden laufen, die sind auch zu kurz gekommen durch das ganze fahren. Dann habe ich den Abend beendet mit einem schnellen Essen und einem Bier, oder 2.

Aufwachen im Frost war angesagt. Es hat Nachts nun -3 Grad und draussen ist alles gefroren. Heute war arbeiten und wandern auf dem Plan. Also zuerst mal mit den Hunden los und wir sind einige Kilometer gelaufen, in Norwegen gibt es überall super Wanderwege. Als ich zurück kam merkte ich das ich zu weit im Tal stehe, da die Sonne hier oben mittlerweile sehr tief steht, es geht ja auf die dunkle Zeit zu. So wurde es überhaupt nicht warm, denn sobald die Sonne weg ist, oder man im Schatten ist, dann ist es auch gleich richtig kalt.

Also entschloss ich mich etwas weiter rauf zu fahren um die Sonne zu genießen, hatte ich ja schon länger nicht mehr. Dann wie gesagt einiges weg arbeiten. Und ich merkte durch den ganzen Regen, dass die Scheiben über Nacht extrem beschlagen. Das ist ja normal durch die Heizung und durch lüften auch wieder weg. Aber in den letzten Tagen war es extrem. So schaute ich mal in die Heckgarage da heute sowieso Feuer machen angesagt war und ich mein Stuhl und Tisch brauchte.

Da sah ich das der ganze Boden naß war und auch ein Teil der Wände. Da es einige Tage durchgeregnet hatte und ich trotzdem mit den Hunden laufen war, hat man recht viel Feuchtigkeit ins Wohnmobil gebracht. Also Heckgarage ausräumen und erstmal alles sauber machen und vor allem trocken. Da das Wetter super war konnte ich alles wieder trocknen, auch die Hundehandtücher wurden alle mal wieder richtig trocken. Nun ist auch das beschlagen der Scheiben wieder in einem grünen Bereich.

Ab in einen Nationalpark

Immer noch schönes Wetter, klar ich hab ja aufgegessen. So ging es für mich weiter Richtung Schweden. Ich suchte mir einen Platz aus der in einem Nationalpark war. Hier gibt es einen Ort zum Campen, ich sage nicht Campingplatz, aber es sind Stellplätze dort und eine Toilette, Bänke und Feuerstellen. Der Platz ist kostenlos, man muss für die Durchfahrt zahlen. Ich habe für 48 Stunden 7€ bezahlt. Denke das ist ok für einen so tollen Platz.

Hier konnte ich auch mal wieder mein Feuerholz minimieren. Das hatte ich zwar lang gesammelt, denn oben im Norden war es nicht so gut mit Holz. Und im Regen ständig mit nassen Holz Feuer machen ist auch nicht so toll. Aber ich habe es nun lang genug durch Norwegen gefahren, auch hat es im Wohnmobil einiges an Gewicht. So hatte ich mal wieder einen schönen Abend am Lagerfeuer.

Hier habe ich auch eine sehr schöne Wanderung mit den Hunden gemacht. Leider wird das Wetter wieder schlechter, aber trotzdem war die lange Wanderung sehr schön. Dann ging es wieder weiter, hier war ich ja die 2 Tage. Am Strassenrand stand auch ein Schrank mit Marmelade, Honig und Sirup. Alles handgemacht. Hier merkt man wieder mal das in Skandinavien die Leute ehrlich sind. Die Sachen stehen einfach da mit einem Preisschild und dem Hinweis das man per PayPal zahlen kann, oder VIK (Zahlensystem in Norwegen) oder Banküberweisung.

Das Wohnmobil hat hier auch eine Tarnfarbe abbekommen, wenn man bei trockenem Wetter rein in den Nationalpark fährt aber bei Regen wieder raus. Und dann erst merkt das die Strasse recht matschig ist. Auf einem Supermarkt Parkplatz hatte ich noch ein Schwätzchen mit einem Norweger, weil ihm das Wohnmobil gefiel in seiner Tarnfarbe.

Wohnmobil sauber machen – leider umsonst

Wie auf den Bildern unschwer zu erkennen ist, das Wohnmobil muss mal abgespritzt werden. Die Trittstufe war nur noch ein einziger Matschklumpen. Es regnete zwar aber diesmal wird es wohl nicht von allein sauber. Da ich Gas, Wasser und Diesel brauche, suchte ich eine Große Tankstelle auf dem Weg zur LPG Station. Hier gab es alles, so bin ich erstmal in die Waschstrasse, also wo man selber wäscht. Habe das Wohnmobil mal gereinigt.

Auch wenn die Preise hier oben wirklich hoch sind, Autowäsche wr sehr günstig. Wo. ich in Deutschland gut 25€ gebraucht habe bis das Wohnmobil sauber war, waren es hier 12€. Gut es war nicht perfekt aber der Matsch war mal weg. Nachdem ich noch Wasser und Diesel gefüllt hatte, natürlich jede Flüssigkeit in dem richtigen Tank. Denn wer will schon mit Diesel duschen. Ging es weiter zur LPG Station und Gas tanken. Die Heizung läuft hier oben nun jede Nacht, zwar recht wenig, aber morgens zum aufwachen wird schon mal eingeheizt.

Dann wieder einen schönen Platz gefunden im Wald, die Strasse war genauso wie die im Nationalpark. Somit hätte ich mir wohl das Waschen sparen können. Naja es regnet nun mal wieder und mal schauen ob es wieder sauber wird. Ansonsten wird es wohl nochmal einen Waschaktion geben müssen.

Angekommen erstmal die Hunde versorgt, ist ja schon abends und die Verrecken haben Hunger. dann haben wir aber trotzdem noch eine gute Wanderung gemacht und uns einige Kilometer durch den Wald geschlagen. Respekt wie Colin mithält, er ist wieder richtig fit geworden, jetzt wo die alten Knochen regelmässig bewegt werden. Piri tut natürlich auch ihren Teil dazu, denn sie fordert Colin auch gut, die beiden spielen, ist echt schön anzuschauen.

Zurück in Schweden

Es waren gute 3 Stunden Fahrt zu dem Platz den ich rausgesucht hatte. Das Navi sagt Grenzübertritte sind in der Route enthalten. Klar ich fahr ja nach Schweden. Die Fahrt war ereignislos und an der Grenze war nichts los. Die Hunde hatte ich online angemeldet und so konnte ich mir den Zoll sparen. Nach Norwegen geht das ja leider nicht, hatte ich ja berichtet.

Dann kam wieder ein großes Einkaufsparadies und ich wollte in eine Systembolaget und mal wieder Bier zu normalen Preisen kaufen. Jedoch kam ich zu spät, die hatte nur bei 15 Uhr auf, es war ja Samstag. So schlenderte ich einmal durch und fand noch eine Hose. Aber dann ging es weiter.

Endlich wieder schwedische Strassen, es geht einige Kilometer über Feldwege. Der Platz den ich wollte war versperrt mit einem Schild, Durchfahrt verboten. Schade also Alternative suchen. Nicht lange und ich habe einen tollen Platz am See gefunden. Auch in Schweden ist die Saison vorbei und es ist überall Platz. Hier werde ich nun bis Montag bleiben und mal mit den Hunden die Gegend erkunden.

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Mit dem Wohnmobil von Trondheim über die Atlantik Strasse

Montag morgen mit dem Wohnmobil auf nach Trondheim. Aber zuerst mal mit den Hunden raus und dann paar Probleme bei einem Kunden lösen. Nachdem alles erledigt war ging es auch schon los.

Ich habe mir einen Parkplatz etwas ausserhalb gesucht, da mein Auto ja etwas größer ist. Es war dann ca 1 km in die Stadt. Trondheim ist eine Küstenstadt am Trondheimer Fjord, wer hätt’s gedacht. Die Stadt ist sehr groß und es dauerte ein wenig bis ich mich zurecht gefunden hatte. Die Altstadt liegt direkt am Fjord und ist von Wasser umgeben.

Es gibt viele Radfahrer was Piri natürlich nicht unbedingt gefällt. aber es wird schon besser und sie sieht diese nicht mehr durchgehend als Todfeinde an. Ich bin einmal um die Altstadt rum gelaufen und dann nochmal mitten rein. Es war erstaunlich wenig los, wobei die Stadt wirklich groß ist. Die Kathedrale mitten in der Stadt hat eine sehr schön verzierte Wand mit einer Rose in der Mitte. Errichtet wurde diese im 11. Jahrhundert, darum liegt ein Stadtfriedhof. Hier die Gräber gehen Jahrhunderte zurück.

Nach der Stadtbesichtigung bin ich noch hoch zum Schloß gelaufen. Viel ist hier nicht mehr übrig, ein großes Haus in der Mitte mit kleinen Fenstern um wahrscheinlich raus zu schießen und zu verteidigen. Rund her rum stehen Kanonen aus dem Mittelalter, an einer Stelle stehen aber neuere Kanonen aus dem 2. Weltkrieg. Das habe ich in Norwegen gerade oben im Norden schon oft gesehen, diese alten Militärstellungen.

Nach Trondheim ging es dann weiter auf Platzsuche. Ich suchte mir einen Platz in der Natur raus. hier musste ich tief in den Wald fahren und überall standen Kühe rum. Zähne werden hier überbewertet. der Platz war ok und ich hab die Hunde mal raus gelassen. als ich das Wohnmobil ausrichten wollte sind die Hunde durchgedreht, es kamen dann halt mal paar Kühe aus dem Wald gestiefelt. Natürlich haben die Hunde auf die Kühe garkeinen Eindruck gemacht, die haben nur geguckt was ich da mache. Aber das wäre nicht gerade ruhig geworden mit Kühen um das Wohnmobil und den Hunden. So bin ich noch ein Stück gefahren.

Das Navi zeigte mir den Weg zum nachten Platz. Der Weg kam mit zwar etwas komisch vor aber gut ich fuhr mal weiter rein in den Wald. Es ist ja Regen gemeldet und es war wohl auch besser den Platz wieder verlassen zu haben. Jedenfalls ging es weiter auf dem Feldweg und auf einmal kam ein Traktor entgegen. Zum Glück machte er Platz und winkte freundlich. Er lächelte und ich sah dann auch warum. Ich stand in seinem Hof. Dahinter ging es dann weiter und dann sah ich aber einen Graben, mit einem Traktor kein Problem, aber ich würde da nie durchkommen. Also dreht ich um, winkte dem Bauern auch freundlich und zog von Tannen.

Mit einem kleinen Umweg kam ich dann zu den anderen Platz. der lag aber direkt an einer Strasse und hier möchte ich nicht bleiben. da aber der Tag recht anstrengend war und ich kurz vorher einen Feldweg sah. Habe ich auf der Kartenapp nachgeschaut und gesehen das der Weg nicht zu Häusern führt.

Also bin ich mal reingefahren. Der Weg wurde richtig steil, also anhalten könnt eich nicht, die Räder drehten eh schon ab und an durch, wegen dem Hecküberhang. Aber mit ein wenig orgeln kam ich dann hoch. Hier gab es eine Abzweigung wo ich erstmal parkte und mich umschaute. Der Weg endete hier an einem Platz, perfekt für mich. Dann noch ein Stück mit den Hunden laufen und den Tag beendet. Zu essen gab es ja wieder mal was landestypisches, ich war beim Burger King.

Natürlich unterwegs in Norwegen

Wie erwähnt kämpfte ich mich ja durch den Wald zu meinem Platz. Dieser ist recht abgelegen aber einfach schön. Es gibt gutes Internet und man kann mit den Hunden schön laufen. Da das Wetter die nächsten Tage recht schlecht gemeldet ist und ich einiges abzuarbeiten habe, werde ich noch einen Tag hier bleiben. So konnte ich auch mal meine neue Regenjacke testen, denn zu warten bis der Regen aufhört macht keinen Sinn. Die Hunden müssen ja eh raus und so sind wir mal durch den Regen gestapft.

Der Platz war schön abgelegen und ich hatte hier 2 ruhige Nächte. Da ich am Donnertag ein Meeting habe bin ich Mittwochs weiter gefahren. es soll ja noch mit dem Wohnmobil über die Atlantic Road gehen und dorthin ist es ja noch ein Stück. Also alles sauber machen lüften und zusammen packen. Lüften zur Zeit sehr wichtig, nein nicht weil es stinkt, sondern weil ich die Heizung an habe und sich Kondenswasser bildet. die Feuchtigkeit muss natürlich wieder raus. Piri hat dann die Chance genutzt und ist stiften gegangen.

Als ich fertig war sah ich auf dem GPS das sie weit weg war. Diesmal wollte ich sie schocken und bin losgefahren. Dachte das sie mal nen Schock bekommen soll wenn sie zurück kommt und keiner da ist. Ich hätte mich dann dort versteckt und sie gerufen. Aber sie ist immer weiter weg. Also bin ich unten an der Strasse auf einen Parkplatz gefahren, oder eher eine Haltebucht und bin in den Wald gestiefelt. Puh es ging wirklich über Felsen, durch Sumpf und Wiesen. Nach einer guten halben Stunde über Stock und Stein ist sie gleich gekommen als ich sie gerufen habe. Dann ab an die Leine und zurück.

Übernachtet am gruseligen Ort – das Wohnmobil an der Geisterbahn

Den Platz habe ich bei P4N gefunden und in den Bewertungen steht das einige weiter gefahren sind weil er so gruselig ist. Nun das musste ich mir anschauen. Der Ort hat schon ein gewisses Potenzial dazu, gerade Abends wenn es dunkel wird. Leider ist das Wetter nicht so schön und draussen sitzen ist eher nicht angesagt, so blieben wir im Wohnmobil. Es ist ein alter Stollen der verschlossen ist. Daneben ist ein Fenster wo man in einen Aufenthaltsraum schauen kann. Darin ist eine kleine Küche und Tisch und Stühle. An einer Wand hängt eine Schalttafel mit Schaltern und Lichtern. Diese sind auch angeschaltet. Laut Schilder wird der Stollen wohl als Lager genutzt.

Hier war Piri wieder mal etwas länger unterwegs und ich musste sie wieder holen. Da muss ich mir dringend was einfallen lassen. Ansonsten war es ein sehr ruhiger Ort, es kam weder Frankensteins Monster noch andere Gesellen. Auch haben wir noch einen schönen Lauf gemacht, der Wanderweg der hier los geht war eher eine Kletterpartie, wir haben es versucht, aber ich sah dann das es Colin zu schwer fällt und wir sind dann runter zum Meer gelaufen. Hier musste man recht lang der Strasse folgen bis man an Wege kommt wo es zum Meer geht. Aber es fahren nicht viele Autos und somit war es ok.

Die Fahrt über die Atlantic Road

Das Wetter spielt nicht mehr mit und es regnet nun unaufhörlich. So entschloss ich mich heute schon über die Atlantic Road zu fahren. Ich hoffte ja die Wellen zu sehen wie sie über die Strasse schlagen. So packte ich meine 7 Sachen und die 2 Verrecker und wir düsten mit dem Wohnmobil wieder los.

Die Fahrt dorthin war recht unspektakulär, wir hielten unterwegs noch an einem Wanderparkplatz, ich musste ja die Hunde noch etwas auspowern, mich natürlich auch. So sind wird noch gut 1 Stunde gewandert und sahen dementsprechend aus, denn es regnet unaufhörlich, zum Glück nur wenig.

Dann kam endlich die Atlantik Strasse, am ersten Parkplatz bin ich mal ran gefahren, hier war es noch unspektakulär. ein Stück weiter gibt es einen Parkplatz an dem man um den Felsen einmal rum laufen kann. Es sind ca 550 Meter und ist wirklich beeindruckend. Das Wetter war super, also für diesen Teil der Strecke, denn es war sehr stürmisch und die Wellen schlugen an die Brandung.

Von hier hatte man auch eine sehr schöne Aussicht auf die Atlantik Brücke. Über diese fuhr ich nach dem Spaziergang. Die Hunde waren aber im Wohnmobil, da der Weg mit Gitterplatten war und recht eng. Wahrscheinlich wäre zumindest Piri weggeflogen bei dem Sturm.

Beim überfahren der Brücke sah man das unten die Wellen über die Strasse schlugen, leider war das in so langen Abständen das ich es nicht fotografieren konnte, auch habe ich leider keine erwischt. Bin sogar zweimal drüber gefahren, aber hatte kein Glück. Trotzdem war alles sehr beeindruckend. Dann ging es weiter und ich machte noch an einem Supermarkt halt. Brauche wieder Obst und noch paar Sachen. Hier konnte ich auch gleich meinen Wassertank füllen.

Ab ins Tal zu den Schafen

Dann suchte ich wieder einen Schlafplatz im Grünen. Ich fand einen Wanderparkplatz nach einem kleinen Dorf. Es ging weit runter ins Tal, es regnete stark und ich blieb hier. Es war ein toller Platz mit einer Bank und Tisch, nur war an draußen sitzen nicht zu denken. So ging ich noch kurz mit den Hunden raus und lies den Abend ausklingen.

Am nächsten Tag war wieder komplett Regen gemeldet, so kümmerte ich mich früh um ein paar Sachen der Arbeit und gegen Mittag hat es etwas weniger geregnet, dann bin ich mal den Wanderweg hoch gelaufen. Durch den Regen ist der Weg zu einem Bach geworden und der Weg wurde immer erschwerlicher. Der Regen nahm auch wieder zu, so habe ich umgedreht. Bis wir am Wohnmobil waren, hatte ich 2 komplett nasse Hunde und ich war auch gut durchnässt. Die Outdoorklamotten haben viel ausgemacht, aber der Regen war sehr stark.

Am Wohnmobil angekommen kam ein Mädel vorbei und sagt das die Hunde angeleint bleiben sollen, ich sagte ihr das ich sie ins Wohnmobil tue. Denn hier kommt gleich ein Schafabtrieb vorbei. Sie haben die Schafe vom Berg geholt. So packte ich mal meine Sachen zusammen, da mir der Platz etwas zu kritisch war. Nicht wegen den Schafen, sondern der Bach direkt daneben wurde zum reißenden Fluß. Hier dachte ich das es besser ist einen Platz uzt suchen der etwas oberhalb liegt.

Aber den Platz den ich mir raussuchte war nicht anfahrbar. Der erste Weg war ein Schotterweg der steil hinauf ging. Nach ca 1 km kam ich nicht mehr weiter, es war kurz vor der Kuppe, aber ich blieb stehen. Es war ein sehr enger Weg und ich musste rückwärts wieder runter. Super, bei strömenden Regen rückwärts auf einem engen Weg. Die Spiegel haben noch Umrisse gezeigt und die Kamera war etwas verregnet. Aber es hat geklappt.

Danach war noch ein Weg der auch zu dem Platz führte, hier kam ich hoch. Der Platz war jedoch mit weichen Schotter gefüllt und nicht für mich geeignet. Beim wenden bin ich noch mit dem Hinterrad des Wohnmobils in ein Loch gefahren und hätte mich fast festgefahren. Bin aber mit leichten hin und her wieder rausgekommen. Bei dem Regen wollte ich auch nicht unbedingt raus.

Dann bin ich weitere Plätze abgefahren bis ich einen direkt am Fjord gefunden habe. Der liegt an einer alten nicht mehr befahrenen Strasse neben einem Tunnel. Die Strasse ist schon recht zugewachsen und hat einige Buchten zum stehen. Aber es regnet unaufhörlich, sonst könnte man hier super die Aussicht auf den Fjord und die gegenüberliegenden Berge genießen.

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Norwegen – Natur soweit das Auge reicht

Der Platz in Norwegen der Polarlichter war wirklich toll. Nicht so einsam wie zuerst gedacht, als alle abgereist waren kamen einige Norweger zum baden. War auch eine schöne Bucht. Allerdings war ich mit Pullover draußen und die Kinder sind mit Badehose rumgesprungen. Wobei ich auch nicht unbedingt verfroren bin.

Gegen Nachmittag kamen noch einige Camper und ich hatte noch ein paar schöne Gespräche. Am Dienstag nach einer ausgiebigen Wanderung bin ich dann auch weiter gefahren. Ich musste mir langsam eine Gastankstelle suchen und wieder einkaufen gehen.

Zeit für Meer

Wer hätte es gedacht, ich fahre Fähre. Bin dann auch mal gespannt was die ganzen Fähren kosten, wobei es immer noch billiger ist als außen rum zu fahren. Ich habe mir einen Platz rausgesucht auf einer Insel, wo sonst. Direkt an einem Fjord. Die Fahrt dorthin war super schön. Es geht durch kleine Dörfchen und dann weit rein ins nichts. Dort stehen ein paar Ferienhäuser, aber diese sind leer. Die Saison ist ja rum, somit bin ich allein auf weiter Flur.

Vorher war ich noch in Rørvik zum einkaufen. Da ja alle Reserven aufgebraucht waren mussten die Lager wieder aufgefüllt werden. Leider hatte die Vinmonopolet Montag zu, so konnte ich nur das Bier auffüllen. Aber das sollte ja reichen. Der Alkoholkonsum hat sich ja drastisch minimiert in Norwegen.

Dort gab es auch eine Gastankstelle für LPG, ich hatte noch etwas Gas vorrätig aber wollte trotzdem voll tanken, man weiß nie was ist. Leider hatte diese zu und das Kartenterminal ging nicht. So bin ich dann weiter zu meinem Platz gefahren.

Wandern, Essen und genießen in Norwegen mit Thüringer Bratwurst

Zuerst habe ich mit den Hunden natürlich etwas die Gegend erkundet. Ausgiebig wandern mit den Hunden war ich aber erst am zweiten Tag, denn bei der Ankunft war es schon recht spät, dann wurde nur noch das Essen gemacht und dann ein Film geschaut. Habe ja zu meinem Premium Vertrag bei der Telekom noch Disney + für 12 Monate bekommen. Bei den Internetgeschwindigkeiten ausserhalb von Deutschland kann man ja ohne Probleme streamen, auch mitten in der Natur am Fjord.

So ging der Tag hier auch recht schnell vorbei, wir waren wandern und ich habe gearbeitet, die Hunde liegen faul in der Sonne. Hätten ja mal Holz sammeln können für abends, aber nein das muss ich auch wieder machen. Bei der Nachmittagswanderung habe ich dann einen Elch gesehen, der war so nah, leider konnte ich kein Foto machen, bis ich das Handy raus hatte haben die Hunde ihn verscheucht. Wollte dann noch hinterher, aber mit 2 Hunden die sich in der Leine verfangen hatten, keine Chance. Aber es war ein schöner Anblick. Nun habe ich alles gesehen was in Skandinavien zu sehen ist.

Gegen Abend dann mal das Feuer entzünden und mich um das Essen kümmern. Ich habe noch aus Thüringen Original Thüringer Bratwürste, die waren eingefroren und kamen heute in Norwegen auf den Grill. Ich glaube die Hunde haben sich auch erinnert wie die schmecken, denn die haben die Bratwürste nicht aus den Augen gelassen. War mir nicht ganz sicher ob ich beruhig rein ins Wohnmobil kann um den Rest zu holen. Aber es waren noch alle da, also die Würste. Dann noch mit einem oder zwei Bier den Abend ausklingen lassen.

Hier war ich nun ein paar Tage, konnte einiges abarbeiten und die Gegend erkunden. Da mir nun aber das Gas langsam knapp wird musste ich weiter. Das Gas ist schon auf Reserve gelaufen und die Nächte hier sind recht frisch. So mache ich die Heizung immer Abends an und früh kurz vor dem aufstehen.

Weiter mit der Fähre – ab in den einsamen Wald

Also alles zusammen packen und los geht es zur Tankstelle. Hier fragte ich wie das mit dem Bezahlen ist, da die Zapfsäule bei einer Werkstatt war, aber das LPG Gas gehörte zu einer Tankstelle weiter unten. Es kam gleich jemand, er sprach mich gleich auf deutsch an, war super bisschen mit ihm zu reden. Es tanke voll bei mir und so waren die warmen Abende wieder gesichert. Dann noch ab in die Vinmonopolet und 2 Flaschen italienischen Rotwein holen und noch etwas Obst und Gemüse.

Die Fahrt ging gut 2 Stunden mit inklusive Fähre, ja in Norwegen kommt man nicht so schnell voran. Der erste Platz den ich raussuchte war wieder direkt am Meer in Norwegen, aber ersten war er besetzt und auch direkt an der Strasse. Das mag ich nicht, es fahren zwar kaum Autos auf den Nebenstrassen, aber mit den Hunden zu laufen ist dann immer etwas schwierig.

So ging es noch ein Stück weiter, diesmal ein Platz mit P4N und in der Bewertung stand das Allrad benötigt wird. Also das ist mein Zeichnen und ab in den Wald. Gut der Platz wäre wirklich nur mit Allrad gewesen, manchmal frage ich mich aber wie man solche Plätze angeben kann. Es war ein Sandplatz direkt am Feldweg. Aber egal hier einfach mal weiter in den Wald gefahren und siehe da ein Schönen Platz gefunden.

Der Internetempfang hier war ok und ich ging erstmal mit den Hunden laufen, die mussten sich mal bewegen und ich natürlich auch. Mit Apple Karten habe ich den Feldweg abgesucht ob irgendwo noch ein Platz wäre, dann sind wir dorthin gelaufen. Ja der Platz war wirklich schöner und noch abgelegener. So habe ich nochmal umgeparkt und bin noch 2 km in den Wald gefahren. Der Weg endet hier und es ist ein kleiner Platz wohl vom Holz machen noch. Denn hier ist einiges abgeholzt und verwuchert. Aber perfekt für mich. Auch habe ich an dieser Lichtung einfach mehr Sonne. Das Wetter spielt ja in den letzten Tagen einfach perfekt mit.

Mit den Hunden habe ich ein große Wanderung gemacht, wir waren 9 km unterwegs, für Colin eine große Strecke, aber er hält gut mit, man kann ja vor dem jungen Mädel keine Schwäche zeigen. Auf dem Weg fanden wir Spuren von Elchen und ich weiß0 nicht von was noch. Es sah auch wie Hundespuren aber verdammt groß, vielleicht sagen sich hier nicht Fuchs und Hase Gute Nacht, sondern Wolf und Elch. Auf dem Bild sieht man den Vergleich zu meiner Hand, diese ist ja nicht gerade klein. Die Wanderung führte uns vom Wald zu einem Fjord, dort standen Ferienhäuser. Hier Urlaub machen ist bestimmt auch schön.

Bei der Wanderung habe ich gesehen das ein Bauer mit Traktor den Weg begradigt. Er zieht ein Gestell hinter sich her. Als ich am Wohnmobil war kam er wieder und hat sich etwas in seinem Gefährt aufgeregt das ich da stehe. Er konnte nicht ordentlich wenden und musste einmal mehr zurücksetzen. Es kamen dann noch Wanderer mit denen ich ein kleines Schwätzchen hielt, sie sagten es ist kein Problem hier zu stehen, nur in 2 Wochen gibt es da eine Jagt. Trotzdem wollte ich nicht den Unmut des Bauern auf mich ziehen und bin nochmal weiter gefahren.

Also gut dann muss es doch wieder etwas Meer sein

Nachdem ich die Flucht angetreten habe, wollt eich aber nicht weit fahren. Ich suchte mir einen Platz an einem Fjord raus. Auf dem Weg dorthin gab es noch einen See, dort hin führte ein Feldweg. Aber dann ging es über eine Brücke der ich nicht so vertraute und drehte um. Ich übersah einen Stein und hab mit in die Stoßstange einen kleinen Riss reingefahren. Da ich mir ja schon mal ein Loch in die Heckwand gefahren hatte und genau diese Stoßstange erneuert wurde ist das nun ärgerlich. Aber zumindest weiß ich nun wie das geht.

Weiter zum Platz der Wahl. Ein alter Fährhafen in Norwegen der mit dem Wohnmobil etwas schwer zu erreich ist. Der Weg ist gut zugewachsen. Aber es war machbar. Der Platz ist super, zwar liegt ein Campingplatz in der Nähe aber dieser ist weit genug entfernt. Bist ich das Wohnmobil ausgerichtet hatte dauerte etwas. Dafür stehe ich super direkt am Fjord. Mit den Hunden musste ich nun nicht mehr gehen, haben ja schon eine große Wanderung gemacht.

So machte ich mich an die Einrichtung, also Stuhl und Tisch raus, Essen machen und Flasche Wein öffnen. Die Hunde haben hier einen Knochen gefunden, diesen haben die 2 dann abwechselnd bearbeitet. Dann kam ein Auto wohl von der Stadt hier, er grüßte freundlich und Daumen hoch und ist weiter gefahren. Ich habe dann gegessen und das Feuer entzündet. Es wird recht schnell kalt abends in Norwegen. So ging der Abend dann zu Ende.

Stadt erkunden

Samstag durch die Stadt, macht man ja nicht so gerne. Aber hier ist es ja keine Stadt, ich war mit den Hunden laufen. Zuerst über Wiesen und dann mal in die Stadt. Beim rauslaufen von dem Platz, die Einfahrt war ja recht zugewachsen, habe ich gesehen das der Weg ausgedünnt wurde. Wohl hat der Mann die Ausfahrt bearbeitet und einige Äste und Sträucher entfernt. Jetzt weiß ich nicht ob es deswegen war das ich besser raus kann, oder ob das ab und an mal gemacht wird. Mich hat es gefreut.

Ich bin dann mit den Hunden eine längere Strecke gelaufen, erst über Wiesen und dann mal weiter durch das kleine Städtchen Osen. Die Häuser hier oben sind einfach schön. Es war eine nette Wanderung. Dann gab es erstmal Frühstück. Heute ohne Bild, jeder weiß ja wie ein Frühstück aussieht. Dann muss ich erstmal Holz machen für Abends.

Auf nach Trondheim

Sonntag ist Aufbruchstimmung. Es kommen nun einige Angler und Spaziergänger so bin ich noch eine Runde mit den Hunden gelaufen und habe meine sieben Sachen gepackt. In Norwegen wird überall geangelt. Auf dem Weg nach Trondheim habe ich in einem Naturpark nochmal angehalten und eine Wanderung gemacht. Sind nochmal gut 5 km gelaufen. Da Colin unbedingt noch eine Abkürzung nehmen musste, ist er im Sumpf versunken. Zum Glück selber wieder rausgekommen sonst hätten wir beide so ausgeschaut.

Auf dem Weg zurück kam noch ein Bach, hier habe ich das meiste wieder abwaschen können. Dann ging es direkt zur Fähre und rüber nach Trondheim. Hier habe ich in einem Skigebiet ein Parkplatz für mich beansprucht. Bin ja erst Abends gekommen, wo die meisten Wanderer wieder wegfahren. So störe ich niemanden und kann morgen entspannt nach Trondheim fahren.

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Waschen auf dem Polarkreis und ab in die Natur zu den Polarlichtern

Es war wieder mal waschen angesagt. Das Polarcamp direkt auf dem Polarkreis hat sich angeboten. Ja es heißt Polarcamp weil es auf dem Polarkreis ist. Auf dem Weg nach Norden wollte ich in Schweden schon auf dem Polarkreis übernachten. Aber das hatte leider nicht geklappt. Könnte ihr ja in dem anderen Beitrag nachlesen.

ging mit der Fähre weiter, bin ja nun schon fast Kapitän, nach meinen ganzen Fährfahrten. Die 2 Silberlinge nehm ich mal lieber nicht mit, ich will ja nur rüber zum anderen Ufer. Direkt rechts weg ist das Poalrcamp. Der Empfang ist super nett. Macht sich auch langsam mein Englischkurs bezahlt. Ich checkte für 2 Nächte ein.

Hier kann man ein Boot mieten und auf dem Fjord angeln gehen. Aber das wollte ich nicht. Das Wetter war auch nicht so toll gemeldet. Und ja es regnete die fast die ganze Zeit. Ich wollte ja hauptsächlich waschen und dann wieder weiter. So bezahlte ich noch 4 Coins für Waschmaschine und 3 für Trockner. Da schaute der Herr nicht schlecht und sagte es sind große Maschinen, ich darauf, ich habe auch viel Wäsche.

Das Camp ist sehr schön angelegt und auch alles sauber. Es ist alles da was man braucht. Auch ein Restaurant, dies habe ich aber nicht besucht. Mit den Hunden bin ich mal durch gelaufen und auch die Gegend erkundet. Das Wäsche waschen war etwas komplizierter als erwartet da es regnete und ich nicht alles in den Trockner tun wollte. Auch hat der Trockner seinem Namen nicht alle Ehre gemacht. Aber alles nahm ein trockenes Ende. Nachdem alles erledigt war noch frisches Quellwasser tanken und ab die Post.

Odyssee mit Fähren über die Inseln

Nach dem Polarcamp hatte ich mir einen schönen kleinen Platz rausgesucht. Zu erreichen natürlich mit der Fähre. Die Strasse dort hin war super schön zu fahren. Zwar sehr eng aber immer am Meer entlang. Klar die Inseln war ja nicht breit, teilweise war das Meer auf beiden Seiten. Angekommen am Platz war der wirklich schön. Allerdings konnte man hier nirgends laufen gehen. Mit 2 Hunden dann natürlich ein Problem.

Aber über Nacht blieb ich und ich bin mit den Hunden dann wenigstens den Berg rauf gekraxelt, so haben wir alle mal Bewegung gemacht. Der Wind hat ganz schön gepfiffen, ich stand in einem Tal wohl genau in der Schneise. So haben wir uns dann ins Wohnmobil verzogen und ich suchte einen Platz für den nächsten Tag raus.

Am Morgen noch eine kleine Runde laufen und dann ab aufs Festland. Was sich aber nicht so einfach rausstellte. Denn die Fähre die ich nehmen wollte fährt nur alle 2 Tage und ich musste mir eine Alternative suchen. Nebenan fuhr eine Fähre nach Førvik, von da aus musste ich mich dann sputen um gleich die nächste Fähre zu bekommen wo ich eigentlich hin wollte.

Die Fähre sollte um 17.55 Uhr fahren und kam auch früher. Da war ich gerade mit den Hunden unterwegs und dachte, Mist nicht das die jetzt früher fährt und lief etwas schnelle wieder zurück. Dann war es schon 18 Uhr und 18.15 Uhr, keiner da die Schranke noch zu. Im Fahrplan stand das die nächste Fähre dann um 18.30 Uhr fährt. Das war dann auch die, vor mir waren noch Schweizer, wir fragten dann mal den Typ auf der Fähre, diese lächelte nett und sagte wir hätten wohl auf der falschen Internetseite geschaut. Nun gut war halb so wild. Ich bekam noch die nächste Fähre und fuhrt zu dem Platz.

Platz an der Sonne und mitten im Wald

nach der ganzen Fahrt mit Fähren und Umwegen bin ich erst abends am neuen Platz angekommen. Es war ein Skigebiet was auch für Biker und Wanderer genutzt wird. Der Platz war wirklich genial, unter der Woche war auch nichts los. Überall waren Hütten mit Bänken drin, auch Grillhütten mit Feuerstellen. Es war richtig viel Holz dort. Endlich mal kein Holz machen. Es wurde um eine Spende gebeten wenn man den Platz nutzt. Entweder über das Norwegische Bezahlsystem VIK, dann kann ich aber nicht nutzen, oder über einen Briefkasten. In diesen habe ich dann meine Spende geworfen.

Hier bleib ich Nächte und war wieder mal ausgiebig mit den Hunden wandern. Super Gegend. In der Hütte lag sogar eine Angel, da ich das eh mal probieren wollte, habe ich mich mal versucht. Dort gab es aber nur einen Bach und da war nichts mit angeln. So konnte ich aber wenigstens mal eine auswerfen.

Am nächsten Tag bin ich dann einen anderen Weg gelaufen und nach einen steilen Aufstieg kam ein riesiger See, natürlich mit vielen Fischen. Aber nur um zu angeln bin ich dann nicht nochmal da rauf. Am Ende hätte ich nicht mal was gefangen. So gab es dann Rindersteak vom Grill. Da hatte ich im Supermarkt gefangen.

Am Freitag bin ich dann weiter gezogen da schon früh einige Wanderer kamen und der untere Parkplatz sich füllte. Dann wäre es mit der Ruhe vorbei gewesen. Der Berg den ich hoch musste mit dem Wohnmobil war gerade so zu schaffen, mit Schwung. Der war sehr steil und mit Schotter. Die letzten paar Meter waren dann kritisch, wollte nicht unbedingt alles wieder rückwärts runter. Aber bei der Abfahrt konnte ich ja vorwärts wieder runter.

Ruhe, Wandern und Polarlichter

Weit bin ich dann nicht gekommen. Ich hatte mir einen Platz ausgesucht der 20 km weiter war. Wollte wieder mal ans Meer. Der Platz liegt schön Abseits und es war niemand da. Dann erstmal ab in den Wald mit den Hunden und etwas chillen. Dann kam noch ein alter Vario mit 2 Lehrerinnen die gerade 1 Jahr auf Achse sind und noch ein Paar aus Leipzig mit Dachzelt. Da ich gerade die Feuerschale angezündet hatte nach dem Essen um es mollig warm zu machen, bot ich an mit ans Feuer zu kommen.

Es war super schön wieder mal in einer Gruppe zu sein. Der Platz wurde noch von vielen Norwegern zum laufen und Radfahren genutzt. Aber alle super freundlich. Wir haben am ersten Abend mal alle Alkoholreserven vernichtet und auf einmal fing der Himmel an zu leuchten.

Um ehrlich zu sein hätte ich nicht mehr damit gerechnet Polarlichter zu sehen. Aber nun ging es los. Und es war nicht nur ein Streifen, nach einer Zeit hat der ganze Himmel in Richtung Norden geleuchtet. Es war wirklich Atemberaubend sowas zu sehen. Das Paar mit dem Dachzelt ist am nächsten Morgen weiter gezogen und so waren wir dann am Samstag Abend zu 3. War auch ein sehr schöner Abend.

Nicola und Silvia waren Pilze sammeln und es gab Abends Nudeln mit frischen Pilzen. Da ich heute diese Zeilen noch schreiben kann, waren die Pilze wohl in Ordnung, auch blieb das Farben hören aus. Nachdem ich nun auch frische Hefe habe konnte ich mal Brotbacken was auch aufgeht. Schmeckt gleich um einiges besser wenn es luftiger ist.

An diesem Abend kamen die Polarlichter wieder. Die APP sagte auch eine sehr große Wahrscheinlichkeit voraus. Und diesmal war es noch eindrucksvoller. Auch mussten wir nicht bis spät in die Nacht warten sondern es ging schon etwas früher los.

Nun ist schon wieder Sonntag und die 2 Damen sind weiter gezogen Richtung Norden. Ich bleib noch einmal hier und genieße das Wetter und die Gegend hier. Bevor ich mich auch wieder aufmache neues zu entdecken.

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Die Lofoten mit dem Wohnmobil bereisen

Am Samstag habe ich eine gute Freundin am Flughafen abgeholt und wir haben die Lofoten bereist. Es ging von Bodø weiter uf einen schönen Platz als Zwischenstopp. Das Wetter war immer noch recht bescheiden. Aber noch mit der Fähre zu den Lofoten währe sehr weit gewesen. Hier machten wir uns etwas zu essen und haben den Abend ausklingen lassen.

Am nächsten Morgen ging es direkt zur Fähre, hier wurden wir mal etwas veräppelt vom Fährmeister. Er hatte wohl erwartet 2 Silberlinge zu bekommen. Das Ziel war dann ungewiss da er sagte die Fähre geht nicht auf die Lofoten. Und die Überfahrt dauert über 2 Stunden. Aber wir sind dann doch auf den Lofoten angekommen und die Fahrt mit der Fähre dauert ca 90 Minuten. Dort noch schnell Wasser tanken und den ersten Platz anfahren. Es war ein schöner Platz aber er wurde dann recht voll.

Vorab, es waren kaum Plätze zu finden wo man allein stand. Bisher hatte ich auf der Reise immer Glück und konnte mir fast immer Plätze raussuchen allein in der Natur. Auf den Lofoten war aber auch recht viel los im August und hier waren die Plätze fast nie einsam.

Aber das machte keine schlechte Stimmung, so hatte man ab und an mal ein nettes Gespräche mit den Nachbarn. Das Wetter wurde besser und wir haben Abends am Feuer gesessen und lecker gekocht.

Einer der schönsten Plätze auf den Lofoten

Uns zog es dann weiter, die Lofoten haben gerufen. Die Landschaft ist atemberaubend, schroffe Felsen und alles grünt. Bäume, Sträucher und Moos überall. Wir fuhren die Panoramastrase entlang und diese macht ihren Namen alle Ehre. Der nächste Platz war direkt am Meer. Rolfs Bar hieß er, die Bar gibt es aber nicht mehr. Eine Hütte ist noch dort wo mal eine Rezeption war. Grillstelle und Platz für einige Camper und Wohnmobile. 11 haben hingepasst und so kam es dann auch im Laufe der Nacht.

Wir schauten uns die Gegend an und hauten mal ein Rentier Filet auf den Grill. Das Fleisch war sehr fest, da ich noch nie Rentier Filet gemacht habe merkte ich erst beim Essen das es gepökeltes Filet war. Schade aber es war trotzdem schmackhaft. Hier hat sich nun auch entschieden das ich Piri behalten werde. Was mich natürlich sehr freut, sie ist nun auch lang bei mir und lebt sich richtig gut ein.

Svolvær die Hauptstadt der Lofoten

Vorbei an einem kleinen verregneten Fischerdorf ging es nach Svolvær. In dem Fischerdorf haben wir Wasser getankt und einen kleinen Spaziergang gemacht. Das Wetter dort war rau und somit hielten wir den Aufenthalt kurz.

Svolvær dagegen hatte bestes Wetter für einen Stadtbummel. Wir haben auf dem Markt Salami von heimischen Tieren gekauft und geräucherten Fisch. Die Stadt war nicht allzu groß und wir haben gemütlich gebummelt bis dann auch hier das Wetter etwas schlechter wurde. Es ist aber ein schönes Städtchen was man sich ruhig mal anschauen kann.

Die Platzsuche danach war etwas erschwerlicher. Wir fuhren einige Plätze an. Durch den ganzen Regen waren viele nicht befahrbar. Auch sind auf den Lofoten viele Plätze direkt an einer Strasse, was mir mit den beiden Hunden nicht so gefällt. Ich fuhr dann einfach mal einen Feldweg rein. Der Platz war super, mit einer tollen Aussicht. Zwar in Sichtweite der E10 aber es störte nicht allzu sehr. Es war sehr windig dort und wir hielten und dann im Wohnmobil auf. Wir kochten einen leckeren Lachs, klar auf den Lofoten isst man Fisch.

Nach Henningsvær über verlassene Häuser zu einem fast einsamen Platz

Unser nächstes Ziel war Henningsvær, ein kleines historisches Fischerdorf. Super schön anzuschauen. Kleine Holzhäuser überall. Wir spazieren einmal durch, also um den Fjord herum. Dann hielten wir ein kleines Schwätzchen mit Deutschen die im Dachzelt unterwegs waren, bevor es weiter ging.

Im Reiseführer stand etwas von einem verlassenem Haus. Dieses wollten wir uns auch anschauen. Ok es war nichts besonderes aber nett anzusehen. Wir suchten uns dann ein schönes Plätzchen. Auf dem Weg dorthin kam nicht ein verlassenes Haus, welches ich noch kurz anschaute, auch um zu schauen ob dort ein Übernachtungsplatz war. Aber war nichts.

Es ging dann weiter bei der Platzsuche und wir fanden einen Platz mit Aussicht auf den einen Fjord. Hier konnte man auch schön laufen. Dort gab es einige Plätze die aber schon belegt waren. Wir fanden dann eine Bucht die perfekt war. Endlich mal allein auf einem Platz, dachten wir zumindest. Bis dann ein Paar kam mit Zelt und sich mal direkt daneben stellte. Irgendwie hatten wir nicht allzu viel Glück mit den Plätzen allein in der Natur. Trotzdem war es ein toller Platz.

Wir sind mit den Hunden ein großes Stück gelaufen und haben uns die Gegend angeschaut. Diese kleine Halbinsel war wirklich wunderschön.

Wandern in Eggum – Schlafen am Fuß des Berges

In Eggum waren wir bei herrlichem Wetter wandern. Es ging einen Weg entlang der Klippen, mitten in den Bergen und grünen Wiesen. Dort haben überall Schafe gegrast und der Bock hat etwas gemurrt und gescharrt als wir mit 2 Hunden vorbei sind. Mehr war aber nicht, wir sind nicht auf die Hörner genommen wurden, er hatte ja auch keine.

Der Weg war schön zu laufen und wirklich beindruckend. Nachdem wir dann alle gesehen hatten ging es weiter. Dort war am Parkplatz noch eine Wassertankstelle wo ich noch schnell das Frischwasser auffüllte. Am Eingang hing ein Schild das man Eintritt in eine Box werfen soll. Was wir natürlich gemacht haben. Im Norden gehen die Menschen immer davon aus das man ehrlich ist. Hier sitzt dann keiner und kassiert ab.

Nach der Wanderung haben wir eine längere Fahrt gemacht und dann einen Platz gefunden der nur noch mit einemBulli und Jeep belegt war, aber groß genug war das man mal sagen konnte wir standen allein. Hier erstmal wieder Feuerholz suchen und anschüren. Soll ja mollig war sein abends. Dann erlebten wir hier einen Sonnenuntergang mit einem Farbenspiel was ich schon länger nicht mehr gesehen hatte. Vor allem einen Sonnenuntergang.

Am nachten Morgen wollte ich mit den Hunden noch den Wanderweg machen damit die mal Auslauf haben. Aber es ging so steil hinauf das ich nur einen Teil bestreiten konnte. Colin habe ich ein paarmal getragen aber es wurde immer steiler. So habe ich den Rückweg angetreten und wir sind unten noch ein Stück gelaufen bevor es weiter ging.

Das gelbe Haus der Lofoten

Wir zogen dann weiter um noch das gelbe Haus aus dem Reiseführer abzuhacken und fuhren weiter gen Süden. Den Hipe um das Haus kann ich nicht so recht verstehen, es seht dort halt ein Haus wie viele andere. Es ist nicht mal richtig gelb. Aber die Fahrt dort hin war super, über viele Brücken und Tunnel, sagenhaft.

Für uns ging es dann wieder zurück, die Lofoten haben wir nun geschafft. Auf dem Rückweg hielten wir noch an einer Kirche und waren kurz im Stau als ein Radrennen war. Dort war ein Strand wie in der Karibik. Weißer Sand und türkisblaues Wasser. Das Wasser auf den Lofoten war fast überall türkis.

Wir sind dann wieder Richtung Fähre gefahren und haben noch einmal an dem Platz übernachtet wo wir alleine standen. Von dort aus ging es dann wieder auf die Fähre und zurück auf das Festland. So schnell geht eine Woche Lofoten vorüber.

Entspannen am Strand

Nach dem anstrengenden Ritt über die Lofoten, nein quatsch, es war nicht anstrengend, suchten wir uns mal ein schönes Plätzchen aus. Hier war ich schon auf dem Weg zum Flughafen. Da traf ich Christian aus Leipzig. Jedenfalls ein super schöner Ort, keiner da ausser die Wellen und der weiße Strand. Wetter passt auch super.

Nach einem ausgiebigen Spaziergang mit den Hunden Liesen wir den Abend am Lagerfeuer ausklingen. Der nächste Tag war dem chillen gewidmet. Ich suchte etwas Holz für das abendliche Feuer und taute das Rentierfleisch auf. Es sollte Abends Rentiergulasch aus dem Feuertopf geben.

So machte ich nachmittags das Feuer an da ja eine vernünftige Glut benötigt wird, legte noch ein paar Holzkohlen dazu. Das wurde alles vorbereitet und der Feuertopf entzündet. Das Gulasch brauchte ja seine Zeit. So konnte ich auch in Ruhe mal die Drohne starten und ein paar Bilder von Oben machen.

Nach dem Essen wollten wir eigentlich noch schön am Feuer sitzen und den Abend geniessen. Man konnte ja wieder Sterne sehen da die Dunkelheit langsam zurück kommt. Aber das Wetter spielte nicht mit und es fing an zu regnen. So verlegten wir den Abend nach drinnen.

Am Morgen ging es dann weiter Richtung Flughafen, da in der Gegend von Bodø Plätze Mangelware waren sind wir wieder auf dem Platz gewesen wo ich schon mal war. Ein Wanderparkplatz. Hier waren wir ein bisschen laufen und alles für den Flug fertig machen. So ging es am nächsten Morgen für sie wieder zurück nach Deutschland. Und für mich weiter Richtung Südnorwegen.

Verabschiedung und auf zu neuen Ufern

Nach der Verabschiedung am Flughafen in Bodø ging es für mich weiter. Ich suchte mir einen Platz auf einer Insel aus. Dort gab es nur diesen einen, also hoffen das noch Platz war. Auch fahren dort die Fähren nur 2 mal am Tag. Aber es waren nur paar Wanderer und ein Bulli dort. Der Platz war super und so blieb ich natürlich dort.

Die Fahrt dort hin ging durch Berge und Felder. Das ganze Gebiet war Weideland für Schafe und ein großes Wandergebiet. So konnte ich ausgiebig wandern und auch alle meine liegengebliebenen Arbeiten erledigen. Dazu gehörte auch die heißbeliebte Steuererklärung. Aber was muss das muss.

Dort war eine Hütte mit Toilette was ich ja nicht brauche, aber in der Hütte waren auch Töpfe und Pfannen, sowie ein Haufen Holz zum Feuer machen. Die Familie mit dem Bulli ist auch noch die Nacht geblieben so haben wir einen schönen Abend am Feuer gehabt.

Ich war dann bis zum Samstag dort, dazu gibt es nicht mehr allzu viel zu sagen. Ich war mit den Hunden viel wandern und merkte das die Wanderwege teilweise sehr steil waren. Zur Grotte wollte ich zuerst, aber das klappte nicht. An vielen Stellen musste ich Colin tragen was er nicht besonders mag und auch gefährlich war. Denn es waren wirklich unwegsame Wege.

So drehten wir und und ich erwischte ein Schlammloch wo ich bis übers Knie eingesunken bin. Zum Glück war ein Bach daneben wo ich mich reinsetzen konnte und alles abwaschen. Hier machen sich die Outdoorklamotten wieder mal bezahlt. Auch die neuen Wanderschuhe waren dicht und man konnte den Schlamm einfach abwaschen.

Das Wetter war fantastisch und so konnte alles mal ordentlich trocknen. Auch im Wohnmobil wurde es mal wieder richtig trocken. Wenn es oft regnet ist alles so Glam, erstrecht mit 2 Hunden. Am Abend machte ich mir dann ein leckeres Flanksteak auf dem Feuer, ein Genussvoller Abend. Hier konnte man auch Schweinswale beobachten, diese waren an 2 Tagen in der Bucht. Leider hat man immer nur die Schatten unter Wasser gesehen. Ab und an mal ein Rücken, für ein Foto hat es leider nicht gereicht.

Am Samstag kam dann ein Bauer und holte Schotter um die Strasse auszubessern. Der Regen der in der letzten Nacht war hat einiges weggespült. Da ich genau vor dem Schotter stand musste er daneben reinfahren und hat einige Spuren hinterlassen. So packte ich recht schnell zusammen, da ich wenn das noch weiter aufgelockert wird nicht mehr rauskommen würde. Gut ein Traktor wäre dann ja da um zu helfen. Ich fragte ihn ja ob es ok ist hier zu stehen. Dann ging es weiter zur Fähre die erst um 17 Uhr fuhr und weiter zur nächsten Insel. Hier noch einkaufen und wieder rauf auf die Fähre.

Weiter zum Polarcamp

Die Familie mit dem Bulli war im Polarcamp und total begeistert. Dieses hatte ich mir auch schon rausgesucht um mal wieder alles zu waschen. So war klar nun geht es dort hin. Da ich ja auf Inseln unterwegs war muss ich viel Fähre fahren. Die Fähre von Meløy war recht heftig. Zuerst musst ich rückwärts rauffahren, dass war nun kein Problem aber der Seegang war übel. Die Wellen haben ab und an mal in das Schiff eingespritzt.

Dann ging es ja einkaufen und die Vorräte auffüllen und weiter. Da es ja schon Abends war und ich nicht durchfahren wollte bis zum Polarcamp habe ich mir noch einen Platz gesucht. Stehe hier direkt an einem kleinen Hafen für Fischer wo ich niemanden störe. Man kann schön mit den Hunden laufen ist aber nichts besonderes. Sollte ja nur für die Nacht sein. Dann geht es weiter wieder mit der Fähre zum Polarcamp.

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Die Lofoten im Blick

Kloprobleme bei der Abfahrt waren schnell gelöst, dann ging es zu schönen Orten, jedoch mit schlechtem Wettern. Ein Platz direkt am Strand, eine nette Bekanntschaft gemacht und den Sturm überlebt. So geht eine Woche wieder uz Ende.

Abfahrt vom Fjord mit Problemen

Da ich eine Trockentoilette habe um möglichst Autark zu sein bin ich was das Klothema angeht sehr entspannt. Wenn man jedoch nicht auf den Pipibehälter aufpasst und dieser überläuft hat man etwas mehr Arbeit als einem lieb ist.

Eigentlich sollte die Toilette noch eine Woche halten, aber da hier einige Flüssigkeit in den Feststoffbehälter gelaufen ist war dies nicht möglich. Also wurde ein ungeplanter Großputz eingelegt und alles wieder frisch gemacht. Ihr versteht das es hiervon keine Bilder gibt. Die Trockentoilette ist eine feine Sache. Der Behälter für den Urin sollte man regelmäßig leeren, wie ich es nun gelernt habe. Der Feststoffbehälter ist mit Kokosfasern gefüllt.

Die Kokosfasern nehmen das 8-fache an Flüssigkeit auf was sie selber wiegen. Somit muss man diesen je nach Gebrauch alle 3-8 Wochen leeren. Ein großer Vorteil hier ist natürlich das überhaupt keine Chemie verwendet wird, und es keinen Wasserverbrauch gibt. Perfekte Lösung wenn man autark stehen will.

Wasser tanken und ein wenig fahren

Da ich wieder etwas länger stand und auch ein höheren Wasserverbrauch hatte suchte ich mir ein Platz zum Frischwassercfüllen und Abwasser entleeren. Ich hatte ja Zeit und bin mal auf eine Insel gefahren. Die Brücken in Norwegen sind echt ein Hingucker. Auch fangen langsam hier die Sandstrände man und diese weichen dann mal den rauen Klippen. Die Fahrt war recht entspannt und sehr schön.

Die Fahrt war recht lange, ich bin gute 3 Stunden gefahren, so wollte ich auch mit den Hunden noch eine kleine Runde laufen. Essen wollte ich ja auch noch was. Ein kleiner Parkplatz an der Strasse war perfekt. Dort war sogar ein Wanderweg den ich mit den Hunden gegangen bin.

Wieder am Fjord – aber mit Süßwasser

Der Platz den ich fand war weit unten im Tal an einem sehr langgezogenen Fjord. Dort sind mehrere Bäche von den Bergen in den Fjord geflossen. So wurde dort das Wasser vermischt und mich interessiert mal ob es Salz oder Süßwasser war. Also probieren war angesagt, es war Süßwasser. Durch die Bäche wurde das Wasser so sehr vermischt das es überhaupt nicht mehr salzig schmeckte.

Dort bin ich mit den Hunden erstmal ausgiebig gelaufen, beide waren ja nun auch lange im Auto. Die begehbaren Wege führten alle zu Häusern, es gab noch einen Weg der recht zugesichert war. Der ging weit rein in die Wildnis und hört dann aber einfach auf. Dort entschied Piri dann mal wieder alleine los zu machen und holte sich eine Extraportion Bewegung ab.

Der Platz war sehr schön so blieb ich auch bis Dienstag, in der ganzen Zeit sind auch ganze 2 Autos vorbei gefahren. Alle sind freundlich hier und grüßen und freuen sich das man da ist. Abends habe ich dann Feuer gemacht wie immer. Da ich am Sonntag kein Laden gefunden hatte wo ich noch was kaufen konnte, hatte ich leider kein Brot mehr. Aber ich bin ja gut ausgerüstet und habe mir ein Brot im Omina Backofen gebacken. Das war super lecker.

Leider ist das Wetter in den letzten Tagen sehr durchwachsen und es Regent viel zu oft. So auch hier, es fing dann das regnen an und ich habe mich mit den Hunden ins Wohnmobil verzogen. Da ich von der Telekom gerade ein Jahr Disney + geschenkt bekommen habe, kann ich mal meine Star Wars Sachen Wieder nachholen und alle Filme und Serien reinziehen. Was bleibt auch bei dem Wetter.

So ging es weiter mit der Fähre Richtung Bodø wo ich mich mit jemanden treffe, somit kommen die Lofoten erst nächste Woche dran.

Wie an der Karibik mit anderm Wetter

Direkt nach der Fähre waren einige Plätze, die werden oft genutzt wenn man auf die Fähre wartet. Die ersten waren direkt an der Strasse, hatte zwar eine tolle Aussicht aber waren eben direkt an der Strasse. Einen Supermarkt habe ich noch aufgesucht und alle Vorräte wieder aufgefüllt.

Ich bin dann einen, sagen wir mal Feldweg, reingefahren, hier gab es einige schöne Plätze. Einen suchte ich mir und bin dann erstmal mit den Hunden gelaufen, weiter drinnen wären noch andere Plätze, diese wollte ich mir noch anschauen. Und da war wirklich ein Traum von Platz, direkt am Strand aber mit sehr sandiger Einfahrt. Aber ich wollte es probieren.

Also rein ins Wohnmobil und hintergefahren. Wenden war da drin nicht möglich so bin ich gleich rückwärts reingefahren. Natürlich nicht voll rein in die Suppe sondern mit Bedacht. Als ich ausgestiegen bin sah ich das die Hinterräder tief im Sand steckten und ich da niemals durchkomme. Also wieder raus, was sich auch nicht so einfach machen lies. Es brauchte 2 Versuche um mich wieder rauszuschauckeln. Die Strasse war so eng das ich nicht wenden konnte und bin dann weiter gefahren. Da aber kein Platz mehr kam habe ich bei Häusern gedreht.

Auf der Rückfahrt traf ich einen Leipziger mit Golf und Dachzelt, da die Strasse so eng war das wir sehr langsam an einander vorbei mussten haben wir noch kurz geschnackt. Ich sagte ihm das er nicht weiter fahren braucht, es kommt nichts mehr. Ich bin dann auf den anderen Platz den ich mir ausgesucht hatte, zum Glück war er noch nicht belegt.

Christian, also der besagte Leipziger hatte sich dann auch einen Platz unweit gesucht. Ich bin dann mal rüber zum Hallo sagen und ob er sich dann rüber setzen will zum Feuer. Da musste ja erst noch Zelt aufgebaut werden usw. Ich bin dann mal los und habe Feuerholz gesucht und angemacht. Christian kam dann auch rüber, er hat eine Hündin Namens Rala, diese war sehr lieb und mindestens genauso hungrig wie Colin. Wir hatten dann einen feuchtfröhlichen Abend.

Auch hier bin ich wieder 2 Nächte geblieben, auch Christian hat sich entschieden noch eine Nacht hier zu stehen. Der Platz war auch wirklich fantastisch. Es sieht aus wie in der Karibik mit weißen Stränden und türkisen Wasser. Am zweiten Abend haben wir dann ein leckeres Walsteak auf das Feuer gelegt und Salat dazu gemacht.

Ich hatte vergessen Balsamico zu kaufen, zum Glück hatte Christian welchen dabei, sonst wäre der Salat etwas fad geworden. Diesen konnte ich dann gleich behalten, nochmal vielen Lieben Dank dafür. Das Wetter spielte zumindest soweit mit das wir noch in Ruhe essen konnten und ein bisschen quatschen bevor der Regen und Sturm kam. Es war den ganzen Abend schon stürmisch gewesen, ich habe sogar die Strumsicherung für die Markise rausgeholt, zum Glück, sonst hätte diese sich verabschiedet.

Ja eine Markise ist nicht nur bei Sonne gut, sie hält auch den Regen sehr gut ab. Bevor wir den Abend begonnen haben, sind wir mit den Hunden eine große Runden gelaufen, unterwegs haben wir ein Paar getroffen welches sich dort ein Haus baut, es waren wer denkt es sich, Norweger. Sie waren interessiert wie wir diesen Platz gefunden haben und ich zeigte es ihnen. Es war eine nette Unterhaltung, sie haben selber Hunde gehabt und so kommt man immer schnell ins Gespräch.

Hier könnt eich auch gleich mein gelerntes englisch etwas testen. Gut es braucht noch einige Lektionen aber ich geben mir Mühe. Lerne jetzt wieder mit Babbel englisch.

Nach dem Plausch ging es dann direkt zum leckeren Walsteak vom offenem Feuer. Dieser Abend wurde dann etwas früher beendet, der feuchtfröhliche steckte noch in den Knochen. Bei diesen Preisen hier verträgt man den Alkohol nicht mehr so, man trinkt ja nur alle 2 Wochen mal ein Schlückchen.

Die Nacht war sehr stürmisch und das Wohnmobil hat gewackelt. So ging es die ganze Nacht und eigentlich wollten wir am Morgen noch frühstücken unter der Markise, so wie am Tag zuvor. Aber keine Chance, es hat geregnet und gestürmt, sogar in der Wetterapp YR, war die gelbe Warnstufe. Auch sind keine Fähren gefahren. Wir waren ja direkt am Strands und konnten die Fähren beobachten.

Christian hat sich dann fertig gemacht und ich musste noch paar Sachen abarbeiten und bin dann gegen Nachmittag auch weiter gefahren. Das Wetter besserte sich nicht und so war der Platz zwar schön aber wenn man nicht mehr draussen sein kann konnte ich auch weiter.

Nordisches Wetter und weite Wege

Ja das Wetter bessert sich die ganze Zeit nicht, dass Wohnmobil ist ständig glamm, aber es soll nächste Woche wieder mal besser werden, die Heizung läuft auch recht oft, zum Glück gibt es hier mehr LPG Tankstellen wie in Schweden. Da man mit Hunden immer raus muss, hat man natürlich oft nasse Klamotten, die Outdoor Sachen die ich gekauft habe halten einiges ab aber nass ist nass. Die Hunde tun dann ihr übrig.

Aber trotzdem ist es hier auch bei schlechtem Wetter einfach genial. Die Durchschnittsgeschwindigkeit in Norwegen beträgt ca 50 km/h, weil man durch die Berge und Kurven, sowie die engen Strassen nicht schnell fahren kann. So hat man schön Zeit sich die Gegend anzuschauen, muss aber auch genug Zeit einplanen um dahin zu kommen wo man hin will. Hier fährt man schon mal 3:45 Stunden für 180km. So sind die Wege zwar nicht weit aber lang.

Diesmal habe ich mir einen Platz rausgesucht der einfach zu befahren ist, weil ich ja nach Bodø will. Der Platz ist schön, wie fast überall sind auch hier Tische und Bänke, sowie eine Feuerstelle. Auch eine Toilette ist hier. Mit den Hunden einen Weg gelaufen der dann auch wieder irgendwie nicht weiter ging, zumindest nicht bei dem Regen.

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Das Venedig des Nordens – und Idylle pur! Camping in Norwegen

Das Inselhopping in Norwegen geht weiter Richtung Tromsø. Direkt nach der Fähre eine ruhigen Platz gefunden. Dann auf nach Tromsø – das Venedig des Nordens. Danach wird es wieder Fjordatisch.

Einchecken auf der Fähre mit Platz im Grünen

Nachdem alles verstaut war bin ich gleich zur Fähre gefahren. Juhu ich war der erste am Platz. Somit auch der erste auf der Fähre, nicht das ich davon einen Vorteil hätte. Die Fahrt war genauso unkompliziert wie die vorherige, rauffahren und gut. Wird abgebucht. Der Seegang war diesmal recht heftig, es ging schön hin und her. Die Fahrt dauerte ca 30 Minuten.

Dann einen kurzen Halt gemacht und nach einem Platz gesucht. Nicht weit von der Fähre war ein toller Platz, dieser wird von Anglern genutzt zum Parken. Auf dem Schild stand sogar das es ok ist mit einem Wohnmobil zu stehen und Camping zu machen. Man soll nur seinen Müll mitnehmen und kein Abwasser ablassen. Was ja grundsätzlich so ist und sich auch daran gehalten werden sollte.

Der Weg war recht sandig aber schön festgefahren. Durch den ganzen Regen die letzte Zeit waren sehr viele Pfützen auf dem Weg. Gut das ich immer noch keine Waschstrasse gefunden habe wo ich auch auf das Dach komme. Einen Platz fand ich dann hinter einem Busch, die Fahrrinne die dort war lässt vermuten das es jemand etwas schwer hatte wieder raus zu kommen. Aber sowas kann mich ja nicht abschrecken.

Wandern und Campen in der Idylle Norwegens

Die Nacht war sehr ruhig, es war garnichts los. Ein Auto stand noch da, aber das war ein Angler der unten am Fluß in einer der Hütten war. Dann erstmal einen Kaffee trinken und die Plagegeister rauslassen. Nachdem alle Emails gecheckt waren und die Systeme laufen, die Wanderschuhe anziehen und alle etwas auspowern.

Hier konnte man richtig gut laufen, es geht steil den Berg runter, was man(n) natürlich auch wieder rauf muss. Aber unten war es wirklich eine sehr schöne Natur. Ein Fluß der sich durch die Wälder schlengelt, überall kleine Hütten für die Angler und eine Hütte mit sehr viel Holz. Also ordentlich Holz in der Hütte, nicht davor, sonst wird es ja naß.

Teilweise war der Weg sehr aufgeweicht und ich ging Knöcheltief durch Schlamm, zum Glück hatte ich immer noch kein Imprägnierspray gekauft. So das die Füße wiedermal naß waren. Aber halb so wild. Auf dem Rückweg sammelte ich gleich noch etwas Holz für ein ordentliches Feuer am Abend.

Dann natürlich noch Holz machen und alles herrichten. Die Feuerstelle war schon da aber ich habe sich noch etwas tiefer gegraben. Das Wetter war endlich wieder mal richtig schön. Den ganzen Tag Sonne so konnte auch das Holz noch schön trocknen.

Als genug Holz vorhanden war und auch alles abgearbeitet was anlag konnte ich mich um die schönen Dinge kümmern. Natürlich bin ich mit den Hunden noch eine große Runde gelaufen, diesmal in die andere Richtung, was auch sehr schön war. Dann die Gefriertruhe geplündert und mal Hühnerfrikassee gemacht, mit Reis natürlich. Es wurde diesmal nicht auf offenem Feuer gekocht, aber am offenem Feuer gegessen.

Viel Regen und Sonne lässt natürlich auch die Moskitos wieder auf den Plan rufen. So habe ich mich seit langen wieder mal eingesprüht. Der Duft an den ich mich ja schon so gewöhnt hatte, war jetzt wiederum mal wieder neu. Denn ich war ja schon lange nicht mehr von Moskitos geplagt. Aber so schlimm wie an manchen Stellen in Schweden war es nicht. Zu Glück.

Und dann kam der Regen

Regen in Norwegen beim Camping ist ja nichts neues und auch irgendwie nur halb so wild. Aber der Untergrund machte mir etwas Sorgen. Es war nicht mehr weit nach Tromsø wo ich ja Mittwoch hinwollte. Denn da war wieder super Wetter gemeldet. So packte ich meine 7 Sachen und fuhr weiter Richtung Tromsø. Der erste Platz war eigentlich gut, laufen konnte man nicht so viel, was nicht so schlimm wäre. Aber es war ein Schießstand daneben. Da Colin panische Angst vor Schüssen hat suchte ich noch einen anderen Platz raus.

Ich fand einen weiteren Platz in einem Hochtal zwischen Bergen. Wirklich Hammer Gegend. Wir sind nur ein kleines Stück gelaufen, es war wieder überall schlammig und naß, auch regnete es etwas. Da wir am Tag drauf eh lange unterwegs sind in der Stadt, musste heute auch nicht unbedingt ein Marathon gemacht werden. So ging der Tag recht unspektakulär zu ende, bis auf den Sonnenuntergang. Nein kein richtiger denn es wird immer noch nicht dunkel.

Tromsø – Venedig des Nordens

Heute geht es nach Tromsø, es wird Venedig des Nordens genannt, wohl weil es eine Insel ist. Aber es gibt weder Kanäle durch die Stadt noch fahren hier irgendwelche singenden Gondoliere rum. Aber die Stadt hat richtig Charme. Eine tolle Fußgängerzone und viel schöne Holzhäuser. Ich bin mit den Hunden entspannt durch geschlendert und mir alles angeschaut. Und was sehe ich einen Laden mit Fäll Räven. Aber mit 2 Hunden in einem Laden was Anprobeiren ist wohl genauso aussichtslos wie eine Flohzirkus im Freigehege.

So sind wird entspannt weiter gelaufen und haben den Rückweg dann am Pier entlang des Europäischen Nordmeeres gemacht. Es gibt wirklich viel anzuschauen in Tromsø. Im Hafen gibt es noch das Polarmuseum und einige touristische Gebäude. Viele Cafés, Restaurants und Shopping Meilen. Das Wetter war perfekt und ich war wirklich begeistert von er Stadt.

Nachdem wir alles angeschaut hatten, habe ich die Hunde ins Wohnmobil und bin nochmal kurz in den Laden. Leider auch hier nicht das richtige da. Der Laden war fast leer, keine Ahnung ob die erste neue Sachen bekommen. Im Intersport fand ich dann wenigstens das Imprägnierspray für meine Wanderschuhe. Was ich schon lange gebraucht hätte, aber nie daran gedacht habe.

In dem einen und anderen Laden war ich dann noch drin, ein Laden mit vielen nordischen Artikeln, von Souvenirs bis zum Norwegerpulli gab es da alles. Vor der Tür war ein Stand mit Donuts was mich jetzt nicht so ansprach, wobei ich ja Donuts liebe. Aber es gab dort Salami vom Wal, Elch und Rentier. So nahm ich mit eine vom Wal und Elch mit. Elch hatte ich bisher ja noch nicht probiert. Bei Wal Salami bin ich einfach neugierig wie die schmeckt.

Nachdem alle Aktivitäten in Tromsø erledigt waren bin ich noch Gastanken gewesen und es gab eine Waschanlage hier, aber leider auch ohne Möglichkeit für das Dach. So bleibt das Wohnmobil wohl noch im Tarnmodus. Die Fahrt rein nach Tromsø echt spannend, es ging durch einen Tunnel, was jetzt nicht so krass ist, aber ein Kreisverkehr in einem Tunnel habe ich auch noch nicht gesehen, nun schon. Als ich die Stadt wieder verlies ging es über eine große Brücke, die Brücken hier sind wirklich imposant.

Hier habe ich vergessen meine Mautbox anzuschalten. Ist aber in Norwegen nicht allzu wild. Man kann sich auf der Seite autopass.no registrieren für die Maut. Hier wird einfach beim fahren das Nummernschild gescannt und abgerechnet. Keine Häuschen oder Warteschlangen, ne einfach einfach. Wenn man sich nicht registriert und auch die Box vergisst anzumachen, bekommt man ein Brief von einem Inkassounternehmen, was aber ohne zusätzliche Gebühren ist, nach wein paar Wochen heimgeschickt.

Da ich jetzt wieder in Gegenden in Norwegen komme wo ab und an mal Maut verlangt wird, werde ich die Box wieder vorne reinlegen. Ich habe die Aral Mautbox, sehr einfach und ohne Kosten wenn sie nicht benutzt wird.

Jetzt nur noch Wasser auffüllen und dann geht es weiter. Dazu wieder einmal an eine Tankstelle, was hier Genaus unkompliziert ist wie in Schweden. Dort war noch ein Supermarkt wo ich ir ein Brot holte und paar Nektarinen. Die Obst Auswahl ganz oben im Norden ist etwas mager, aber dafür teuer. Dann am Wohnmobil läuft hier einfach mal ein Rentier durch die Tankstelle. Hat wohl Adblue gebraucht für die Abgase.

Es gibt noch ein großes Sport Outlet in Tromsø, da wollte ich noch hin. Es war eine Riesen Galerie mit unzähligen Geschäften. Im Outlet fand ich nichts besonderes aber im XXL Sport oder wie das heißt fand ich dann eine coole Jacke, Schlupfjacke heißt die wurde mir gesagt, danke Melle. Da ach meine Batterie vom Selfiestick leer war hab ich es noch in einem Elektrogeschäft versucht. Und bin fündig geworden. Man möchte eine Knopfzelle kaufen und kommt mit 32 Packungen KEX wieder raus, aber auch mit Batterie. KEX ist das leckere Gebäck aus Schweden, die Waffeln mit Schokolade. Habe ich in Norwegen sonst nirgends gesehen. Jetzt reicht es wieder paar Tage…..

Arbeiten am Fjord – Wasser überall Wasser

Nach der turbulenten Stadtbummel wieder etwas ruhe finden, nicht das ich hier gestresst bin. Die Plätze nach Tromsø waren direkt neben der Strasse und somit nichts für mich. Aber dann in einem Weg reingefahren und für eine Nacht sollte es gehen. Wollte nicht mehr ewig rumfahren. Direkt am Fuße eines Berges, sehr beeindruckend.

Am nächsten Morgen ging es gleich weiter einen schönen Platz finden. Nun stehe ich direkt am Wasser. Der Weg hierher wird wohl bei Flut nicht befahrbar sein, werde ich mir mal anschauen. Es war auf jedenfall grad Ebbe und man konnte reinfahren. Hier stehen allerdings einige Camper, vom Wohnwagen über Wohnmobil bis hin zum Zelt. Aber ich habe noch einen schönen Platz ergattert.

Dann das alltäglich erledigen und Holz machen für den Abend. Wer will den schon frieren. Heute war wieder mal etwas Regen angesagt aber zum Glück nur wenig. Ich stehe direkt an einem Bach der von den Bergen in den Fjord fließt. Idyllischer kann es ja nicht mehr sein.

Nah am Wasser gebaut – Camping am Fjord in Norwegen

Da ich einen echt tollen Platz gesunden habe bin ich nun hier geblieben und zwar bis Sonntag. Es kommen und gehen recht viele Leute. Vom Camping bis zum Angler, aber alle sind super entspannt und grüßen. Daran habe ich mich langsam auch gewohnt. Mal schauen wie es dann irgendwann in Deutschland wieder ist.

Die Gehzeiten hier kommen und gehen, klar sind ja Gehzeiten. Alle 6 Stunden steht man direkt am Wasser oder 20 Meter entfernt. Mit den Hunden bin ich viel unterwegs gewesen und habe mal wieder die Vorhänge im Büro oben gelassen. Bei der Aussicht hier auch echt zu empfehlen.

Das Wetter war recht abwechslungsreich, es hat öfter geregnet und an einem Abend war es sehr stürmisch. Da hatte auch das Feuer keinen Sinn und ich habe Filmabend gemacht. Da das holz bei so viel regen ja recht naß ist, habe ich mir nun angewöhnt immer Holz in einem Korb dabei zu haben. Das wird dann immer verfeuert und das Holz was ich hier gemacht habe kommt wieder in den Korb. Hab ja einen guten Korb von Muttern bekommen, perfekt dafür.

Was kann schöner sein als früh den Kaffee in der Sonne an einem Fjord zu trinken und abends vegetarischen Bauernschmauß mit Speck zu essen. Hier in der Sonne sind angenehme 18 – 20 Grad, dafür braucht man abends dann ein Jacke. Aber dafür brennt ja dann auch ein Feuer.

Allzu viel gibt es hier garnicht mehr zu sagen. Der Ort ist sehr entspannt, zwar ist oben an der Strasse eine Baustelle aber diese stört nicht zu sehr. Abends und am Wochenende ist sowieso keiner dort. Der Wetterbericht hat auch mal einigermaßen gestimmt und der Regen soll erst Samstag nacht kommen. So kann ich morgen wieder weiter ziehen. Der Sonntag fängt regnerisch an. Dann wird das Wohnmobil wieder abfahrbereit gemacht und es geht weiter die große Reise.

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Norwegen – Ein Wohnmobil Land und perfekt zum Wandern

Ein ruhiges Plätzchen für das Wohnmobil in Norwegen gefunden. Hier eine ordentliche Menge Holz gemacht, man will ja abends nicht frieren. Vom Schlammbad bis zum Gipfelstürmer war diese Woche einiges geboten. Das Blaubeermassaker nicht zu vergessen.

Entlang der Fjorde in Norwegen

Die Fahrt ging weiter entlang der Fjorde, hier muss man einfach ma etwas mehr Zeit einplanen, kann schon sein das man für 100 km ca 2 Stunden braucht. Die Strassen sind etwas enger und vor allem sieht die Natur hier so schön aus. Kann mich garnicht daran satt sehen.

Am neuen Platz war schon etwas Feuerholz gelegen und ich habe dann ein Feuer gemacht. Abend wird es schon kühler hier, ich sitze dann mit langer Hose am Feuer. Aber ich finde das Wetter einfach super. Mit den Hunden hier noch die Gegend erkundet und Holz gesucht für den übernächsten Abend. Ja ich bleibe mal wieder 3 Tage oder so. Abends mal keine Lust zu kochen gehabt und eine Lasagne in den Ofen geschoben. Stromprobleme habe ich auch im Norden nicht.

Arbeiten und Wandern in Norwegen

Es war mal wieder einer der Montage wo man am besten im Bet geblieben wäre. Es ging noch vor dem ersten Kaffee los und bei 2 Kunden gab es Probleme mit den Systemen. Somit habe ich mich gleich daran gemacht. In einer Pause bin ich mit den Hunden ein gutes Stück gelaufen, dann regnete es sowieso etwas. Somit habe ich bis zum späten Nachmittag gearbeitet und alles wieder gelöst.

Da ich nicht viel gegessen hatte machte ich mir erstmal um 15 Uhr ein Frühstück, es gab Rührei mit allerlei Sachen die ich nicht hatte. Dann noch einen Kaffee und nochmal schauen ob alles läuft. Dann wurde das Wetter wieder etwas besser und wir sind nochmal in der Berg gelaufen der hier ist. Also mit den Hunden bin ich los.

Der Weg war echt super gewesen wurde aber immer steiniger, so das ich mich entschloss umzudrehen. Denn Colin ist ja schon älter und man merkte das es ihm langsam Probleme machte auf schroffen Felsen zu laufen. Vor allem wenn überall Löcher sind un des auch teilweise über hohe Hindernisse geht. Aber wird waren ja schon gut unterwegs gewesen. Den Abend habe ich dann im Wohnmobil ausklingen lassen.

Wandern oder Schlammbad

Dienstag sollte das Wetter eigentlich etwas besser werden. Lauf Wetterbericht von YR, dass ist eine Norwegische Wetterapp die ich wirklich empfehlen kann. Aber morgens sagte der Wetterbericht wieder schlechtes Wetter voraus für den Tag. In Norwegen oben im Norden ist das Wetter sehr launisch.

Zuerst mal eine Gassirunde gehen und dann Colin ins Wohnmobil tun. Mit Piri habe ich dann die Wanderung nochmal gemacht. Sie spinnt über die Steine wie eine Bergziege. Wir sind ein gutes Stück gegangen, es geht immer an einem Bach entlang Richtung Gipfel. Das ich diesen nicht erreiche war klar, übernachten wollte ich nicht unterwegs. Aber wir sind gut 4 km gelaufen bevor wir wieder den Rückweg antraten. Auch hier am Wanderweg sind überall Feuerstellen, so das sich die Wanderer was kochen, oder aufwärmen können. Oder eben die weißen Wanderer die sich einen Drachen geschlachtet haben.

Der Weg war teilweise wirklich schwierig, manchmal war es kein Weg sondern einfach nur Geröll. An einer Stelle war es sehr matschig, darüber war ein Baumstamm gelegt. Da ich schon 3 ml darüber gelaufen bin, war ich wohl etwas unaufmerksam. Zack ausgerutscht und volle Breitseite rein in den Schlamm, dieser war ungefähr 15cm tief, somit eine echt weiche Landung. Aber ich habe ausgeschaut.

Die komplette rechte Seite vom Fuß bis zum Arsch voller Schlamm, Ellenbogen und Hände auch. Was macht man wenn man so aussieht und keine Möglichkeit hat das auszuwaschen. Richtig, man hüpft einfach samt den Klamotten rein in den Gebirgsbach. Hier mal wieder ein großes Lob an die Hose von Fjäll Räven, diese lies sich einfach abwaschen und trocknen. Kaum Rückstände von dem Ausrutscher. Leider konnte ich erst ein Foto machen als ich im Bach war, da mein Handy in der rechten Hosentasche war und diese voller Schlamm. Somit auch das Handy komplett voll. Dieses musste ich erstmal im Bach baden um oben von unten zu unterscheiden.

Dann ging es zurück zum Wohnmobil, gut gewässert war ich ja nun, aber dafür wieder ordentlich sauber. Zumindest Schuhe und Hose, dass Shirt fliegt dann in die Wäsche. Auf jedenfall kann ich euch sagen das Gebirgsbäche in Norwegen angenehm frisch sind. Gut es hatte nur 17 Grad, also draussen das Wasser war um einiges kälter.

Dann erstmal Feuer anmachen und paar Köttbulla am Spieß geniessen. Eigentlich sollte es dazu Brot geben, aber leider war das leicht schimmlig. Hätte ich wohl etwas schneller futtern müssen. So gab es dann Low Carb, also nur Hackbällchen mit dem leckeren scharfen Chillikäse.

Blaubeeren Massaker – vertrieben von den Vögeln

Gut 2 – 3 Stunden gefahren und einen wirklich tollen Platz gefunden, es war wieder einmal eine ehemalige Militärstellung. Klar hier gibt es viele davon, liegt ja perfekt. Die Fahrt war entspannt dort hin, nur paar Schlammlöcher und paar riesen Pfützen, sowas macht mir ja mittlerweile nichts mehr aus.

Dort angekommen waren schon welche da, was hier aber nicht so wild ist. Man hält einfach etwas Abstand und grüßt freundlich. Dann passt das. Es regnet einiges und ich fand etwas weiter vorne einen Platz. Nach einer kleinen Gassirunde habe ich den Abend ausklingen lassen. Laut Wetterbericht sollte der nächste Tag ja besser werden.

Ja es regnet nicht, aber gut war das Wetter nicht. So bin ich mit den Hunden mal los und hab Feuerholz gesammelt. Zum Glück wachsen ja wieder Bäume hier und es wird etwas einfacher ran zu kommen. Nach dem die Gegend erkundet war und genug Holz vor der Hütte lag, gut wes musste noch gehackt werden, kümmerte ich mich erstmal um was zu essen und das Feuer. Heute gab es nur aufgewärmtes. Was heißt nur, es war vom letzten Feuertopf, echt lecker. So genoß ich die Aussicht und bis es zu kalt wurde blieb ich am Feuer.

Der nächste Morgen war dann ein böses erwachen. Ich sah schon an der Trittstufe das hier alles blau war. Auch ist einiges am Wohnmobil runter gelaufen. Ein Blick durch die Dachluke war auch nicht so toll. Anscheinende habe die Möwen mein Dach als Tisch benutzt und ein Blaubeerfest gefeiert. Das schaut aus, echt Wahnsinn. Das Wetter war dafür endlich wieder TOP, Sonne pur und knappe 20 Grad. Perfektes FlipFlop Wetter.

Aber da ich nicht nochmal als Grundlage für ein Blaubeermassaker dienen möchte entschied ich mich abzuhauen. Vorher noch aufräumen und mit den Hunden eine Runde drehen. Dann ging es ab auf die Piste.

Eine Fährfahrt die ist lustig – Reif für die Insel

Ich suchte mir einen Platz der recht weit von der Zivilisation weg war. Es war ein ehemaliger Steinbruch. Also ging es los, fahren in Norwegen dauert einfach etwas länger, ist dafür aber umso schöner. Ich bog rechts ab und zack stand ich vor der Fähre. War so nicht geplant aber wenn man schon mal da ist.

In Norwegen kann man sich einfach auf der Internetseite https://ferrypay.no registrieren und dann fährt man einfach auf die Fähre drauf. Dort steht einer mit Handy und checkt das Nummernschild, man fährt dann einfach drauf und gut. Es wird dann von der Kreditkarte abgebucht. Einfacher geht es wohl nicht.

Die Fähre dauert 30-45 Minuten und ich konnte die Meerluft genießen. Und vor allem auch mal das Blaubeerchaos von oben betrachten. Leider finde ich hier keine Waschanlage wo ich das ändern kann. So bleibt nur der Regen.

Aber die Gegend hier ist wirklich wunderbar. Drüben auf der Insel bin ich dann zu dem Platz gefahren, jedoch war es kein ehemaliger Steinbruch sondern ein aktiver, somit kein Platz für mich. Dann suchte ich weiter und kam an ein Parkplatz an einem Wanderweg. Der wurde gut besucht war aber zu nah an den Häusern. Da es schon 15 Uhr war und ich erstmal frühstücken wollte blieb ich dort.

Die Hunde mussten eh mal raus und ich brauchte auch ein Verdauungsspaziergang. So sind wir den Wanderweg hoch gelaufen. Die Aussicht war echt schön. Aber zum Übernachten war der Platz nicht der Burner. So habe ich kurzum entschieden mal wieder auf einen Campingplatz zu gehen. Vor allem kann ich dann mal wieder waschen. Der Campingplatz hier ist recht schön, man steht auf Wiese. Gut bei Regen wohl nicht super geeignet wie man an der Spuren erkennen kann. Aber das Wetter soll ja erstmal gut bleiben. Es gibt hier eine Sauna die ich abends dann auch gleich ausprobiert habe, alles im Preis inbegriffen. Gut bei 32€ die Nacht sollte es schon drin sein. Auch eine Grillhütte gibt es hier und Hütte für Leute ohne Wohnmobil.

Gipfelstürmer und Gästebuch

Da ich ja 2 Nächte bleibe, so kann man in Ruhe alles waschen und auch mal wieder den Campingmodus anschalten, bin ich am Samstag vormittag bei bestem Wetter mal los. Eigentlich wollte ich nur eine schöne Runde mit den Hunden laufen. Aber wie es hier in Norwegen halt so ist, steht mal schnell auf einer Wanderroute und es kommt eine schöne Aussicht nach der anderen.

Zum Gipfel waren es 4km und ich dachte ja das passt. Ok es passte auch, zum Glück ist meine Kondition um einiges gewachsen, denn es ging teilweise sehr steil rauf. Aber oben angekommen war die Aussicht einfach gigantisch. Rundum die Gipfel mit teilweise Schnee und ich bei strahlenden Wetter mittendrin.

Auf dem Gipfel liegt ein Gästebuch, darin kann man sich eintragen und an einer Auslosung teilnehmen. Die Eintragung habe ich gemacht, die Auslosung lasse ich mal sein. Aber ich schau es mir nochmal an. Es ist eine Internetseite wo man sich einträgt. Der Abstieg war dann um einiges einfacher. Gut das ich so früh los bin, so hatte ich den Berg für mich alleine. Es kamen mir dann schon noch einige Wanderer entgegen. Aber es war auch wirklich sehenswert. Schaut selber.

Sonntag Morgen mit Aussicht auf gutes Wetter

Am Samstag Abend nach der Wanderung habe ich den Abend mit leckeren Essen und einem langen Telefonat mit Freunden beendet. Ok paar Bierchen waren auch noch drin, aber das hält sich in Norwegen ja in Grenzen. Auch habe ich nun alles an Wäsche gewaschen was da war, aber ich bin nicht der einzigste wo seine Wäsche hier lufttrockenen lässt.

Der Sonntag fängt fast ruhig an. Piri hat mal wieder den Wassernapf umgeschmissen weil sie so ein Wirbelwind ist. Das dann vor dem ersten Kaffee, aber gut so wird man auch fit. Dann wird noch einen schöne Runde gelaufen und ich muss mir wieder einen neuen Platz raussuchen. Denn ich werde den Campingplatz verlassen, wahrscheinlich auch diese Insel. Aber seit gespannt wie es weitergeht.